Ventimiglia: Antike, Altstadt und Hanbury-Gärten
Unterkünfte in Ventimiglia
Ventimiglia bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Höhlen mit altsteinzeitlicher Nutzung, römische Stadtüberreste, Kirchen und Festungsbau, botanische Gärten, Märkte und Küste. Wenn Sie ein Hotel in Ventimiglia suchen, können Sie Ihre Planung an dem Schwerpunkt ausrichten, den Sie während Ihres Aufenthalts verfolgen möchten. Die Geschichte reicht von der Altsteinzeit bis zu Bauwerken des 16. und 17. Jahrhunderts; daneben stehen Pflanzen, Stadtleben und Landschaft als eigene Themen.
Von der Altsteinzeit zur Römerstadt
Das archäologische Gebiet der Balzi Rossi umfasst Höhlen am Fuß einer Wand aus dolomitischem Kalkstein. Prähistorische Menschen suchten diese Höhlen in der Altsteinzeit auf. In Nervia bewahrt das archäologische Gebiet die Überreste der römischen Stadt Albintimilium. So lassen sich zwei deutlich verschiedene historische Schwerpunkte unterscheiden: die Nutzung der Höhlen in vorgeschichtlicher Zeit und die römische Stadt.
Zum archäologischen Gebiet von Nervia gehören besuchbare Überreste der Thermen. Das Theater stammt aus dem 2. bis 3. Jahrhundert n. Chr., und das Antiquarium zeigt eine umfangreiche Auswahl an Funden aus den Ausgrabungen. Die Kombination aus baulichen Überresten und Fundstücken gibt dem Besuch des römischen Themas unterschiedliche Anhaltspunkte.
Kirchen, Krypten und Festung
Die Kathedrale Santa Maria Assunta wurde zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert auf den Ruinen einer karolingischen Kathedrale errichtet. Ihre Krypta bewahrt Teile einer frühmittelalterlichen Kirche aus dem 8. Jahrhundert. Die Baugeschichte führt damit von einem frühen Kirchenbau zur späteren Kathedrale. Auch die Biblioteca Aprosiana gehört zur Kulturgeschichte der Stadt: Pater Angelico Aprosio gründete sie 1648.
Die Kirche San Michele wurde im 10. Jahrhundert als Benediktinerklosterpriorat errichtet. In ihrer Krypta sind römische Säulen, Fundstücke und ein militärischer Meilenstein erhalten. Eine andere Funktion hatte das Forte dell’Annunziata: Es wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert als Militärfestung zur Verteidigung von Ventimiglia erbaut. Kirchen, Krypten und Festung verbinden so unterschiedliche Aspekte der Architektur- und Stadtgeschichte, von sakralen Bauten bis zur militärischen Verteidigung.
Botanische Gärten und Anfahrt
Die Giardini Botanici Hanbury wurden 1867 bei Ventimiglia angelegt, um Pflanzen aus verschiedenen Teilen der Welt zu akklimatisieren. Die Anlage umfasst 5.800 Arten von Zier-, Heil- und Obstpflanzen. Ihr botanischer Schwerpunkt unterscheidet sich von den archäologischen und architektonischen Themen: Im Vordergrund stehen die Vielfalt der Pflanzen und der ursprüngliche Zweck ihrer Akklimatisierung.
Auch für die Anfahrt gibt es einen konkreten Vergleich: Vom Bahnhof Ventimiglia ist das archäologische Gebiet von Nervia zu Fuß in 20 Minuten erreichbar. Zu den Giardini Botanici Hanbury gelangen Sie vom Bahnhof mit dem Taxi oder mit der Buslinie 1 bis zur Haltestelle La Mortola. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Busverbindung.
Altstadt, Route und Küste
Die Altstadt von Ventimiglia lässt sich über gewundene Gassen und steile Treppen erkunden, die vom Flussniveau bis zur Hügelkuppe hinaufführen. Wenn Sie diesen Teil Ihres Aufenthalts zu Fuß planen, gehören die ansteigenden Wege und Treppen zu den prägenden Merkmalen der Erkundung. Die Via Iulia Augusta bietet einen anderen räumlichen Bezug: Die Strecke verläuft vom Fluss Trebbia bis zum Fluss Var und führt durch Ventimiglia.
An der Baia Beniamin besteht das Ufer aus Kieseln und Sand. Damit kommt zu den historischen und botanischen Themen ein konkreter Küstenaspekt hinzu. Auch die Märkte setzen unterschiedliche Akzente: Der Mercato del venerdì findet jeden Freitag an der Uferpromenade von Ventimiglia statt. Der Mercato dei fiori vereint lokale Erzeugnisse, Blumen und Pflanzen und besteht seit 1922. Der Wochentag kennzeichnet den einen Markt, das Angebot den anderen.
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