Contrada Lacco: Marienkirche, Hügellandschaft und Luminaria
Unterkünfte in Contrada Lacco
Contrada Lacco verbindet Marienverehrung, die Luminaria del Lacco und eine hügelige Siedlung. Für die Wahl eines Hotelreiseziels stehen damit Kultur und religiöse Tradition neben einer ländlichen, ruhigen Umgebung. Die Chiesa della Madonna dei Sette Dolori liegt in Contrada Lacco und ist Maria SS. dei Sette Dolori gewidmet. Die hügelige Siedlung Lacco liegt auf etwa 500 Metern über dem Meeresspiegel und ist zwischen den Gemeinden Brolo und Piraino geteilt.
Kirche, Andacht und Ortscharakter
Die Chiesa della Madonna dei Sette Dolori gilt als Filialkirche und als architektonisches Kulturgut. Zugleich gilt sie als geistlicher Bezugspunkt für die örtliche Gemeinschaft. In der ländlichen und ruhigen Umgebung von Contrada Lacco bieten sich stille Betrachtung und Gebet an. Widmung, religiöse Bedeutung und Landschaft geben dem Ort so einen klaren kulturellen Schwerpunkt.
Der Weg von Iannello nach Lacco ist von Olivenbäumen gesäumt und bildet ein markantes Landschaftsmotiv. Zusammen mit der Höhenlage ergibt sich ein Ortsbild, in dem die hügelige Umgebung deutlich zum Charakter der Siedlung gehört. Die Aufteilung zwischen Brolo und Piraino ist dabei eine Besonderheit der geografischen Einordnung Laccos.
Landschaft und Aussichtspunkte in Piraino
Der Parco Suburbano „La Pineta“ bietet einen Aussichtspunkt mit Panoramablicken von den Hügeln bis zum Meer und zu den Äolischen Inseln. Guardiola ist ein weiterer Aussichtspunkt, außerhalb der Altstadt von Piraino und auf 380 Metern Höhe. Früher diente Guardiola als Beobachtungsposten; die Kanonen waren auf das Tyrrhenische Meer gerichtet.
Auch die Torre Saracena erzählt von der Beobachtung der Küste: Sie wurde zur Verteidigung und zum Beobachten möglicher Eindringlinge vom Meer aus errichtet. Von ihrer strategischen Lage aus überblickt man einen weiten Küstenabschnitt. Die Torre und Guardiola verweisen damit auf historische Beobachtungsfunktionen, während La Pineta vor allem durch den Blick von den Hügeln über das Meer bis zu den Äolischen Inseln geprägt ist.
Kulturelle Orte in Piraino
Im touristischen Kontext Pirainos steht auch das Museo del Viaggio in Gliaca di Piraino. Es befindet sich in einer ehemaligen Poststation der Adelsfamilie Denti und erzählt die Geschichte des Reisens durch Sizilien. Die Chiesa Madre e Catacombe bietet weitere sakrale Themen: Zu ihren Merkmalen zählen ein vergoldeter Holzaltar, eine sizilianische Orgel aus dem 18. Jahrhundert und eine Krypta mit mumifizierten Priestern.
Die Luminaria del Lacco und ihre Tradition
Die Luminaria del Lacco erinnert an einen Brand, bei dem die Statue der Jungfrau Maria unversehrt blieb. Der Überlieferung nach reicht die Tradition bis in die Zeit zurück, als an der Stelle der heutigen Kirche eine Basilianerabtei stand. Bei der Luminaria wird der Brand mit Bildern und Musik nachgestellt, bevor mehr als 500 brennende Heißluftballons in den Nachthimmel aufsteigen. Zu den traditionellen Bestandteilen gehören auch die Spiele „pignateddi“.
Zur Luminaria werden gewürzte zerdrückte Oliven und „carni 'nfurnata“ zum Verkosten angeboten. Die Zubereitung von „carni 'nfurnata“ gehört zugleich zu einer sizilianischen Tradition, die einen langsamen Prozess umfasst: Er beginnt um 21 Uhr und endet am folgenden Tag zur Mittagszeit. So kommen bei dem Fest nicht nur religiöse Erinnerung und Bilder, sondern auch traditionelle Spiele und Speisen zusammen.
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