Zum Inhalt

Beinasco: Kulturgeschichte und Radfahren

Unterkünfte in Beinasco

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Beinasco bietet für die Reiseplanung zwei unterschiedliche thematische Zugänge: Bau- und Ortsgeschichte sowie Radfahren am Sangone. Zu den historischen Bezügen gehören das Castello aus dem 13. Jahrhundert, ein erhaltenes Tor der Burgmauer und Kirchen mit klar benannten Bauphasen. Der Radweg Percorso H und die Passerella Zuin setzen einen eigenen Akzent. Wenn Sie ein Hotel in Beinasco suchen, können diese Themen Ihnen helfen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen.

Baugeschichte zwischen Burg und Kirche

Das Castello di Beinasco stammt aus dem 13. Jahrhundert. Am Corso Cavour ist außerdem ein Tor der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Burgmauer erhalten. Der Unterschied liegt in der Art des Hinweises: Das Castello ist ein benanntes Bauwerk, das Tor ein erhaltenes Element der Burgmauer an einer konkret bezeichneten Straße.

Bei der Kirche der Bruderschaft Santa Croce ist die Bauchronologie eng gefasst: Bernardo Vittone entwarf sie 1750, und 1751 wurde sie fertiggestellt. Vittone war Schüler Filippo Juvarras. Entwurfs- und Fertigstellungsjahr liegen damit nur ein Jahr auseinander; der Bezug zu Juvarra ergänzt die Datierung um eine architekturgeschichtliche Verbindung. So steht die Kirche zeitlich in einem anderen Rahmen als die Burgbezüge des 13. Jahrhunderts.

Für die Zeit nach der Restaurierung war vorgesehen, die Kirche als Ort für Konzerte, Konferenzen, Treffen und Debatten zu nutzen. In dieser geplanten kulturellen Nutzung stehen damit sowohl musikalische Veranstaltungen als auch Gesprächs- und Tagungsanlässe nebeneinander.

Weitere historische Zeitbezüge

Die römische Grabinschrift von Beinasco wird auf das 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr. datiert. Sie setzt einen archäologischen Bezug, der weit vor den mittelalterlichen Burgbezügen liegt. In Borgaretto erhielt die Chiesa di Sant’Anna 1891 ihre heutige Form. Zusammen reicht die historische Zeitspanne der genannten Zeugnisse von der römischen Antike über das 13. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert.

Anzeige

Radfahren am Sangone

Die Passerella Zuin ist eine 80 Meter lange Rad- und Fußgängerbrücke, die über dem Sangone schwebt. Ihre Länge und ihre Funktion für Rad- und Fußverkehr kennzeichnen sie als einzelnes Bauwerk am Fluss. Die Brücke ist nach Albano Zuin benannt, einem Partisanen aus Beinasco. Er wurde am 16. Mai 1944 in Forno di Coazze von Besatzungstruppen getötet. Der Name führt damit auch zu einer Person und einem genau datierten Abschnitt der Ortsgeschichte.

Der Percorso H ist ein Radweg mit einer Länge von 19,5 Kilometern. Er verläuft entlang des Sangone und führt durch Beinasco. Für eine Reise, bei der Radfahren im Vordergrund steht, liefert der Weg einen längeren räumlichen Bezug; die Passerella ist dagegen ein einzelnes Bauwerk über dem Fluss. So stehen im Radthema unterschiedliche Maßstäbe nebeneinander: eine Route durch den Ort und eine 80 Meter lange Brücke.

Beinasco als Übernachtungsziel einordnen

Für Ihre Zielwahl als Übernachtungsort ergibt sich ein sachlicher Vergleich: Die Kulturgeschichte spannt sich über mehrere Epochen und verschiedene Bauwerke; das Radthema steht für eine Route durch Beinasco und eine einzelne Brücke über den Sangone. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können Sie anhand dieser unterschiedlichen Schwerpunkte abwägen, ob Bau- und Ortsgeschichte oder Radfahren Ihren Aufenthalt stärker prägen soll.

Weitere Reiseziele entdecken: Quincinetto, Avigliana, Pavone Canavese, Bricherasio, Villar Focchiardo, Valprato Soana, Candia Canavese, Vidracco

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.