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Tornaco entdecken

Unterkünfte in Tornaco

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Tornaco verbindet Bau- und Kulturgeschichte mit ländlichen Landschaftsthemen. Die Villa Marzoni bündelt mehrere historische Spuren an einem Ort; hinzu kommen die Pfarrkirche Santa Maria Maddalena und das MUDI, das der Welt des Reises und den Mondinen gewidmet ist. Ein beschriebener Weg und benannte Landschaftsorte setzen andere Akzente. Wenn Sie ein Reiseziel vor allem nach seiner Ortsgeschichte wählen, finden Sie hier konkrete Bauwerke ebenso wie kulturelle Themen aus der Landwirtschaft.

Villa Marzoni: Burgreste, Architektur und Museum

Die Villa Marzoni steht auf einer natürlichen Anhöhe auf den Überresten des Bergfrieds einer Burg aus dem 15. Jahrhundert. Der Ingenieur Luigi Marzoni ließ die herrschaftliche Villa 1896 errichten. Damit treffen an diesem Ort zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte aufeinander: die Reste des mittelalterlichen Bergfrieds und das spätere Villengebäude. Die Jahreszahl 1896 bezieht sich auf die Errichtung der Villa.

An den Innenfassaden der Villa sind ursprüngliche architektonische Merkmale erhalten. Dazu gehören Bögen auf Säulen im Bereich des ersten oberirdischen Geschosses. Das gibt der Architektur einen konkreten Schwerpunkt: Es geht nicht nur um die Geschichte des Gebäudes, sondern auch um erhaltene Formen an seinen Innenfassaden. In der Villa ist außerdem das Museo della Civiltà e Cultura della Bassa Novarese untergebracht. Zur besonderen Ausstattung des Museums gehört die Sala Miniature mit funktionierenden landwirtschaftlichen Miniaturmaschinen. So treffen in einem Gebäude historische Architektur und ein spezifischer Blick auf landwirtschaftliche Technik zusammen.

Kirche und weitere historische Spuren

Die Ursprünge der Pfarrkirche Santa Maria Maddalena reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist ein erhaltenes Mauerstück, das vermutlich einem Abschnitt der Befestigungsmauer entspricht. An ihm befinden sich ein Eingangsbogen und möglicherweise das stark überarbeitete Element eines Turms. Die Zuordnung dieses Elements bleibt also eine Möglichkeit, keine sichere Turmidentifizierung.

Das Oratorio di Santo Stefano liegt außerhalb des bebauten Gebiets an der Straße nach Vignarello. Seine Lage unterscheidet sich damit deutlich von der der Pfarrkirche im Ort. Wenn Sie Tornacos Baugeschichte betrachten, gehören sowohl die lange zurückreichenden Ursprünge der Pfarrkirche als auch die außerhalb des bebauten Gebiets gelegene Oratorio zu den unterschiedlichen historischen Bezugspunkten.

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MUDI: Reis, Mondine und Kunst im Straßenraum

Das MUDI ist ein Freilichtmuseum, das der Welt des Reises und den Mondinen gewidmet ist – den Arbeiterinnen auf den Reisfeldern. Zum MUDI gehören außerdem großformatige Reproduktionen von Kunstwerken an den Außenwänden von Wohnhäusern. Besucher können die Werke beim Durchqueren der Straßen betrachten. Kunst begegnet Ihnen hier also an Hausfassaden im Straßenraum, während die Widmung des Museums die Arbeit auf den Reisfeldern in den Mittelpunkt stellt. Diese beiden Aspekte geben dem MUDI ein eigenes Profil neben der Architekturgeschichte der Villa Marzoni.

Wege und Landschaftsorte

Der Percorso 5 führt nach einem Abschnitt auf einer unbefestigten Straße und einer von Pappeln gesäumten Allee am Oratorio di Santo Stefano vorbei nach Tornaco. Die Beschreibung verbindet damit einen konkreten Routenverlauf mit dem Oratorio, das außerhalb des bebauten Gebiets an der Straße nach Vignarello liegt. Für Ihre Orientierung sind sowohl der Verlauf über unbefestigte Straße und Allee als auch der benannte Ort am Weg charakteristisch.

Die Fontana Valbordone ist eine Risorgiva, also eine Grundwasserquelle, an der die Ufervegetation wiederhergestellt wurde. Das Campo del Buschitt hat einen anderen Schwerpunkt: Das Gemeindegelände diente bis in die 1980er-Jahre als Tierfriedhof und wird nun durch die Anpflanzung heimischer Pflanzen wiederhergestellt. Die beiden Landschaftsorte unterscheiden sich somit in ihrer Geschichte und ihrem Gegenstand: Bei der Fontana stehen die Quelle und die Ufervegetation im Vordergrund, beim Campo die frühere Nutzung und die Wiederherstellung mit heimischen Pflanzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Fara Novarese, Miasino, Lesa, Soriso, Nebbiuno, Sillavengo, Gozzano, Comignago

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Novara.

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