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Uscio: Dorf der Uhren und historische Wanderwege

Unterkünfte in Uscio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Uscio bietet Anknüpfungspunkte für eine Reise, bei der Kulturgeschichte und Wanderungen eine Rolle spielen. Zu den markanten Themen zählen die Uhrmacherei, die Pieve di Sant'Ambrogio und Wege, die vom Bergrücken in Richtung Fontanabuona führen.

Kulturgeschichte zwischen Turmuhren und Kirchen

Uscio führt bis heute den Beinamen „Dorf der Uhren“, verbunden mit der Firma „Roberto Trebino“ und dem Turmuhrenmuseum. Das Museo diffuso dell'Orologio da Torre umfasst fünf alte Uhren, die über das Gemeindegebiet verteilt sind. Der Begriff „diffuso“ passt zu dieser Form der Sammlung: Die Uhren sind nicht an einem einzigen Ort zusammengefasst. Eine von ihnen befindet sich neben der Madonnetta am Verlauf der Via del Sale, in der Via Costa Chiesa.

Die Geschichte der Pieve di Sant'Ambrogio reicht bis in die Zeit zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert zurück, als sie gegründet wurde. Das heutige Gebäude ist eine romanische Neugestaltung aus dem 11. Jahrhundert. Im Jahr 1893 sollte die alte Pieve im Zuge des Beschlusses zum Bau einer neuen Pfarrkirche abgerissen werden. Ein direktes Eingreifen des Regionalamts für Denkmalerhaltung unter Leitung des Architekten Alfredo d'Andrade verhinderte den Abriss. So lassen sich bei der Pieve die frühe Gründung, die spätere romanische Gestalt und ihr Erhalt im 19. Jahrhundert zeitlich voneinander unterscheiden.

Eine weitere kirchengeschichtliche Facette bietet die Chiesa di San Rocco e Sacro Cuore di Gesù. Sie wurde im Jahr 1400 als kleine, dem heiligen Rochus geweihte Kapelle errichtet. In der Kirche befindet sich ein Gemälde des heiligen Sebastian von Luca Cambiaso. Der Zugang ist ebenerdig; architektonische Barrieren sind nicht vorgesehen. Damit stehen an der Kirche sowohl ein konkreter kunsthistorischer Bezug als auch eine praktische Zugangsangabe zur Verfügung.

Wanderwege in unterschiedlichen Maßstäben

Die Via del Sale – Via del Mare folgt historischen Wegen, die für den Salztransport genutzt wurden. Sie ist ein Netz von Wanderwegen von der Poebene bis zur Halbinsel von Portofino und verläuft durch die Parks Antola und Portofino. Die Strecke ist in vier Etappen unterteilt, 90 Kilometer lang und durchquert die Provinzen Pavia, Alessandria, Piacenza und Genua. Historische Funktion, Verlauf und Etappengliederung geben dem Wegenetz jeweils einen anderen Bezugspunkt: seine frühere Nutzung, seine große räumliche Ausdehnung und seine Aufteilung.

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Daneben gibt es konkrete Angaben zu Wegen in der Landschaft von Uscio. Vom Bergrücken führen Wanderwege durch Kastanienhaine hinunter in Richtung Fontanabuona. Der Aufstieg von Uscio zum Monte Tuggio dauert zu Fuß etwa eine Stunde. Diese Zeitangabe hilft bei der groben Planung eines einzelnen Aufstiegs; die 90 Kilometer und vier Etappen der Via del Sale – Via del Mare beschreiben dagegen die Dimension eines größeren Wegenetzes. Die Angaben beantworten unterschiedliche Fragen zur zeitlichen und räumlichen Planung, ohne dieselbe Art von Wanderung zu beschreiben.

Der Hiking della Pietra Nera ist eine nicht wettkampforientierte Wanderveranstaltung; ihr Weg führt über Wanderwege in Uscio und Lumarzo. Wenn Sie Ihren Aufenthalt an eine Ausgabe der Veranstaltung knüpfen möchten, prüfen Sie die jeweiligen Termine. So können Sie zwischen einer Wanderung mit ungefährer Zeitangabe, einem weitläufigen Wegenetz und einem veranstaltungsbezogenen Angebot unterscheiden, während die Uhrmacherei und die Kirchen einen eigenen kulturellen Schwerpunkt bilden.

Weitere Reiseziele entdecken: Gaiazza, Stibiveri, Castiglione Chiavarese, Torrazza, Tessi, Borzonasca, San Salvatore, Testana

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Genua.

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