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Diano Evigno: Kirchen, Höhle und Wanderwege

Unterkünfte in Diano Evigno

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Diano Evigno vereint mehrere konkrete Anlässe für eine Reiseplanung: sakrale Kunst und Baugeschichte, die Tana di San Martino als geologisches Ziel sowie Wanderwege zum Pizzo d’Evigno und auf dem Anello di Diano Evigno. Dabei unterscheiden sich die Orte und Wege in ihren Schwerpunkten: San Bernardo Abate bewahrt Kunst aus dem 16. Jahrhundert, die Chiesa di San Martino reicht mit ihren Ursprüngen bis ins Mittelalter, und die Höhle verbindet eine besondere Gesteinsform mit ihrer früheren Nutzung. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie überlegen, ob Sie Ihre Tage vor allem den Kirchen, der Höhle oder den Wanderungen widmen möchten.

Kirchen und historische Zeitmarken

Die Pfarrkirche San Bernardo Abate in Evigno erhielt diesen Rang am 17. Mai 1586. In ihr wird außerdem ein Polyptychon aus dem Jahr 1552 aufbewahrt. Ein Polyptychon ist ein mehrteiliges Bildwerk; das Werk entstand damit 34 Jahre vor der Erhebung der Kirche zur Pfarrkirche. Beide Daten geben unterschiedliche Einblicke in die Geschichte von San Bernardo Abate: Das Kunstwerk stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, der Pfarrstatus folgte später.

Die ursprüngliche Errichtung der Chiesa di San Martino in Diano Evigno geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Ihre Baugeschichte reicht damit mehrere Jahrhunderte weiter zurück als das Polyptychon von San Bernardo Abate. Die Kirche liegt in unmittelbarer Nähe der ersten Siedlung Evigno und bergauf oberhalb des heutigen Evigno links des Saumpfads zum Monte Torre. So unterscheiden sich auch die räumlichen Bezugspunkte der beiden Kirchen: San Bernardo Abate ist mit Evigno und seinem Kirchplatz verbunden, San Martino mit dem Saumpfad in Richtung Monte Torre.

Die Tana di San Martino

Die Tana di San Martino bietet einen anderen Blick auf die Umgebung. Ihr langgestreckter Eingang öffnet sich in Flysch-Kalkstein; die Eingangskammer diente Köhlern bis etwa vor einem halben Jahrhundert als Unterschlupf. Gesteinsform und frühere Nutzung geben der Höhle zwei verschiedene Anknüpfungspunkte: die geologische Beschaffenheit und eine konkrete historische Nutzung.

Die Wegführung zur Tana beginnt am Kirchplatz von Evigno. Sie verläuft über die Straße an der Madonna della Neve vorbei zu den Ruinen der Chiesetta di San Bernardo und anschließend etwa 100 Meter in südwestlicher Richtung zur Höhle. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuelle Zugänglichkeit.

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Wanderwege und ihre unterschiedlichen Ziele

Der Rundweg Anello di Diano Evigno beginnt in Diano Evigno und führt nach dem Monte Quagli über einen Weg in mittlerer Hanglage zurück nach Evigno. Der Weg zum Pizzo d’Evigno kann ebenfalls in Diano Evigno beginnen. Eine ab Evigno verlaufende Wanderung zum Gipfel wird als etwa vierstündige Tour mit rund 600 Höhenmetern und weiß-roten Wegmarkierungen bis zum Gipfel beschrieben.

Die beiden Wege lassen sich anhand unterschiedlicher Merkmale einordnen: Beim Anello stehen die Abfolge über den Monte Quagli und die Rückkehr nach Evigno im Vordergrund. Bei der Pizzo-Wanderung sind Gipfelziel, ungefähre Dauer und Höhenmeter wichtige Größen für die Planung. So können Sie den beschriebenen Rundweg und die Wanderung zum Gipfel danach unterscheiden, welche Wegpunkte und Planungsangaben für Ihre Reise eine Rolle spielen.

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