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Banchette: Castello und örtliche Kultur

Unterkünfte in Banchette

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Wahl eines Hotelziels bietet Banchette einen klaren kulturellen Anknüpfungspunkt: mittelalterliche Ursprünge des Castello, eine markante Pfarrkirche und eigene Veranstaltungstraditionen. Diese Themen erzählen unterschiedliche Seiten des Ortes. Das Schloss steht für einen Wandel über mehrere Jahrhunderte, während Kirche und Feste Architektur und örtliche Bräuche in den Blick rücken.

Castello: von der Festung zur neugotischen Villa

Das ursprüngliche Castello di Banchette entstand um 1200 als Festung. Das heutige Castello wurde dagegen im 19. Jahrhundert auf älteren Ruinen als neugotische Wohnvilla rekonstruiert. Die beiden Angaben bezeichnen verschiedene Bauphasen: Die Festung ist der frühe Ursprung, die neugotische Villa das Ergebnis eines späteren Wiederaufbaus. So lässt sich das Bauwerk nicht auf ein einziges Entstehungsdatum reduzieren. Für einen Besuch sind zwei Hinweise praktisch: Das Castello gehört zum Rundkurs „Castelli aperti“; prüfen Sie die vorgesehenen Öffnungstermine vor Ihrer Anreise. Führungen durch den Park und zum Castello finden an mit den Eigentümern vereinbarten Terminen statt. Sie werden von Freiwilligen des Circolo Banchette in Zusammenarbeit mit dem Istituto di Istruzione Superiore Giovanni Cena, Fachrichtung Tourismus, geleitet. Stimmen Sie Termin und Verfügbarkeit vorab mit dem Veranstalter ab.

Die Pfarrkirche San Cristoforo

Die Chiesa Parrocchiale di San Cristoforo setzt einen anderen architektonischen Akzent. Sie steht auf einem großen dioritischen Felsen, der über eine breite Treppe erreichbar ist. Ihre neoklassizistische Fassade wird von einem vorgelagerten steinernen Portikus und einer steinernen Balustrade geprägt. Neoklassizismus und neugotische Gestaltung am Castello markieren zwei klar verschiedene Formen historischer Architektur: Hier die klassizistische Front mit steinernem Vorbau, dort die spätere neugotische Wohnvilla. Das erlaubt Ihnen, den Ort nicht nur über Jahreszahlen, sondern auch über unterschiedliche Baustile wahrzunehmen.

Karneval und Pignoletto-Tradition

Auch die örtlichen Traditionen setzen unterschiedliche Akzente. Der Carnevale Banchettese ist ein traditioneller örtlicher Karneval, dessen Hauptfiguren Cossatera und Cossatè heißen. Das Fest findet nachts statt; Termine und Programm sollten Sie vor einer Reise prüfen. Eine weitere lokale Tradition dreht sich um Pignoletto Rosso del Canavese, eine alte Maissorte, die eine Gruppe von Landwirten mit engagierter Arbeit wiedergewonnen hat. Bei der Sagra del Mais Pignoletto Rosso di Banchette werden Polentagerichte aus Pignoletto und weitere lokale Spezialitäten zum Verkosten angeboten; das konkrete Angebot kann variieren. Karneval und Sagra sind dadurch zwei verschiedene kulturelle Themen: Der eine ist durch nächtliche Feier und Figuren geprägt, die andere durch die lokale Maissorte und Speisen. Wenn Veranstaltungen zu Ihrem Aufenthalt passen sollen, prüfen Sie Termine und Programm beziehungsweise das konkrete Angebot vorab.

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Ein kleiner Teil einer UNESCO-Welterbestätte

Auch eine kleine Fläche innerhalb der Gemeindegrenzen von Banchette gehört zur UNESCO-Welterbestätte „Ivrea, industrial city of the 20th century“. Die Welterbestätte wurde 2018 eingetragen. Diese Jahreszahl bezeichnet ihre Eintragung und nicht die Entstehungszeit des Castello. So begegnen Ihnen in Banchette unterschiedliche Zeitbezüge: die um 1200 entstandene Festung, die Rekonstruktion des Castello im 19. Jahrhundert und die Eintragung der Welterbestätte im Jahr 2018.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

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