Uras entdecken
Unterkünfte in Uras
Uras liegt am Fuß des Monte Arci. Archäologische Bauwerke, ein kleines Fachmuseum und örtliche Traditionen geben dem Reiseziel unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte. Auch die Landschaft gehört zu diesem Bild: Sie reicht vom Gebirgsbezug des Monte Arci bis zur Ebene, die Uras umgibt.
Nuraghen und archäologische Orientierung
Vom Ortsgebiet aus folgen Sie der S.S. 131 nach Süden; nach etwa 800 Metern liegt der Komplex Sa Domu Beccia auf der rechten Seite. Er besitzt einen großen Hauptturm aus Basalt, umgeben von einer dreieckigen Befestigungsmauer mit zwei weiteren Türmen. Eine zweite, ebenfalls mit Türmen versehene Vormauer ergänzt die Anlage. So umfasst die archäologische Betrachtung nicht nur den Hauptturm, sondern auch die ihn umgebenden Befestigungsstrukturen. Die verschiedenen Bauteile geben Sa Domu Beccia seine mehrteilige Gestalt.
Bei der Einfahrt nach Uras über die südliche Ausfahrt der SS 131 ist der Nuraghe Bentu 'e Crobis sofort sichtbar. Er gilt als Ausgangspunkt für die Besichtigung der umliegenden Stätten. Zusammen mit Sa Domu Beccia bildet er einen weiteren Bezugspunkt für Besucher, die sich für die Nuraghen und die archäologischen Themen des Ortes interessieren.
Museum und archäologisch-naturkundlicher Weg
Das Museo mineralogico e paleontologico di Uras ist ein kleines Museum für Mineralogie und Paläontologie. Besuche werden telefonisch nach vorheriger Terminvereinbarung organisiert. Thematisch ergänzt das Museum die Architekturgeschichte der Nuraghen um Mineralogie und Paläontologie; es bietet damit einen anderen Zugang zu den Kultur- und Naturthemen Uras.
Als weitere archäologisch-naturkundliche Option gibt es in Uras den Weg Su Cugiau de Linnas. Wenn Sie ihn in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie vorab die aktuelle Weg- und Zugangssituation. So können Sie die Tourplanung an den Bedingungen für Ihren Besuch ausrichten.
Landschaft und Bezug zum Monte Arci
Uras liegt in einer von mehreren Bächen durchzogenen Ebene. Teile davon werden landwirtschaftlich genutzt, andere sind von mediterraner Macchia bedeckt. Am Fuß des Monte Arci kommt ein archäologischer Bezug hinzu: In Roja Cannas wurde die größte der im Neolithikum aktiven Obsidianlagerstätten festgestellt. Die Lagerstätte verbindet die Landschaft des Monte Arci mit einem konkreten archäologischen Thema der Jungsteinzeit.
Von Uras aus führt der Weg zum Monte Arci über die Abzweigung von der Strada Statale 131 südlich von Oristano und anschließend über die 442 durch Morgongiori in Richtung Is Benas und des Forstarbeiterstützpunkts. Für die regionale Orientierung gehören damit neben Uras auch die Abzweigung südlich von Oristano, Morgongiori und die Richtung Is Benas zu den genannten Stationen.
Getreide und lokale Tradition
Das Fest Sa Coxina Antiga widmet sich der Wiederentdeckung des Getreideanbaus und Aspekten des ländlichen Lebens der Vergangenheit. Bei dem Fest präsentieren Frauen und Männer der Pro Loco von Uras vollständig von Hand hergestellte Malloreddus. Sie bestehen aus Grieß der Weizensorte Capelli und Wasser. So stehen neben den archäologischen Anlagen auch Landwirtschaft und die Herstellung eines lokalen Nahrungsmittels im Mittelpunkt. Für Sie eröffnet das einen weiteren Blick auf Uras: Die örtliche Kulturgeschichte umfasst nicht nur Bauwerke, sondern auch Getreideanbau und ländliche Lebensweisen.
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