Zum Inhalt

Calvaruso: Santuario, sakrale Kunst und Pilgertradition

Unterkünfte in Calvaruso

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Calvaruso bietet einen klaren kulturellen Schwerpunkt rund um das Santuario Gesù Ecce Homo. Baugeschichte, Andachtsbild, Kreuzweg und Museo della devozione eröffnen unterschiedliche Zugänge zur sakralen Kunst und zur Pilgertradition. Für Ihre Reiseplanung wird damit ein konkretes Thema greifbar: Sie können Calvaruso über religiöse Kunstwerke und ihre Datierungen entdecken. Das passt zu einem Aufenthalt, bei dem nicht allein ein einzelner Bau, sondern die Verbindung von Heiligtum, Kunst und Pilgergeschichte interessiert.

Santuario Gesù Ecce Homo und seine Kunstwerke

Das Santuario Gesù Ecce Homo wurde um 1619 errichtet. Im Heiligtum befindet sich eine Ecce-Homo-Statue aus Zypressenholz, die Frate Umile da Petralia 1634 schuf. Zwischen den Jahresangaben liegen rund 15 Jahre; das Kunstwerk lässt sich damit zeitlich nahe an die frühe Geschichte des Heiligtums einordnen. Die Effigie gilt als wundertätig und zieht seit etwa 400 Jahren Tausende Pilger an, besonders zu Ostern und im Sommer. Damit verbindet sich das konkrete Kunstwerk mit einer langjährigen religiösen Verehrung. Wenn Sie diese Pilgertradition in die Reiseplanung einbeziehen, sind Ostern und Sommer besonders relevante Zeiträume.

Ein weiterer Zugang führt über die Via Crucis, die 1984 der sizilianische Künstler Biagio Governali aus Bronze schuf. Ihre 15 Stationen säumen einen Weg, der zum Santuario führt. Eine Via Crucis, auf Deutsch Kreuzweg, gliedert die Darstellung in eine Abfolge von Stationen. Damit unterscheidet sich dieses Werk von der einzelnen Ecce-Homo-Statue: Hier steht eine Reihe von Stationen entlang eines Weges, dort ein einzelnes Andachtsbild im Heiligtum. Künstler, Material und Zahl der Stationen geben der Via Crucis eine klar erkennbare eigene Gestalt.

Museum, Kreuzgang und weitere sakrale Kunst

Das Museo della devozione befindet sich in Räumen neben dem Kreuzgang des Santuario Gesù Ecce Homo. Der Kreuzgang stammt aus dem 17. Jahrhundert. Museum und Kreuzgang setzen so unterschiedliche Akzente: Das eine ist ein eigener Museumsort, der andere Teil des Heiligtums und seiner Baugeschichte. Wenn Sie einen Besuch des Museums planen, prüfen Sie die aktuellen Öffnungszeiten vorab.

Anzeige

Auch weitere Kunstwerke bringen konkrete Künstler- und Datumsbezüge ein. An der rechten Seite eines Tempels befindet sich eine Tafel der heiligen Lucia, gemalt von Marco Antonio Veneziano; die Inschrift trägt die Jahreszahl 1582. Am Hauptaltar eines Tempels steht eine Holzstatue der heiligen Margareta, die Michele Cangeri, ein Künstler aus Messina, 1871 schnitzte. Die Beispiele unterscheiden sich in ihrer Form: einer bemalten Tafel mit Inschrift steht eine geschnitzte Holzstatue am Hauptaltar gegenüber. Neben der Ecce-Homo-Figur lenken sie den Blick auf unterschiedliche Heiligenmotive, Materialien und künstlerische Arbeiten.

Als zeitlicher Überblick reicht die Folge von der Jahreszahl 1582 auf der Lucia-Inschrift bis zur 1984 geschaffenen Via Crucis. Dazwischen liegen die Errichtung des Santuario um 1619 und die Ecce-Homo-Statue von 1634; die Margareta-Statue stammt von 1871. Diese unterschiedlichen Zeitpunkte helfen, die sakralen Kunstwerke über mehrere Jahrhunderte einzuordnen, statt sie einer einzigen Epoche zuzuordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Patti, Capri Leone, Mazzeo, Monforte San Giorgio, Roccalumera, Capizzi, Fondachello, Santa Domenica Vittoria.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Messina.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.