Monfol: Wege zum Naturpark Gran Bosco
Unterkünfte in Monfol
Monfol und der Naturpark Gran Bosco
Monfol liegt auf einem Felsvorsprung und ist ein wichtiger Zugangspunkt zum Naturpark Gran Bosco di Salbertrand. Wenn Sie ein Hotel in Monfol suchen, helfen die Orts- und Wegebezüge dabei, das Reiseziel nach den geplanten Interessen einzuordnen. Im weiteren regionalen Umfeld von Monfol bietet der Naturpark 16 markierte Wanderwege mit einer Gesamtlänge von etwa 70 Kilometern. Diese Wege bilden ein größeres Netz, während einzelne von Monfol ausgehende Routen konkrete Ziele benennen.
Eine ganzjährig geöffnete asphaltierte Straße verbindet Gran Villard mit Monfol. Von Monfol führt außerdem eine 800 Meter lange unbefestigte Straße zum ausgestatteten Bereich Ser Blanc. Für die Orientierung lassen sich die asphaltierte Verbindung zwischen Gran Villard und Monfol und die genau bezifferte Strecke nach Ser Blanc unterscheiden. Im weiteren regionalen Umfeld sind die unbefestigten Straßen im Naturpark für den motorisierten Verkehr gesperrt. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, auf Skiern oder mit Schneeschuhen sind sie frei begehbar beziehungsweise befahrbar.
Wandern und Wegevarianten
Ein Waldweg führt von Monfol in den Naturpark und weiter zum Weiler Montagne Seu. Eine andere benannte Verbindung ist die Route Salbertrand–Monfol: Sie führt vom Sitz des Naturparks Gran Bosco di Salbertrand auf einer Forstpiste zum Weiler Monfol und verläuft auf der Militärstraße, die zur Assietta führt. Die Ziele helfen, die beiden Wege auseinanderzuhalten: Der Waldweg führt nach Montagne Seu, die Route Salbertrand–Monfol zum Weiler Monfol.
Auch die Daniele-Arlaud-Hütte ist von Monfol aus zu Fuß oder mit dem Mountainbike erreichbar; im Winter sind Schneeschuhe eine weitere Möglichkeit. Die Hütte liegt an den Wanderwegen GTA (Grande Traversata delle Alpi) und Via Alpina zwischen Salbertrand im Susatal und Usseaux im Chisonetal. Damit sind sowohl die Zugangsarten von Monfol als auch die Einordnung der Hütte an zwei benannten Wanderwegen Teil der Orts- und Wanderorientierung.
Im Naturpark im weiteren regionalen Umfeld von Monfol sind die unbefestigten Straßen dem motorisierten Verkehr entzogen. Für die Fortbewegung werden Fußwege, Fahrrad, Ski und Schneeschuhe genannt. Das eröffnet verschiedene nicht motorisierte Möglichkeiten, ohne dass sie mit einer bestimmten Route oder einem einzelnen Weg gleichzusetzen sind.
Weidegeschichte und militärische Spuren
Monfol war früher die Sommerweide der Fraktion Gad. Während der Sommersaison weidete dort das Vieh. Diese frühere Nutzung erzählt von einer saisonalen Funktion des Ortes, die sich von seiner Rolle als Zugangspunkt zum Naturpark unterscheidet. Zwischen den Häusern liegen außerdem zwei ehemalige Kasematten. Sie bewachten einst die Militärstraße, die bergauf zur Assietta führt. Weidelandschaft und militärische Bauwerke geben dem Ort so zwei unterschiedliche historische Bezüge: die frühere Viehhaltung im Sommer und die Sicherung der Straße.
Kapelle, Aussicht und Patronatsfest
In Monfol befindet sich eine kleine Kapelle, die dem heiligen Bartholomäus gewidmet ist. Von dort reicht der Blick über das Alta Valle di Susa und auf die Verzweigung der Täler von Bardonecchia und Cesana. Kapelle und Aussicht lassen sich als zwei Facetten eines Ortsbesuchs betrachten: die religiöse Widmung im Dorf und der Blick auf die benannten Täler.
Das Patronatsfest des heiligen Bartholomäus wird jedes Jahr um den 24. August herum gefeiert, abhängig von der Verfügbarkeit des Pfarrers von Oulx. Dazu gehört die Segnung von hausgemachtem Brot. Wenn das Fest für Ihren Reisezeitraum wichtig ist, prüfen Sie den Termin vorab.
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