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Maddalena: Wanderrouten und Geschichte

Unterkünfte in Maddalena

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Maddalena verbindet Wanderrouten mit einer Geschichte, die sich an Bauwerken und alten Wegen zeigt. Für die Wahl eines Aufenthalts gibt es damit mehrere Anknüpfungspunkte: eine Route mit benanntem Ziel, Wege durch Bachtäler und historische Spuren. Wer Hotels in Maddalena sucht, kann diese Themen in die Entscheidung für den eigenen Aufenthalt einbeziehen.

Wandern: Zielroute oder Weg durch zwei Täler

Die Route Maddalena–Colle della Roussa beginnt in Maddalena auf 770 Metern und endet am Colle della Roussa auf 2.030 Metern. Der Sentiero delle Acque setzt einen anderen Schwerpunkt: Er verläuft bergauf durch das Tal des rio Brunello und bergab durch das Tal des rio del Parco. So unterscheiden sich die Wege schon durch ihre Orientierung – hier ein benannter Endpunkt mit Höhenangaben, dort der Verlauf durch zwei Täler.

Zum Sentiero delle Acque gehört die Fontana Pitacrù, die als Aussichtspunkt und Rastplatz beschrieben wird. Auch Ca’ Verde liegt an diesem Weg: Das markante Steingebäude mit stark geneigtem Dach wurde 1933 als Waldhütte, das Rifugio Brunello, errichtet. Diese Stationen geben dem Weg neben seinem Verlauf durch die Täler weitere erkennbare Bezugspunkte.

Von Maddalena aus ist Prese Damon mit dem Auto erreichbar; von dort erreichen Sie den Sentiero delle Acque. Straßenverhältnisse können variieren, und vor einer Wanderung sollten Sie die örtlichen Wegbedingungen prüfen. Die Route Maddalena–Colle della Roussa und der Sentiero delle Acque sind unterschiedliche Möglichkeiten: Entscheiden Sie anhand des benannten Ziels beziehungsweise des Talverlaufs, welche Wegbeschreibung zu Ihrer Planung passt.

Borgata und historische Spuren

Das ehemalige Schulgebäude der Borgata Maddalena wird heute als touristische und pädagogische Unterkunft genutzt. Sein Hof ist für Touristen als Bereich zum Entspannen, Lesen und Essen im Freien ausgestattet. In der historischen Borgata Maddalena von Giaveno liegt auch das Rifugio La Madlena. Es bietet traditionelle piemontesische Küche mit Zutaten aus der Region und der jeweiligen Saison an; die Menüs können sich ändern.

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Die Kirche Santa Maria Maddalena wurde 1780 von Francesco Ferrero errichtet und 1930 nach einem Entwurf des Architekten Lino Ravegnan erweitert. Eine andere historische Spur ist der Sentiero dei morti: Über diesen Weg konnten die Verstorbenen aus dem Tal zum Friedhof der Pfarrei Maddalena gebracht werden. Baugeschichte und frühere Wegefunktionen stehen hier für unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte.

Auf der Route Maddalena–Colle della Roussa liegt die Palazzina Sertorio, die heute als Osservatorio per l’ambiente alpino bezeichnet wird. In der Umgebung von Maddalena führt außerdem ein Panorama-Abstecher des Sentiero dei Semplici von der Borgata Verna zur Kapelle San Pietro e Giuseppe. Dieser Abstecher ist ein eigenes Ziel im weiteren Umfeld und nicht mit den Wegen gleichzusetzen, die in Maddalena beginnen.

Fest und lokale Küche

Das Patronatsfest Santa Maria Maddalena in der Maddalena gehört zu den größten und meistbesuchten Patronatsfeiern der Borgate von Giaveno. Die genauen Termine variieren; wenn das Fest für Ihre Reise eine Rolle spielt, prüfen Sie das aktuelle Programm. Zusammen mit der regionalen, saisonal ausgerichteten Küche des Rifugio La Madlena ergänzt es die Wanderrouten und historischen Bauwerke um einen kulinarischen und festlichen Aspekt. Für Ihre Planung bleiben so verschiedene Schwerpunkte unterscheidbar: Wege mit konkreten Routenmerkmalen, historische Orte und ein Fest mit wechselnden Terminen.

Weitere Reiseziele entdecken: Borgofranco D'ivrea, San Didero, Collegno, Pecetto, Bobbio Pellice, Piverone, Roure, Vinovo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

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