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Montelibretti: Eretum, Lipizzaner und Wege

Unterkünfte in Montelibretti

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Montelibretti verbindet archäologische Zeugnisse, Kirchenkunst und Wege. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt hier suchen, können Sie Ihre Planung an den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren: die frühe Geschichte Eretums, die Lipizzanerzucht, Bau- und Kunstgeschichte oder Spaziergänge und Radtouren. Die Sehenswürdigkeiten setzen verschiedene Akzente. So lässt sich konkretisieren, was Sie während Ihrer Reise vertiefen möchten.

Archäologie rund um Eretum

Die Nekropole von Colle del Forno ist der äußerste Teil des Gräberfelds der antiken Stadt Eretum bei Casa Cotta in der Gemeinde Montelibretti. Die frühesten Siedlungen dort reichen bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurück. Das Gräberfeld umfasste 40 unterirdische Kammergräber und eine Schachtbestattung. Ein Grab in der Nekropole, das auf 600 bis 590 v. Chr. datiert wird, enthielt eine fürstliche Bestattung mit einem Brustpanzer aus Goldblech, zwei Schwertern, einem zweirädrigen Prunkwagen und einem Karren. Die Zahl und Art der Gräber beschreiben die Anlage; die Beigaben machen die Ausstattung einer einzelnen Bestattung greifbar. Damit bietet Colle del Forno einen konkreten Schwerpunkt für alle, die sich für die frühe Geschichte der Gegend interessieren.

Lipizzanerzucht und Kulturerbe

Das vom CREA-Forschungszentrum für Tierzucht und Aquakultur in Montelibretti geführte ASCAL ist die staatliche Zuchtstätte für Lipizzaner. Ein Ministerialdekret vom 9. September 2004 erkannte ASCAL als Erhaltungszentrum der Lipizzaner-Rasse an. Die Tradition der Lipizzanerzucht wurde 2022 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. Die beiden Anerkennungen beziehen sich auf unterschiedliche Ebenen: auf ASCAL als Erhaltungszentrum und auf die Zuchttradition als immaterielles Kulturerbe. So begegnen Ihnen in Montelibretti sowohl eine konkrete Institution als auch ein Thema mit internationaler kultureller Bedeutung.

Kirchen, Kunst und Baugeschichte

Die Kirche Madonna del Passo, auch Madonna del Viandante genannt, lässt sich ungefähr auf das 14. Jahrhundert datieren und enthält ein wertvolles Fresko der Madonna del Passo. Die Kirche San Nicola di Bari wurde 1535 von der Familie Orsini erbaut und bewahrt vier Gemälde auf. Drei davon stammen aus dem 17. Jahrhundert; darunter sind eine Madonna mit Kind sowie Darstellungen der Heiligen Dominikus und Katharina, die der Schule der Brüder Carracci zugeschrieben werden. Die erste der Madonna del Carmine gewidmete Kapelle stammt ungefähr aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Auch der Palazzo Barberini führt durch die Geschichte des Ortes. Seine Ursprünge liegen im 17. Jahrhundert; errichtet wurde er auf den Überresten einer alten Burg der Orsini. 1644 erwarb die Familie Barberini das Lehen der Orsini. Unter Taddeo Barberini wurde die Burg in einen baronialen Palast umgewandelt. Kirchen und Palast setzen unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte: von der ungefähr mittelalterlichen Madonna del Passo über das 16. und 17. Jahrhundert bis zur späteren Kapelle der Madonna del Carmine.

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Schwefelquelle und Wege im Freien

Die Schwefel-Oase „Simone Agostini“, lokal als Acqua Solfa bekannt, ist eine Schwefel-Thermalquelle in Montelibretti; ihre Geschichte reicht bis in die römische Zeit zurück. Eine Besichtigung ist von außen möglich. Dabei sind römische unterirdische Überreste und eine aktive Schwefelquelle zu sehen. Anders als bei den Kirchen und historischen Bauwerken verbindet dieser Halt sichtbare römische Überreste mit einer Quelle.

Der Parco dei Cavalli Bianchi ist ein öffentlicher Park in der Tenuta di Montelibretti und verfügt über vier kombinierte Rad- und Fußwege. Die Wege sind flach und eignen sich zum Spazierengehen und Radfahren. Der Percorso dei Cavalli Bianchi ist 5,7 Kilometer lang. Der Cammino di San Francesco führt ebenfalls durch Montelibretti im Lazio. Seine fünfte Etappe von Ponticelli di Scandriglia nach Monterotondo misst 29,4 Kilometer; der Palazzo Barberini in Montelibretti wird als Sehenswürdigkeit dieser Etappe aufgeführt. So stehen für Ihre Planung eine deutlich kürzere benannte Route und eine längere Etappe des Pilgerwegs mit ihren jeweiligen Streckenlängen gegenüber. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Angaben zu den Routen.

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