Cusino – Bergpanorama und Kirchen
Unterkünfte in Cusino
Cusino liegt in einer Senke am Fuß des Monte Pidaggia und im Anfangsbereich der Val Cavargna. Südlich des Ortes erhebt sich der Monte Pidaggia auf 1.528 Meter; sein felsiger Ausläufer Sasso di Cusino erreicht 1.325 Meter. Sein steiler Nordosthang ist mit Buchen bewachsen. Vom Monte Pidaggia reicht der Blick über die gesamte Val Cavargna sowie zu den Seen von Piano und Lugano.
Berglandschaft und Wanderungen
Zwei Wanderrouten lassen sich bereits an ihren Ausgangspunkten unterscheiden. Die Wanderung von Cusino zum Monte Marnotto beginnt im Ort und führt über die Straße zu den Monti di Lugone, nach Malè und zur Madonna della Salute. Der erste Abschnitt des Sentiero delle 4 Valli startet dagegen in Breglia und verläuft über 13 Kilometer bis nach Malè am Anfang der Val Cavargna. Malè kommt in beiden Verläufen vor, doch Startpunkte und Wegführung unterscheiden sich. Beim Weg zum Monte Marnotto können sich Zugang und Bedingungen ändern; prüfen Sie sie vor Ihrer Tour.
Auch der Aufstieg auf den Monte Pidaggia beginnt an der Sella di Cusino. Eine Routenbeschreibung aus Oktober 2008 nennt für die Zufahrt von Cusino zur Madonna della Salute eine schmale, steile Straße und eine Parkmöglichkeit an der Sella. Prüfen Sie Zufahrt und Parkmöglichkeit vor Ihrer Tour.
Kirchen und Baugeschichte
Die Parrocchiale della Natività di San Giovanni Battista ist eine einschiffige Kirche mit Seitenkapellen; historische Nachrichten über sie reichen bis ins Jahr 1300 zurück. Ursprünglich war sie dem heiligen Jakobus geweiht. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche umfassend umgebaut, wobei die angrenzende Kapelle San Giovanni Battista einbezogen wurde. Zahlreiche Fresken an ihren Wänden wurden aus dem nahe gelegenen Glockenturm und aus anderen Häusern des Ortes übertragen. Außerdem bewahrt die Pfarrkirche eine wertvolle Reihe von Gemälden und Fresken.
Das Santuario della Madonna della Salute, auch Santuario di Lugone genannt, steht auf dem Hügel Motter in 1.240 Metern Höhe. Von dort reicht der Blick über den Comer See von Bellagio bis zum gesamten Lecco-Arm. Die Aussichtspunkte unterscheiden sich auch im Blickfeld: Vom Monte Pidaggia sehen Sie die Val Cavargna sowie die Seen von Piano und Lugano, vom Santuario den Comer See mit Bellagio und dem Lecco-Arm.
Sant’Ambrogio ist ein einschiffiger Oratorienbau mit Apsis auf einer Anhöhe nahe der Provinzstraße von Carlazzo nach Cusino. Romanische Bauelemente sind erhalten; in die Fassade ist ein steinernes Christusrelief eingelassen, das auf das 11. bis 12. Jahrhundert datiert wird. Das Oratorio di Maria Ausiliatrice wurde 1883 begonnen und 1890 fertiggestellt; unter den Gläubigen von Cusino genießt es besondere Verehrung.
Feste und regionale Erzeugnisse
Die Festa della Madonna della Salute gehört bis heute zu den von den Menschen dieser Berge besonders stark empfundenen Festen. Wenn Sie Ihre Reise auf das Fest ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine vorab vor Ort. Die Alpe di Logone wird noch heute bewirtschaftet; dort werden Butter und Formagelle hergestellt.
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