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Nuchis: Kirchen und der Radweg Itinerario 39

Unterkünfte in Nuchis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nuchis lässt sich über zwei unterschiedliche Perspektiven kennenlernen: sakrale Baugeschichte und den Radweg Itinerario 39. Die Kirchen erzählen von mehreren historischen Zeitschichten; die Route ordnet den Ort in eine Strecke zwischen dem Bahnhof Monti/Telti und Tempio Pausania ein. Wenn Sie ein Hotel in Nuchis suchen, helfen diese Themen, das Reiseziel anhand konkreter kultureller und landschaftlicher Bezüge einzuordnen. Die Kirchen stehen für Bau- und Kunstgeschichte, während Itinerario 39 den Blick auf eine überörtliche Radroute lenkt.

Kirchen und Geschichte in Nuchis

Nuchis entwickelte sich im 16. und 17. Jahrhundert und nahm Flüchtlinge aus Küstenorten auf, die von Berberkorsaren angegriffen worden waren. Die Geschichte des Ortes umfasst damit neben seiner Entwicklung auch die Aufnahme von Menschen, die vor Angriffen an der Küste flohen. Dieser historische Zusammenhang bildet einen eigenen Zugang zu Nuchis, neben den Bauwerken und ihrer Ausstattung.

Die Pfarrkirche in Nuchis ist dem Heiligen Geist, auf Italienisch Spirito Santo, geweiht. Sie bewahrt ein Gemälde von Giovanni Marghinotti aus dem späten 19. Jahrhundert. Dargestellt ist die Herabkunft des Heiligen Geistes. Widmung und Bildmotiv greifen somit dasselbe religiöse Thema auf, einmal im Namen der Kirche und einmal in der Darstellung des Gemäldes.

Santi Cosma e Damiano: Baugeschichte und Ausstattung

Das Heiligtum Santi Cosma e Damiano dient heute als Oratorium. Seine Geschichte lässt sich anhand dreier Daten einordnen: Es wurde 1529 nach einer Pest gegründet, 1835 wiederaufgebaut und 1945 restauriert. Gründung, Wiederaufbau und Restaurierung bezeichnen unterschiedliche Abschnitte seiner Baugeschichte. Zusammen machen sie deutlich, dass das heutige Heiligtum auf eine lange, in mehreren Etappen geprägte Vergangenheit zurückblickt.

Auch die Architektur bietet verschiedene Details zum Betrachten. Das Gebäude ist vollständig aus Granit errichtet. An der Fassade fallen die schrägen Dachlinien und der Glockengiebel auf. Im Inneren liegt ein einschiffiges Langhaus; ein Tonnengewölbe wird durch fünf Bögen gegliedert. Die Beschreibung von Außenbau und Innenraum hält so zwei Aspekte auseinander: die prägnante Form der Fassade und die Gliederung des überdeckten Hauptraums. Fresken von Carlo Armanni ergänzen die Ausstattung des Heiligtums.

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Das Heiligtum liegt in einem Garten in der Landschaft der Gallura-Berge. Dieser landschaftliche Rahmen bildet einen anderen Bezugspunkt als die baulichen Einzelheiten: Hier geht es um die Einbettung des Gebäudes in seine Umgebung, dort um Granit, Gewölbe, Bögen und Fresken. Wer die Kirchen von Nuchis thematisch einordnet, kann damit zwischen Architektur und Kunst auf der einen und dem jeweiligen Ort im Landschaftsbild auf der anderen Seite unterscheiden.

Mit dem Radweg Itinerario 39

Itinerario 39 führt durch Nuchis und verläuft zwischen dem Bahnhof Monti/Telti und Tempio Pausania. Anschließend zweigt die Route nach Calangianus ab. Teilweise folgt der Radweg der stillgelegten Bahnstrecke Monti–Tempio; diese Bahnstrecke wurde größtenteils in einen Radweg umgewandelt. Die Route führt außerdem durch die Wälder des Monte Limbara. Damit vereint ihre Beschreibung konkrete Ortsbezüge, einen benannten Abzweig und einen Landschaftsabschnitt, ohne dass diese Merkmale für jeden Teil des Verlaufs gleichzusetzen sind.

Für Ihre Planung sind die benannten Punkte hilfreich, um die Route räumlich einzuordnen: Nuchis liegt auf dem beschriebenen Verlauf, Calangianus wird über einen Abzweig erreicht, und Monti/Telti sowie Tempio Pausania markieren die Strecke. Routenverläufe können aktualisiert werden; prüfen Sie deshalb vor der Fahrt den aktuellen Verlauf des Itinerario 39. So lässt sich der Radweg als eigene Perspektive auf Nuchis betrachten, während die Kirchen einen davon unabhängigen kulturhistorischen Schwerpunkt bilden.

Weitere Reiseziele entdecken: Berchidda, Arzachena, Buddusò, Berruiles, Terravecchia-Portoquadro, Loiri Porto San Paolo, Telti, Capo Ferro

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Olbia-Tempio.

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