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Valgioie

Unterkünfte in Valgioie

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Valgioie können Wanderungen und lokale Geschichte den Schwerpunkt Ihrer Reiseplanung bilden. Die Wege unterscheiden sich im Zeitbedarf und in ihren Zielen: Zu den beschriebenen Möglichkeiten gehören Aussichtspunkte, Waldpassagen und historische Spuren. Wenn Sie ein Hotel in Valgioie suchen, können die Ausflüge einen ersten Rahmen für Ihre Tagesplanung geben.

Wanderungen und Aussichtspunkte

Die Route Modoprato–Colle Braida ist 4.300 m lang und dauert etwa zwei Stunden. Ihr Schwierigkeitsgrad ist mit E angegeben; sie kann zu Fuß oder mit dem Mountainbike bewältigt werden. Der Startpunkt liegt am Touristeninformationspunkt in der Borgata Modoprato. An der ersten ausgestatteten Raststelle befindet sich ein Aussichtspunkt über das untere Susatal und die Seen von Avigliana. Länge, ungefähre Dauer und Startpunkt geben konkrete Anhaltspunkte für die Planung dieses Ausflugs.

Eine von Valgioie ausgehende Route der Sacra-Natura-Wege führt durch sonnige, nach Süden ausgerichtete Wälder, um die gegenüberliegende Seite der Sacra im Val Sangone kennenzulernen. Planen Sie dafür mindestens einen halben Tag ein. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Routenbedingungen und Markierungen. Im Zeitvergleich ist diese Wanderung länger angelegt als die etwa zweistündige Route Modoprato–Colle Braida – ein Unterschied, der Ihnen bei der Wahl eines passenden Zeitfensters hilft.

Der Spaziergang zum Monte Ciabergia bietet Ausblicke auf das Orsiera-Rocciavrè und den Monte Rocciamelone. Eine weitere Route führt zum Pian Aschiero. Dort markiert ein gleichnamiger Bildstock die Wasserscheide zwischen den Richtungen Giaveno-Selvaggio und Coazze. Ein in den 1950er-Jahren errichteter Bildstock weist den Weg zum geschützten Waldgebiet „Ugo Campagna“.

Auch die „Fontana delle Grosse“ gehört zu den Wegmarken. Ihr charakteristisches Wasser ist für harntreibende Eigenschaften bekannt. Zusammen mit den benannten Aussichtspunkten bietet sie einen anderen Orientierungspunkt als die Ausblicke auf die umliegenden Berge und Seen.

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Ortsgeschichte entlang der Wege

In Bagagera gibt es ein altes Eishaus; das darin gelagerte Eis wurde später verkauft. Ebenfalls im Weiler befindet sich ein gemeinschaftlich genutzter Ofen, den man besichtigen kann. Diese beiden Orte verweisen auf unterschiedliche Nutzungen: auf die Lagerung und den Verkauf von Eis sowie auf eine gemeinschaftliche Einrichtung.

Der Sentiero dei Morti beginnt am letzten Haus beim Verlassen von Presa delle Rose und führt kurz über den Weiler Bagagera hinaus. Früher wurde der Weg genutzt, um Verstorbene von Presa delle Rose zum Friedhof von Tortorello zu bringen. Seine frühere Funktion ergänzt die Orientierung am heutigen beschriebenen Verlauf um einen konkreten historischen Zusammenhang.

Am Hang der Vernetta und am Colle di Castiglione sind mehrere kunstvoll angeordnete monolithische Felsen zu sehen. Sie gelten als Zeugnisse druidischer Siedlungen in der Gegend. Für eine Reise, bei der neben Wanderungen auch lokale Geschichte interessiert, bilden diese Felsen einen weiteren benannten Bezugspunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Fiano, Carmagnola, Banchette, Busano, Susa, Romano Canavese, Castagnole Piemonte, Monti

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

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