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Monforte San Giorgio: Altstadt, Kunst und Berglandschaft

Unterkünfte in Monforte San Giorgio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Monforte San Giorgio verbindet eine überwiegend bergige Gemeindelandschaft mit mittelalterlicher Architektur und sakraler Kunst aus verschiedenen Jahrhunderten. Für Ihre Reiseentscheidung können Sie die landschaftliche Perspektive von Portaterra mit den historischen Bezugspunkten in der Gemeinde und den religiösen Traditionen vergleichen.

Bergige Lage und Aussicht von Portaterra

Monforte San Giorgio liegt im nördlichen Teil der Peloritani; zwei Drittel seines Gemeindegebiets sind bergig. Von der Terrasse Portaterra bietet sich bei guter Sicht ein Blick auf Monforte San Giorgio, den Golf von Milazzo und die Äolischen Inseln. Die beiden Angaben setzen unterschiedliche Maßstäbe: Die Bergigkeit beschreibt das Gemeindegebiet, Portaterra dagegen einen konkreten Aussichtspunkt. Wenn Sie Monforte San Giorgio landschaftlich einordnen möchten, bilden die bergige Ausdehnung und der Blick von der Terrasse zwei verschiedene Bezugspunkte.

Archäologische Spuren und historisches Ortsbild

Am Ort, an dem Monforte San Giorgio entstand, zeugen zahlreiche in den Fels gehauene Gräber vom Leben in vorgeschichtlicher Zeit. Sie werden als künstliche „Fornicello“-Gräber bezeichnet. Im historischen Ortsbild zeigt das Quartiere Arabo neben der Piazza IV Novembre bis heute Merkmale, die auf Modelle islamischer Architektur zurückzuführen sind. Die Chiesa Madre an der Piazza IV Novembre wird als wichtigstes zu besichtigendes Bauwerk von Monforte San Giorgio bezeichnet.

Sakralbauten und Kunst aus verschiedenen Jahrhunderten

Die gotischen Ruinen der Chiesa di San Michele Arcangelo stammen aus dem Jahr 1200. Das Santuario dell'Immacolata liegt zwischen den letzten Ruinen der Burg Friedrichs II.; am 8. Dezember ist es ein Ziel für Pilger. Damit verbindet das Heiligtum eine konkrete historische Lage mit einer wiederkehrenden religiösen Tradition.

Das Heiligtum Madonna di Crispino bewahrt eine Madonna mit Kind, die als eines der besten Werke des Bildhauers Antonello Gagini gilt und aus dem Jahr 1507 stammt. Die Chiesa della Madonna di Crispino bei Pellegrino, einem Bergweiler von Monforte San Giorgio, wurde im 16. Jahrhundert zusammen mit dem angeschlossenen Kloster gegründet. Für die Chiesa di Gesù e Maria malte der aus Messina stammende Gaspare Camarda (um 1570 – nach 1629) gegen Ende der 1620er Jahre des 17. Jahrhunderts drei große Altarbilder.

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Katàbba: Altstadt und kulturelles Erbe

Im Rahmen der Katàbba führt ein Rundgang mit Begleitung durch die mittelalterliche Altstadt, um ihr künstlerisches und kulturelles Erbe kennenzulernen. Dabei werden die Katàbba und die Bedeutung ihrer verschiedenen Rhythmen erläutert. Zum Katàbba-Programm gehören außerdem geführte Besichtigungen des Colle dell’Immacolata. Dort befand sich einst die mittelalterliche Festung von Monforte; einige Felsenwohnungen sind erhalten. Die Programmpunkte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Der Rundgang behandelt das künstlerische und kulturelle Erbe, die Besichtigungen lenken den Blick auf die frühere Festung und die Felsenwohnungen.

Lokale Erzeugnisse

Auch lokale Produkte gehören zum Bild der Gemeinde. Im Küstengebiet von Monforte San Giorgio wird Smergia produziert, eine Frucht, die als wertvolle typische Frucht des Umlands gilt. Im Gebiet wird außerdem Baumheide als Rohstoff für die Herstellung von Pfeifen produziert. Die beiden Erzeugnisse haben unterschiedliche Bezüge: Smergia stammt aus dem Küstengebiet, Baumheide dient als Material für die Pfeifenherstellung.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Messina.

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