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Sodo entdecken

Unterkünfte in Sodo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Am Fuß von Cortona liegt im Ortsteil Sodo di Cortona die archäologische Stätte des MAEC. Dort befinden sich zwei monumentale etruskische Gräber aus archaischer Zeit. Sodo ist außerdem mit Kulturwegen des langsamen Tourismus verbunden, die für Wanderungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad konzipiert sind. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich so eine klare Unterscheidung: Auf der einen Seite stehen Gräber, Altar und Funde; auf der anderen Wege, die über Felder, am Flussufer sowie durch Olivenhaine und Wald führen. Wenn Sie Hotels in Sodo suchen, bieten diese Themen einen konkreten Rahmen, um den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen.

Zwei Grabhügel, unterschiedliche Zeugnisse

Der Tumulo I del Sodo stammt aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. Ein halbkugelförmiger künstlicher Hügel umschließt ein Grab aus großen Blöcken gelblichen Tuffs. Der Tumulo I zählt zu den ältesten etruskischen Grabdenkmälern von Cortona. Der Zugang zur Grabkammer erfolgte über einen langen Dromos. Dieser führte hinter einem quadratischen Vestibül zu fünf Grabkammern. Die Abfolge aus Gang, Vorraum und Kammern macht die innere Gliederung der Anlage nachvollziehbar.

Der Tumulo II del Sodo bewahrt in situ einen monumentalen etruskischen Altar aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. Er ist mit Skulpturen und ornamentalen Motiven verziert und besitzt eine zehnstufige Treppe. Bei Bestattungszeremonien diente der Altar der Aufbahrung der Verstorbenen und der Darbringung von Opfergaben für Götter und Ahnen. So zeigen die beiden Anlagen unterschiedliche Aspekte: Beim Tumulo I stehen Grabhügel und Grabkammern im Mittelpunkt, beim Tumulo II der Altar und seine zeremoniellen Funktionen.

Grab 2 des Tumulo II war außergewöhnlich gut erhalten und enthielt unversehrte Grabbeigaben: weiblichen Goldschmuck, einen Schreibgriffel und bronzene Überreste eines Klappstuhls. Zusammen bezeugen die Monumente die Spiritualität, Kunst und soziale Organisation der Etrusker von Cortona. Architektur, Altar und Funde eröffnen dabei verschiedene Zugänge zu diesem kulturellen Erbe.

Kulturwege zwischen Sodo und der Agrarlandschaft

Zu den Kulturwegen des MAEC gehören der Sentiero dei Principi Etruschi und der Sentiero dei Tre Tumuli Etruschi; beide sind mit Sodo verbunden. Beim Sentiero dei Principi Etruschi beginnt ein Abschnitt in Sodo und verläuft am Ufer des Rio di Loreto. Die beiden Trassen des Weges vereinigen sich in Molinaccio. Über den Torrente Mucchia und den Canale Maestro della Chiana ist der Weg mit dem Sentiero della Bonifica verbunden.

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Der Sentiero dei Tre Tumuli Etruschi führt durch Felder zwischen dem Grabhügel von Camucia und den Tumuli von Sodo. Hier verbindet die Agrarlandschaft historische und archäologische Zeugnisse. Damit unterscheiden sich die beiden Wege durch ihre beschriebenen Bezugspunkte: Beim Sentiero dei Principi Etruschi gehören das Ufer des Rio di Loreto und die Verbindung weiterer Routen dazu; beim Sentiero dei Tre Tumuli Etruschi steht die Feldlandschaft zwischen den Grabhügeln im Vordergrund.

Der Sentiero dei Mulini verbindet Sodo mit Sant’Egidio. Auf dem Weg geht es durch Olivenhaine und Waldstücke hinauf zum Eremo delle Celle ai Cappuccini. Sein Name erinnert an siebzehn Mühlen, die bis vor wenigen Jahren am Rio di Loreto standen und zum Mahlen von Saatgut und Oliven verwendet wurden. So verbindet dieser Weg die genannten Landschaftsabschnitte mit der Geschichte der Mühlen am Rio di Loreto.

Weitere Reiseziele entdecken: Colcellalto, Castelfranco Di Sopra, Monte San Savino, Fasciano, Campoluci, Sant'Andrea di Sorbello, Sestino, Civitella In Val Di Chiana.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arezzo.

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