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Tavole entdecken

Unterkünfte in Tavole

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Tavole bietet für die Reiseplanung mehrere klar benannte Bezugspunkte: ein datiertes Kunstwerk, barocke Kirchenarchitektur, Oratorien in Weilern und Heiligtümer an Höhenorten. Dazu kommt der Blick von Madonna del Piano zur Küste. Wenn Sie ein Hotel in Tavole suchen, können diese Themen helfen, Ihre Vorstellung vom Aufenthalt zu schärfen: Interessieren Sie sich besonders für Kunst und Baugeschichte oder für Landschaft und benannte Ziele?

Kirchenkunst und Baugeschichte

Die Kirche Santissima Annunziata in Tavole bewahrt ein Polyptychon, das Agostino Casanova 1575 schuf und auf dem die Madonna del Soccorso dargestellt ist. Ein Polyptychon ist ein mehrteiliges Bildwerk; die Bezeichnung beschreibt seine Form, während Madonna del Soccorso das dargestellte Motiv benennt. Das Werk hat damit sowohl einen konkreten künstlerischen Urheber als auch ein bestimmtes Thema.

Die Pfarrkirche von Tavole ist ein barockes Werk, das dem Architekten Giacomo Filippo Marvaldi (1673–1743) zugeschrieben wird. Hier steht die Architektur im Mittelpunkt, während das Polyptychon der Santissima Annunziata über Bildform und Darstellung beschrieben ist. Zusammen eröffnen die beiden Kirchenbezüge unterschiedliche Zugänge zur sakralen Kunstgeschichte des Ortes.

Weiler und Oratorien

Am Ortseingang von Tavole liegt der Weiler Villa, der auch Villa Oreggi genannt wird. Das dortige Oratorium ist dem heiligen Carlo Borromeo gewidmet. Die beiden Namen Villa und Villa Oreggi bezeichnen somit denselben Weiler; mit der Widmung ist zugleich der religiöse Bezugspunkt dieses Ortsteils benannt.

Zu den höher gelegenen Weilern von Tavole gehören Novelli und Revelli. In Novelli befindet sich das Oratorio di San Rocco, in Revelli das Oratorio di San Benedetto Revelli. Die Zuordnung der Oratorien zu den jeweiligen Weilern gibt Ihnen eine konkrete Orientierung in den Ortsnamen: Villa steht am Ortseingang, während Novelli und Revelli als höher gelegene Ortsteile beschrieben sind. So lassen sich die drei benannten Andachtsorte jeweils ihrem eigenen Ortsteil zuordnen.

Heiligtümer und Landschaft

Auf den Anhöhen von Tavole steht das Heiligtum Santa Marta auf 700 Metern Höhe. Das Heiligtum Madonna del Piano liegt auf dem Plateau, von dem es seinen Namen hat. Von dort reicht der Blick zur Küste von Imperia und zum Vorgebirge von Porto Maurizio. Die beiden Orte bieten unterschiedliche landschaftliche Bezugspunkte: Bei Santa Marta ist die Höhe konkret beziffert; bei Madonna del Piano verbinden sich Plateau, Name und Aussicht.

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Wenn Sie sich für die Höhenorte interessieren, ist dieser Unterschied hilfreich für die Reiseplanung. Santa Marta lässt sich über die Höhenangabe einordnen. Madonna del Piano ist dagegen durch den Zusammenhang zwischen Heiligtum und Plateau sowie den Blick zu den beiden Küstenbezügen charakterisiert. Damit stehen nicht nur sakrale Bauwerke, sondern auch ihre jeweils benannten Landschaftsbezüge im Mittelpunkt.

Kapelle, Bergziel und Ortsname

Am Passo di Tavole steht die charakteristische Pistuna-Kapelle. Vom Passo Tavole aus ist der Monte Moro erreichbar. Beide Angaben benennen konkrete Orientierungspunkte für Reisende, die sich mit den Orten und Zielen rund um Tavole beschäftigen möchten. Der Passo di Tavole ist dabei mit der Kapelle verbunden; der Bezug zum Monte Moro wird über seine Erreichbarkeit vom Passo Tavole aus hergestellt.

Auch die Überlieferung zum Ortsnamen verbindet Tavole mit der Landschaft und ihrer Nutzung. Der Volkstradition zufolge hängt der Name mit der reichen Holzproduktion aus dem oberen Val Prino zusammen. Das Holz gelangte über den gleichnamigen Wasserlauf zu den Werften von Porto Maurizio. Die Erzählung verknüpft so die Holzproduktion im oberen Val Prino mit dem Weg des Holzes zu den Werften an der Küste. Für die Einordnung Tavoles ergänzt dieser überlieferte Zusammenhang die konkreten Kirchen, Weiler und Höhenorte um eine Geschichte, die über den Ort hinausweist.

Weitere Reiseziele entdecken: Pietrabruna, Praelo, Airole, Gorleri, Montegrazie, Vallebona, Torre Papone, Poggi

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Imperia.

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