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Pentidattilo entdecken: Felsen, Kirchen und Wanderwege

Unterkünfte in Pentidattilo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pentidattilo verbindet ein markantes Felsbild mit Bau- und Kunstgeschichte sowie Wanderwegen durch die Landschaft. Das historische Zentrum lehnt sich an einen Felsen, dessen geologische Form an eine zum Himmel ausgestreckte Hand erinnert. Wer sich für Architektur und Kunst interessiert, findet im Ort konkrete Zeugnisse; für Wanderungen stehen Wege mit unterschiedlichen Verläufen und Zeitrahmen zur Auswahl.

Felsenlandschaft und Aussicht

Die Rocche di Prastarà bieten einen anderen Blick auf die Landschaft: Sie bestehen aus miozänen Sedimentgesteinen, zwischen deren Blöcken sich Spalten und Höhlen befinden. Hier prägen Gesteinsformen das Bild. An der La Panchina dei Baci steht dagegen das Panorama im Vordergrund. Von diesem Aussichtspunkt sind der Ätna und die Straße von Messina zu sehen. Die beiden Orte setzen damit unterschiedliche Akzente – Felsformationen auf der einen, der weite Ausblick auf der anderen Seite.

Kirchen, Kunst und Ortsgeschichte

Am Eingang zum Schloss steht die Chiesa dittereale di San Pietro; ihr Spitzhelm ist mit Majolika verkleidet. Die Chiesa Santa Maria della Candelora verbindet mehrere Epochen: Ihre Ursprünge reichen in die byzantinische Zeit, das Bauwerk stammt aus dem 16. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich eine Renaissance-Skulptur der Madonna della Candelora aus weißem Carrara-Marmor, datiert auf 1564. Die Angaben zur Kirche und zu der Skulptur beziehen sich also auf unterschiedliche Zeitebenen.

Auch Fontana e Lavatoio erzählt von der Geschichte des Ortes. Der Gemeindebrunnen wurde 1955 errichtet; zwei Becken dienten früher zum Wäschewaschen beziehungsweise zum Tränken von Tieren. Die Canonica entstand 1890 auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs von Pentidattilo. Heute beherbergt sie die Stanza di San Gaetano Catanoso, eine Ausstellung alter Altarsteine und zeitgenössischer sakraler Kunst sowie einen Kulturraum mit sakralen Objekten.

Im unteren Teil Pentidattilos, an den Wegen zwischen verfallenen Häusern, befindet sich das Affresco di San Cristoforo. Es liegt in einer Nische am Fuß eines geneigten Felsvorsprungs. Das Fresko wird wahrscheinlich ins 18. Jahrhundert datiert; der Künstler ist unbekannt. Zusammen zeigen die Kirchen, Kunstwerke und früheren Alltagsorte unterschiedliche Seiten des kulturellen Erbes.

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Wanderwege und Zeitrahmen

Der Anello di Pentedattilo ist ein unbefestigter, unebener Maultierpfad. Er verbindet das Dorf mit dem kleinen Ortsteil Sant’Antonio hinter dem Felsen. Vom Parkplatz führt ein leichter Spaziergang ins Zentrum. Ein weiterer Wanderweg beginnt im Dorf und führt durch das Tal der Fiumara di Sant’Elia zu den Rocche di Prastarà.

Ein Weg umrundet den charakteristischen Felsen und führt nach etwa zweieinhalb Stunden Gehzeit zu den Rocche di Santa Lena. Der Sentiero dell’Inglese beginnt in Pentedattilo und führt bis nach Staiti; die Wanderung wird als siebentägiges Slow-Tourism-Erlebnis beschrieben. Damit stehen unterschiedliche Zeitrahmen nebeneinander: eine Strecke von etwa zweieinhalb Stunden und ein als siebentägig beschriebenes Wandererlebnis. Parkplatz- und Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die örtliche Situation.

Bergamotte aus der Region

Eine weitere lokale Perspektive bietet die Bergamotte. Die Casa del Bergamotto stellt aus Erzeugnissen des familieneigenen Bergamottenhains Bergamottenessenz her. Neben Felslandschaft, Kirchen und Wanderwegen gehört damit auch die Verarbeitung eines lokalen Erzeugnisses zu den Themen, die Pentidattilo auszeichnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Pellaro, Scilla, Cittanova, Villa San Giovanni, Caulonia, Agnana Calabra, Taureana, Acquacalda.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Reggio Calabria.

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