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Menconico: Natur, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Menconico

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Menconico verbindet für die Reiseplanung drei konkrete Themen: Naturwege am Monte Alpe, Ortsgeschichte und lokale Küche. Ein zentraler Naturraum ist die Riserva Naturale Monte Alpe. Sie liegt im Gemeindegebiet von Menconico und umfasst 328 Hektar; etwa 300 Hektar davon sind Wald, während der übrige Teil aus Wiesen und Weideflächen besteht.

Naturraum und Wege am Monte Alpe

Die bewaldeten Flächen umfassen künstlich angelegte Schwarzkiefernforste, Niederwälder sowie Aufforstungen mit verschiedenen Laubbäumen und Sträuchern. Damit liegen im Schutzgebiet mehrere Waldformen neben offenen Wiesen und Weideflächen. Der Zugang zur Riserva Naturale Monte Alpe ist kostenlos. Die Wege sind gut markiert und mit Erläuterungstafeln zu den naturkundlichen Besonderheiten des Gebiets versehen.

Der Weg 160 – Sentiero A1 di Monte Alpe verläuft innerhalb der Riserva Naturale Monte Alpe und folgt dem Kamm des Höhenzugs. Entlang der Strecke liegen bemerkenswerte Aussichtspunkte und Rastplätze. Seine Steigungen sind nicht übermäßig, daher kann der Weg auch mit dem Mountainbike befahren werden. Innerhalb der Reserve ist er der längste der Wege.

Der Rundweg 016 – Anello Menconico Sud liegt im Hügelland südlich von Menconico und verläuft fast vollständig über unbefestigte Straßen. Damit lässt er sich anhand eines anderen Merkmals betrachten als der Weg 160: Dort stehen Kamm, Aussichtspunkte und Rastplätze im Vordergrund, beim südlichen Rundweg der überwiegend unbefestigte Untergrund. Auch der Weg 015 – Anello Menconico Nord ist in der offiziellen Routenliste von I Sentieri dell’Oltrepò Pavese aufgeführt. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen, besonders wenn Sie den Weg 160 mit dem Mountainbike nutzen möchten.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Pfarrkirche San Giorgio wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Sie besitzt einen vergoldeten hölzernen Hauptaltar aus dem 18. Jahrhundert; darunter liegt ein Steingewölbe. Die Bauzeit und die Details im Kirchenraum geben der Ortsgeschichte einen konkreten Bezugspunkt.

Zu den historischen Stationen Menconicos zählt der Besitz der Abtei San Colombano di Bobbio. Im Hochmittelalter ging die Kontrolle über das Gebiet an die Malaspina über; später geriet Menconico in den Einflussbereich der Herzöge von Mailand. Auch das Ecomuseo Il grano in erba verbindet den Ort mit anderen Gemeinden: Menconico gehört zu seinen vier Mitgliedsgemeinden.

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Butalà, Trüffel und saisonale Vorgaben

Das Butalà wird mit Kartoffeln aus Brallo zubereitet, die eine kommunale De.-Co.-Bezeichnung tragen, und mit schwarzem Trüffel aus Menconico verfeinert. Das Gericht gibt es in zwei Varianten: Eine wird mit Molana, einem typischen Käse der Gegend, zubereitet; die andere mit einer Reduktion aus Fleisch der Varzese-Kuh, einer autochthonen lombardischen Rinderrasse. So unterscheiden sich die Varianten durch Käse beziehungsweise Fleisch, während Kartoffeln und schwarzer Trüffel die gemeinsame Grundlage bilden.

Die Festa del Tartufo di Menconico findet jährlich statt und bietet Besuchern Verkostungen, Ausflüge und Besuche in den Trüffelgebieten. Die konkreten Termine und Programme variieren. Wenn Sie selbst Wildpilze sammeln möchten, beachten Sie eine weitere Vorgabe: Das Sammeln in Menconico unterliegt der Regelung der Comunità Montana dell’Oltrepò Pavese und setzt den Kauf einer der vorgesehenen Genehmigungen voraus. Prüfen Sie vor dem Sammeln die für Ihren Besuchszeitraum geltenden Regeln und Saisonbedingungen, da diese sich ändern können.

Anreise und Hotelsuche

Mit dem Auto ist Menconico über die SS461 erreichbar, die durch das Tal des Oltrepò Pavese hinaufführt. So richten Sie die Suche an Ihrem Reiseanlass aus.

Weitere Reiseziele entdecken: Santa Margherita, Torre D'isola, Ruino, Montesegale, Casei Gerola, Canneto, Palestro, Marcignago

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pavia.

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