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Settecamini: Spuren der Via Tiburtina und der römischen Vorstadt

Unterkünfte in Settecamini

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für eine Reise nach Settecamini ist die Area Archeologica di Settecamini ein zentraler historischer Bezugspunkt. Sie liegt auf halbem Weg zwischen Rom und Tivoli, an der achten Meile der Via Tiburtina. Die Anlage ist wegen der im Rahmen des PNRR vorgesehenen Arbeiten vorübergehend für die Öffentlichkeit geschlossen. Prüfen Sie vor einer Reise den aktuellen Zugang, bevor Sie einen Besuch einplanen. Historisch eröffnet der Ort mehrere Perspektiven: den Verlauf der antiken Straße, die Reste einer Straßenstation und ein Bild der römischen Vorstadt in der Kaiserzeit.

Die Via Tiburtina und der westliche Grabungsbereich

Die Area Archeologica besteht aus zwei großen Grabungsbereichen, die durch ein urbanisiertes Gebiet voneinander getrennt sind. Das ist für die Einordnung wichtig: Der westliche und der östliche Bereich setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Im Westen ist das gut erhaltene Pflaster der antiken Via Tiburtina bewahrt. Dort befinden sich außerdem die Überreste einer Straßenstation aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. So lenkt der westliche Bereich den Blick einerseits auf die erhaltene Straßenoberfläche, andererseits auf die Reste einer Straßenstation.

Bei der Area Archeologica di Settecamini ist zudem sichtbar, wie die antike Via Tiburtina in ein Gebäude mit großem Innenhof führt. Dieser Befund ergänzt den Blick auf den Straßenbelag: Die Via erscheint hier nicht nur als Pflaster, sondern führt in einen baulichen Raum. Der Innenhof gibt dieser Verbindung einen konkreten Bezug. Für die Einordnung lassen sich damit zwei Details unterscheiden: das erhaltene Pflaster im westlichen Grabungsbereich und die Straßenführung in ein Gebäude mit Hof.

Der östliche Bereich und die Besiedlung

Der östliche archäologische Bereich zeigt einen Querschnitt der Vorstadt Roms in der Kaiserzeit. Entlang der Straße sind verschiedene Gräber sichtbar; außerdem gehören die Überreste eines Gasthauses zu diesem Bereich. Damit stehen hier andere Befunde im Mittelpunkt als im Westen: die Vorstadt, die Gräber an der Straße und die Reste des Gasthauses.

Auch zeitlich lassen sich die Angaben gut auseinanderhalten. Die Straßenstation stammt aus dem 1. Jahrhundert v. Chr.; das Gebiet der Area Archeologica war bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. besiedelt. Die Datierung der einzelnen Straßenstation und die längere Siedlungsgeschichte beschreiben also unterschiedliche Zeiträume. Zusammen mit der kaiserzeitlichen Einordnung des östlichen Bereichs ergibt sich ein differenziertes Bild der Funde, ohne dass alle Befunde derselben Epoche zugeordnet werden müssen.

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Historisches Landhaus und lokale Anlässe

Eine weitere historische Facette in der Zone Settecamini ist das Casale del Fornaccio: ein vollständig restauriertes altes Landhaus, das bereits im Mittelalter als Backofen diente. Im Casale wird mit einem Holzofen gearbeitet. Dort werden Teige mit langer Reifezeit und einem hohen, luftigen Rand zubereitet. Die Küche bereitet typische Gerichte aus Kampanien sowie klassische römische Gerichte zu. Die Küche des Casale del Fornaccio bereitet typische Gerichte aus Kampanien und klassische römische Gerichte zu. Da sich Restaurantbetrieb und Speisekarte ändern können, prüfen Sie bei Interesse die aktuellen Angaben vor einem Besuch.

Für die örtliche Gemeinschaft ist auch die Festa di Settecamini ein Bezugspunkt. Die örtliche Band beschrieb die Ausgabe 2025 als jährlich stattfindendes Fest der Gemeinschaft. Wenn Sie Ihre Reise an einer künftigen Festa ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine der jeweiligen Ausgabe, bevor Sie Ihre Planung darauf abstimmen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rom.

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