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Favale Di Malvaro entdecken

Unterkünfte in Favale Di Malvaro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Ihre Reiseplanung in Favale di Malvaro lassen sich zwei inhaltliche Schwerpunkte unterscheiden: die Kultur- und Religionsgeschichte sowie die Berglandschaft am Monte Caucaso mit ihren Schutzgebiets- und Routenbezügen.

Kultur- und Religionsgeschichte

Das Museo dell’Emigrante „Casa Giannini“ widmet sich der Geschichte der ligurischen Auswanderung sowie der Person Amedeo Pietro Giannini, des Gründers der Bank of America. Es befindet sich in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert, das 1983 restauriert wurde. Der Besuch ist kostenlos und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Klären Sie den Termin vorab, da sich die Vereinbarungen ändern können.

Der Cimitero Valdese gilt als Ort von großer historischer und spiritueller Bedeutung. Die mit ihm verbundene Geschichte von Glauben, Verfolgung und religiösem Widerstand reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Mit seiner Entstehung ist die Familie Cereghino verbunden. Sie trug den Beinamen „Scialìn“ („gli Allegri“), stammte aus dem Ortsteil Castello und war eine Cantastorie-Familie.

Das Santuario di Nostra Signora del Rosario ist Sitz der Pfarrei San Vincenzo im Vikariat Val Fontanabuona der Diözese Chiavari. Damit steht sein institutioneller Bezug neben der historischen und spirituellen Bedeutung des Cimitero Valdese. Ein wiederkehrender Termin ist die Giornata dell’emigrante: Sie wird jedes Jahr am letzten Sonntag im Juni veranstaltet. Wenn Sie für ein bestimmtes Jahr planen, bestätigen Sie das jeweilige Programm vorab vor Ort.

Monte Caucaso: Natur und Routen

Das ZSC-Gebiet „Monte Caucaso“ (Code IT1331811) ist ein wenig vom Menschen geprägtes Berggebiet mit Buchenwäldern, Quellen, Bächen und gut erhaltenen Felslebensräumen. Es erstreckt sich über die Gemeinden Favale di Malvaro und Moconesi. Wald, Wasser und Felslebensräume prägen hier die Beschreibung des Schutzgebiets.

Der Anello del Caucaso verläuft rund um den Monte Caucaso durch die Gemeinden Neirone, Moconesi, Favale di Malvaro und Lorsica. Mit ihm verbunden ist eine Mountainbike-Strecke namens Ciclovia dell’Ardesia. Außerdem verläuft ein Abschnitt der Alta Via dei Monti Liguri am Passo della Scoglina und am Ortsteil Barbagelata als Teil des Anello del Caucaso. Für die Orientierung lohnt es sich, diese Bezeichnungen auseinanderzuhalten: Sie beziehen sich auf die Rundroute, die verbundene Mountainbike-Strecke und den Abschnitt der Alta Via.

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Die Cappella del Monte Caucaso befindet sich auf dem Gipfel des Monte Caucaso, wenige Schritte vom gleichnamigen Rifugio entfernt. Sie bildet damit einen eigenen kulturell-spirituellen Bezugspunkt in der Landschaft des Berges.

Spuren aus verschiedenen Epochen

Auch die historische Wege- und Baugeschichte liefert eigene Anknüpfungspunkte. Der Passo di Pozzarelli ist ein Pass an einer alten Saumstraße, die Chiavari über Favale mit Bobbio verband. Die Mulino di Nicola ist mit einer Brücke mit ansteigendem Bogen erhalten.

In Acereto stehen ländliche Häuser an einem Hang, die auf das Ende des 16. Jahrhunderts datiert werden. In Castello befindet sich ebenfalls ein ländliches Hanghaus, das auf den Beginn des 17. Jahrhunderts datiert wird. Die beiden Datierungen verweisen auf unterschiedliche, zeitlich aufeinanderfolgende Bauphasen. Am Monte Ghirfo gibt es archäologische Spuren einer spätantiken Siedlung; in Canavissolo befinden sich ligurische Gräber aus der Eisenzeit. Zusammen markieren diese Orte verschiedene historische Zeitschichten, von der Eisenzeit und Spätantike bis zur ländlichen Architektur des 16. und 17. Jahrhunderts.

Weitere Reiseziele entdecken: Cogoleto, Leivi, Castiglione Chiavarese, Statale, Testana, Teriasca, Casanova, Vescina

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Genua.

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