Montalenghe entdecken
Unterkünfte in Montalenghe
Montalenghe liegt am Fuß des Hügels, der den Moränen-Amphitheater von Ivrea nach Süden begrenzt. Das Gelände der Gemeinde reicht vom tiefsten Punkt auf 280 Metern bis zur 436 Meter hohen Hügelkuppe. Die nach Süden ausgerichtete Lage ermöglicht den Blick über die Ebene bis zur Stadt Turin. Wer sich für die Landschaft interessiert, findet hier also unterschiedliche Anhaltspunkte: Höhenlagen, eine weite Sicht und eine besondere geologische Form.
Der Moränen-Amphitheater von Ivrea ist eine glaziale Landschaftsform. Er entstand durch Gesteins- und Erdtrümmer, die ein Baltischer Gletscher ablagerte. Diese Entstehung erklärt den Moränencharakter der Landschaft, die Montalenghe umgibt, ohne dass sich das Gebiet auf einen einzelnen Aussichtspunkt oder eine einzelne Tour reduzieren lässt.
Wege durch die Moränenlandschaft
Der Sentiero delle Pietre Bianche besteht aus miteinander verbundenen Schleifen. Insgesamt führen sie durch das Gebiet von elf Gemeinden in den Provinzen Turin und Vercelli; zusammen umfassen sie mehr als 50 Kilometer markierte Wege. Für eine einzelne Tour bietet die CAI-Runde „Da Candia e Montalenghe sul sentiero delle Pietre Bianche“ konkrete Vergleichsmerkmale: Sie ist etwa 18 Kilometer lang, weist rund 300 Höhenmeter auf und ist mit dem Schwierigkeitsgrad T eingestuft. Wenn Sie eine Route auswählen, können Sie Distanz, Höhenmeter und diese Schwierigkeitseinstufung als unterschiedliche Kriterien heranziehen.
Der Sentiero delle Pietre Bianche hebt im Bereich der Moränenwälder das mittelalterliche Schloss von Montalenghe hervor, das als Castelvecchio bekannt ist. Auch die Pietra del Vais gehört zu den Besonderheiten, die die Route nennt. Der Findling liegt im Wald des nördlich des Ortes gelegenen Moränenhügels. Seit vielen Generationen wird er von Kindern als natürliche Rutsche genutzt; zugleich dient er als Ort zum Ausruhen im Wald von Montalenghe.
Zu den weiteren Naturmerkmalen gehören drei Seen im Gebiet von Montalenghe, in der im Süden des Territoriums gelegenen Zone Gogliasso. Sie werden hauptsächlich aus Quellwasser gespeist. Außerdem steht Il Cedro di Montalenghe als monumentaler Baum im Gemeindegebiet.
Historische Spuren und Bauwerke
Auf dem Hügel von Castelvecchio wurden römische Funde entdeckt. Die ersten Belege für das „Castrum Montalengarum“ stammen aus dem Jahr 1181. Zusammen verweisen die Funde und die frühe Erwähnung auf unterschiedliche historische Spuren am selben Hügel; der Beleg aus dem Jahr 1181 ist dabei ein Datum der ersten Überlieferung des Castrum, nicht eine Datierung der römischen Funde.
Die Chiesa di San Pietro ist eine Friedhofskirche aus dem 13. Jahrhundert. Drei Teller an ihrer Fassade weisen darauf hin, dass das Gebäude eine Station für vorbeiziehende Pilger war, die dort Erfrischung finden konnten. Zum Komplex des Priorato San Carlo gehören eine Kirche und ein Theater. Die Vasca del Broi ergänzt das Bild um ein ländliches Wasserbauwerk: Das Becken besitzt eine steinerne Quelle und wurde zum Tränken von Tieren sowie zur Entnahme von Wasser für die landwirtschaftliche Bewässerung genutzt.
Naturorte, Rast und lokale Küche
Die Antica Fonte di Lussana ist ein Rast- und Erholungsort für Menschen, die den Sentiero delle Pietre Bianche begehen. Die Quelle fließt derzeit nicht. Für Menschen mit motorischen Behinderungen ist die Antica Fonte nur schwer zugänglich. Diese Bedingungen sind bei der Wahl dieses Rastortes relevant und unterscheiden ihn von einer Wasserquelle, auf deren Fließen Sie sich verlassen könnten.
Auch lokale Esskultur gehört zu den genannten Besonderheiten Montalenghes: Beim Fungalenghe werden Steinpilze nach traditionellen Rezepten zubereitet. Eine besondere Spezialität des Festes sind die frittierten Pilze. So lassen sich die landschaftlichen und historischen Themen des Ortes um einen kulinarischen Anlass ergänzen, ohne sie mit den konkreten Möglichkeiten einer bestimmten Unterkunft gleichzusetzen.
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