Zum Inhalt

Zoagli: Küstenwege, Geschichte und Seidenhandwerk

Unterkünfte in Zoagli

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zoagli verbindet Küstenlandschaft und Ortsgeschichte mit Wanderwegen und lokaler Textiltradition. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: ein Weg zwischen Felsen und Buchten, historische Bauten, Naturwege oder die Herstellung von Seide, Damast und Samt. Wenn Sie ein Hotel suchen, können diese Themen dabei helfen, zu bestimmen, worauf Sie Ihren Aufenthalt ausrichten möchten.

Küste und Wege in Zoagli

Die Passeggiata a mare Canevaro verläuft zwischen Felsen und Buchten auf beiden Seiten des zentralen Strandes von Zoagli. Sie bietet einen weiten Blick über den Golf von Tigullio und ist nachts als stimmungsvoll beleuchteter Weg begehbar. Damit gehören Küstenlage, Panorama und nächtliche Beleuchtung zu den prägenden Merkmalen dieser Promenade.

Der Levante-Abschnitt des Lungomare Canevaro verläuft von der Piazza XXVII Dicembre entlang der Küste vor Zoagli. Abseits der Küste verbinden bewaldete Naturwege, typische ligurische Crêuze und Maultierpfade das Ortszentrum mit den Ortsteilen und weiteren Orten der Gemeinde. Diese Wegtypen geben einen Eindruck davon, wie unterschiedlich die Wege in der Gemeinde geprägt sind: von der Küstenlinie bis zu bewaldeten Pfaden und traditionellen Verbindungen zwischen den Ortsteilen.

Auch die Marcia dei Cinque Campanili ist eine wiederkehrende Wanderveranstaltung. Sie findet am dritten Maiwochenende in Zoagli auf einer leichten Rundwanderstrecke statt. Bei der 47. Ausgabe im Jahr 2025 gab es einen Wettkampf- und einen Amateurlauf sowie einen Spaziergang für alle Altersgruppen.

Historische Bauwerke und Ortsgeschichte

Der heute als Castello Canevaro bezeichnete architektonische Komplex in Zoagli entwickelte sich über Jahrhunderte rund um einen Wachturm. Die Bauarbeiten am Turm begannen im Jahr 1550. Östlich des Ortskerns steht die Torre Saracena auf einem Felsvorsprung direkt über dem Meer. Beide Bauwerke bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, um sich mit der Geschichte und dem baulichen Charakter des Ortes zu beschäftigen.

Anzeige

Die Chiesa di Sant'Ambrogio wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 984 erwähnt. Zu ihr gehört ein für Ligurien typischer Vorplatz mit einem sogenannten risseu: einem schwarz-weißen Kieselmosaik, das der Architekt Pietro Porcinai gestaltete. Eine andere zeitliche Einordnung bietet die Chiesa di San Martino im Ortskern. Sie wurde zwischen 1726 und 1728 nach einem Entwurf des Architekten Antonio Maria Ricca errichtet. So stehen neben der frühen urkundlichen Erwähnung von Sant'Ambrogio eine klar benannte Bauphase und ein Architekt bei San Martino.

Seidenhandwerk und Orientierung

In Zoagli stellen lokale Handwerker weiterhin Seide, Damast und Samt in Nischenproduktion her. Die Fertigung folgt alter Tradition und nutzt Webstühle aus dem 19. Jahrhundert. Damit ist das Textilhandwerk nicht nur ein historisches Thema, sondern eine fortbestehende lokale Produktion. Für Gruppen von mindestens vier Personen können von Montag bis Freitag Führungen an den historischen Webstühlen der Seterie di Zoagli organisiert werden. Diese Möglichkeit ist besonders für Gruppen relevant, die das Handwerk nicht nur als Teil der Ortsgeschichte kennenlernen möchten.

Für die Orientierung vor Ort befindet sich das Ufficio informazione e accoglienza turistica (IAT) in Zoagli im Erdgeschoss; für das Obergeschoss gibt es einen Aufzug.

Weitere Reiseziele entdecken: Ne, La Costa, Statale, Santo Stefano D'aveto, Campo Ligure, Lavagna, Sella, Mele.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Genua.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.