Latte: Meeresnatur und historische Spuren
Unterkünfte in Latte
Latte ist ein Ortsteil der Gemeinde Ventimiglia. Die Themen des Ortes reichen vom Meeresraum vor den Botanischen Gärten Hanbury bis zu historischen Wegen und Bauwerken. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Latte suchen, können Sie Ihren Schwerpunkt danach wählen, ob Sie Natur- und Gartenlandschaften, archäologische Spuren oder Architektur interessieren. Gerade diese unterschiedlichen Blickwinkel machen Latte für die Planung greifbarer als eine bloße Ortsbezeichnung.
Meeresnatur und Gärten
Das Meeresschutzgebiet Area di Tutela Marina di Capo Mortola schützt den Meeresabschnitt vor den Botanischen Gärten Hanbury. Es dient der biologischen und geologischen Erhaltung von Arten, Ökosystemen und Mineralbildungen und fördert zugleich die Freizeitnutzung des Meeres. Für Sie ergibt sich ein Bild des Küstenraums, in dem Erhaltung und Freizeitnutzung nebeneinanderstehen.
In La Mortola plante Thomas Hanbury 1867 einen Akklimatisationsgarten mit exotischen Pflanzen. Das Gelände wuchs auf 18 Hektar an; es umfasst bepflanzte Bereiche ebenso wie natürliche mediterrane Vegetation. Diese Mischung aus gestalteten Gartenbereichen und mediterraner Natur beschreibt den Charakter des Geländes präziser als eine reine Pflanzenliste: Die ursprüngliche Idee der Akklimatisierung gehört ebenso dazu wie die natürlichen mediterranen Bereiche. Im Ortsteil Latte der Gemeinde Ventimiglia liegt der Piacenza-Boccanegra-Garten. Für Naturinteressierte zeigt sich damit ein Unterschied zwischen dem geschützten Meeresraum und den Gärten mit ihren bepflanzten und natürlichen Bereichen.
Wege und römische Spuren
Der Sentiero Liguria führt über die Via Romana in den Ortsteil Latte, weiter in Richtung Ville di Latte und überquert den Eisenbahnüberweg. Diese Wegbeschreibung gibt einen konkreten räumlichen Verlauf innerhalb des Ortes wieder. Ein anderer historischer Bezug begegnet in der Piana di Latte: Dort erinnert der Name Strada Romana Antica an den Verlauf der antiken Via Iulia Augusta. Zudem führt ein erhaltener Abschnitt der Via Julia Augusta zum Eingang der Villa Hanbury. So stehen eine beschriebene Wegführung des Sentiero Liguria und historische Hinweise auf die antike Straße als unterschiedliche Orientierungspunkte nebeneinander.
Baugeschichte und archäologische Zeugnisse
Die private Villa Corinna ist ein befestigter Turm aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde zum Schutz der italienischen Küste der Riviera dei Fiori vor Piraten und Sarazenen errichtet. Zum Anwesen gehören zwei Hektar mediterranes Gelände mit Olivenbäumen, Palmen und Zypressen. Erhalten blieb zudem die Tragkonstruktion der historischen Zugbrücke. Das U-förmig wirkende Bauteil zieht sich über die gesamte Seite des mittleren Gebäudeteils bis auf Höhe des zweiten Stocks. So wird an einem einzelnen Bauteil eine technische Besonderheit der Anlage greifbar.
An der Hauptfassade der Pfarrkirche San Bartolomeo stehen Statuen des heiligen Bartholomäus und des heiligen Augustinus. In der Piana di Latte wurden nahe der Villa Eva bei archäologischen Untersuchungen die Überreste einer römischen Villa festgestellt, die zum Meer hin lag. Die Überreste nahe Villa Eva und die Straßenbezeichnung in der Piana verweisen auf römische Geschichte; Villa Corinna steht dagegen für eine spätere Schutzarchitektur des 16. Jahrhunderts. So erschließen sich historische Themen aus archäologischen Spuren ebenso wie aus einem erhaltenen Bauteil.
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