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Gozzano: Kirchen, Seeufer und Natur

Unterkünfte in Gozzano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gozzano verbindet Bau- und Kunstgeschichte mit Landschaften am Ortasee. Kirchen aus unterschiedlichen Jahrhunderten, ein Uferweg durch eine Schilfzone und ausgewiesene Naturbereiche setzen verschiedene Akzente. Auch am Wasser gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Buccione wird mit einem Sandstrand und einem Sprungbrett beschrieben, während der Lido di Gozzano Einrichtungen für Wassersport und ausgestattete Bereiche für Picknicks und Grillen bietet. So können Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels abwägen, ob Sie eher historische Zeugnisse, Natur und Ufer oder Aktivitäten am See in den Mittelpunkt stellen möchten.

Kirchen, Kunst und Geschichte

Die Basilica di San Giuliano wurde im 18. Jahrhundert nach einem Entwurf von Pellegrino Tibaldi errichtet. In der Basilica befinden sich zwei große Gemälde von Giovan Battista Ronchelli mit Szenen aus dem Leben des San Giuliano. Die Kapelle der Madonna del Rosario enthält Fresken von Lorenzo Peracino. Direkt neben der Basilica steht ein romanischer Glockenturm aus dem 11. Jahrhundert. Bauwerk, Gemälde, Fresken und Turm bieten damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen kunst- und architekturgeschichtlichen Blick auf Gozzano.

Auch San Lorenzo führt in eine andere Epoche: Die Kirche war Gozzanos erste Pfarrkirche und ist in einem Dokument aus dem Jahr 1141 belegt. In ihrer Apsis wurden in den 1990er-Jahren langobardische Gräber entdeckt, die unter einem Glasboden sichtbar sind. Hier treffen ein früher schriftlicher Beleg zur Geschichte der Kirche und ein archäologischer Fund aus einer späteren Entdeckungszeit aufeinander.

Weitere Bauformen und Kunstwerke ergänzen das Bild. Die Kirche Madonna del Boggio stammt aus dem 16. Jahrhundert und besitzt einen Holzaltar aus dem 17. Jahrhundert. Santa Maria di Luzzara ist eine Kapelle aus dem 11. Jahrhundert mit drei Apsiden und einem segelförmigen Glockenturm. An diesen Beispielen lässt sich die zeitliche Spannweite der sakralen Architektur ablesen, ohne die einzelnen Orte auf eine einzige Epoche zu reduzieren.

Zu den markanten Zeugnissen zählt außerdem Preja Batizàa. Der Findling wird mit einem archaischen Kult in Verbindung gebracht, der wahrscheinlich auf die Kelten zurückgeht. Die vorsichtige Einordnung gehört hier zur Geschichte des Ortes: Die Verbindung wird als wahrscheinlich beschrieben, nicht als gesicherte Zuschreibung.

Uferweg und Natur am Ortasee

Die Via dei Canneti ist ein Uferweg am Ortasee in Gozzano. Entlang des Weges bietet die Schilfzone zahlreichen Tierarten, besonders Vögeln, einen Lebensraum. Der Weg lässt sich daher auch unter dem Blickwinkel der Landschaft und des Naturraums einordnen. Ein Aussichtspunkt bietet einen spektakulären Blick auf den Ortasee und Bugnate. Der Park der Villa Jucker ist im Rahmen der Initiative Ecomuseo Cusius als „Area Naturalistica di Salvaguardia“ ausgewiesen; diese Bezeichnung beschreibt seinen ausgewiesenen Status.

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Strände und Angebote am Wasser

Buccione am Ortasee verfügt über einen Sandstrand und ein Sprungbrett. Die Nutzung ist saisonal. Davon zu unterscheiden ist der Strand Lido di Gozzano: Dort gibt es Einrichtungen für Wassersportarten wie Rudern und Kajakfahren sowie ausgestattete Bereiche für Picknicks und Grillen. Die genannten Beispiele stehen für verschiedene Schwerpunkte am See – Bewegung auf dem Wasser einerseits, gemeinsame Zeit im Freien andererseits.

Mit dem Rad rund um den See

Der Radweg Giro del Lago d’Orta ist 35,50 Kilometer lang und beginnt in Gozzano. Im Vergleich dazu ist die Via dei Canneti als Uferweg beschrieben, während der Giro del Lago d’Orta eine ausgewiesene Radroute ist. Die beiden Angaben helfen dabei, verschiedene Interessen auseinanderzuhalten: Wer sich für eine Radroute interessiert, findet eine Streckenlänge und den Startort; wer Natur und Seeufer in den Blick nehmen möchte, kann die Schilfzone entlang der Via dei Canneti als eigene Besonderheit von Gozzano berücksichtigen.

Für Ihre Reiseplanung ergibt sich so ein vielseitiges Bild: Sakrale Bauwerke und ihre Kunstwerke setzen historische Schwerpunkte, der Uferweg und die ausgewiesene Naturfläche lenken den Blick auf Landschaft und Tierwelt, und Strände sowie Radroute ergänzen die Auswahl um Aktivitäten am Ortasee. Welche dieser Seiten für Sie den Ausschlag gibt, hängt davon ab, welche Erlebnisse Sie auf Ihrer Reise besonders interessieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Cavallirio, Silvera, Veruno, Grignasco, Maggiora, Mezzomerico, Ghemme, Galliate.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Novara.

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