Bormida: Kirchenkunst, Geschichte und Natur
Unterkünfte in Bormida
Bormida lässt sich über verschiedene Interessen entdecken: kirchliche Kunst, Ortsgeschichte, Waldlandschaft und Freizeitangebote. Für Ihre Reiseplanung finden Sie hier konkrete Bauwerke, Sammlungen und Aktivitäten, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen – vom Besuch historischer Orte bis zu Sport und Angeln.
Kirche und kirchliche Kunst
Die Pfarrkirche San Giorgio stammt aus dem Jahr 1481. Ihr barocker Glockenturm steht auf einem Fundament aus dem 15. Jahrhundert. In der Kirche werden wertvolle Gemälde und Holzstatuen der Madonna, Maria Magdalena und des heiligen Georgs bewahrt; der heilige Georg ist im Kampf mit dem Drachen dargestellt. Die Statue der Maria Magdalena wird dem Bildhauer Anton Maria Maragliano zugeschrieben. Baugeschichte und Kunstwerke geben Ihnen verschiedene Anknüpfungspunkte, wenn Sie sich für die Ausstattung und Geschichte der Kirche interessieren.
Das Museo dei Paramenti Sacri befindet sich in Räumen der Pfarrkirche. Es zeigt Dalmatiken, Kaseln, Pluvialien und Stolen von kostbarer, seltener und alter Machart. In der Sala Maggiore ist außerdem ein auf Seide gemaltes Banner mit dem heiligen Georg und dem Drachen zu sehen. Es stammt vom Beginn des 19. Jahrhunderts oder, wahrscheinlicher, vom Ende des 18. Jahrhunderts, gehörte einer Bruderschaft aus Voltaggio und zeigt den Schutzheiligen von Bormida. Damit umfasst das kirchliche Kunstthema neben Gemälden und Statuen auch liturgische Textilien und ein Banner mit einer eigenen historischen Einordnung.
Geschichte und heutige Nutzung
Das ehemalige Oratorium der Bruderschaft Maria Maddalena stammt aus dem 17. Jahrhundert. Heute beherbergt das Gebäude das Pfarrtheater und ist Sitz der Pro Loco von Bormida. Der Palazzo „La Ferriera“ verweist auf eine andere Seite der Ortsgeschichte: Seinen Namen verdankt er der Eisenverarbeitung, der wichtigsten Tätigkeit des Ortes zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert. Hier treffen ein historisches Gebäude mit heutiger Nutzung und ein Name mit Bezug zur früheren Arbeit des Ortes aufeinander.
Auch die Cappella della Madonna del Carmine hat einen konkreten historischen Bezug: 1666 beherbergte sie unter ihrem alten Eingangsportikus Prinzessin Margherita Teresa D’Asburgo, Tochter des spanischen Königs Philipp IV., auf ihrer Reise zu ihrer Hochzeit mit dem österreichischen Kaiser Leopold I. Die Außenstrukturen und die Innenausstattung der Kapelle wurden kürzlich restauriert. Die Statue der Madonnina del Carmine ist über einen markierten Weg erreichbar und bietet einen schönen Blick auf Piano Sottano.
Wald und Landschaft
Wälder bedecken 96 Prozent des Gemeindegebiets von Bormida. Zum Gemeindegebiet gehören außerdem die Quellen der Bormida di Pallare, eines zentralen Nebenarms des Flusses Bormida. Das Provinzschutzgebiet Melogno erstreckt sich vom Monte Bedò bis zum Monte Settepani. Dort gibt es hochstämmige Buchenwälder, Kastanienhaine, Haselgebüsche und Mischwälder; außerdem kommen Birken, Waldkiefern und Weißtannen vor. So stehen die Waldflächen des Gemeindegebiets und die vielfältigen Bestände im Schutzgebiet als unterschiedliche Naturthemen nebeneinander.
Sport und Freizeit
Das kommunale Sferisterio wurde 1986 errichtet. Dort finden Meisterschaften verschiedener Kategorien, darunter der Serie B, sowie mehrere Sommerturniere statt. Wenn eine bestimmte Veranstaltung für Ihre Reiseplanung ausschlaggebend ist, prüfen Sie die Termine für den gewünschten Zeitraum.
Das Laghetto di Romana bietet professionellen und Freizeitanglern Sportfischen an. Zur Anlage gehören ein ausgestatteter Picknickbereich und eine neue Bar mit einer zum See ausgerichteten Veranda. Damit stehen unterschiedliche Freizeitangebote zur Wahl: Im Sferisterio geht es um Meisterschaften und Sommerturniere, am Laghetto um Sportfischen sowie einen Picknickbereich und die Bar am See.
Weitere Reiseziele entdecken: Spinetta, Pianazzo, Carcare, Albissola Marina, Stella, Capitolo-costa, Garlenda, Cairo Montenotte.
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