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Spezzano Albanese: Archäologie, Heiligtum und Thermalgeschichte

Unterkünfte in Spezzano Albanese

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Spezzano Albanese verbindet archäologische Zeugnisse, religiöses Erbe und die Geschichte der Terme di Spezzano. Durch den Ort führt außerdem der Cammino Basiliano. Wenn Sie einen Hotelaufenthalt planen, können diese unterschiedlichen Themen dabei helfen, den Reisecharakter zu bestimmen: Archäologie und historische Bauwerke, religiöse Traditionen oder ein Abschnitt des regionalen Weges.

Torre Mordillo: Landschaft und Archäologie

Der archäologische Park Torre Mordillo liegt auf einer Anhöhe mit Blick auf die Ebene von Sibari. Während der hellenistischen Zeit, im 4. bis 3. Jahrhundert v. Chr., entstand auf dem Plateau eine Befestigung entlang des gesamten Hügelrands. Zu ihr gehörte eine ungewöhnlich gestaltete Umfassungsmauer. Eine Umfassungsmauer schließt einen Bereich ein; in Torre Mordillo wird gerade ihre ungewöhnliche Gestaltung hervorgehoben. Wer sich für antike Befestigungen interessiert, findet hier eine konkrete Zeitangabe und eine Beschreibung der Anlage.

Museum und Forschungsgeschichte

Das Museo di Torre Mordillo befindet sich im historischen Zentrum von Spezzano Albanese, im Palazzo Luci. Fünf Räume sind jeweils einer historischen Epoche gewidmet. Zur Ausstattung des Museums gehören Lehrvideos und erläuternde Schautafeln. Die Räume geben der Präsentation eine zeitliche Gliederung; Videos und Tafeln ergänzen sie mit Erläuterungen.

Auch die archäologische Forschungsgeschichte gehört zu Torre Mordillo: Systematische Forschungen legten dort 1888 eine umfangreiche Nekropole frei, die in die Zeit vor der griechischen Kolonisation datiert wird. Eine Nekropole ist eine größere Begräbnisstätte. Damit steht die Datierung dieses Befunds einer anderen Zeitschicht gegenüber als die hellenistische Befestigung: Beide Angaben ordnen unterschiedliche Aspekte der Vergangenheit ein.

Der Hügel des Castello di Scribla

Der vom Castello di Scribla eingenommene Hügel überragt die darunterliegende Ebene und liegt 79 Meter über dem Meeresspiegel. Eine historische Überlieferung betrifft die Entstehung des Castello: Laut Goffredo Malaterra soll Roberto il Guiscardo es 1048 als Vorposten für die Eroberung der Region errichtet haben. Landschaftliche Lage und zugeschriebene Baugeschichte bieten damit zwei verschiedene Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit diesem Ort.

Heiligtum und religiöse Traditionen

Das Santuario della Madonna delle Grazie wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Dort werden zwei Madonnenstatuen aufbewahrt: eine fest installierte Statue und eine Prozessionsstatue. Zu den traditionellen Festlichkeiten am Heiligtum gehört eine Prozession, die dort beginnt und durch den Ort führt. Der Ablauf verbindet das Santuario mit Spezzano Albanese, ohne dass die beiden Statuen dieselbe Rolle haben: Die eine ist fest installiert, die andere für die Prozession bestimmt.

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Auch die Chiesa dei Santi Pietro e Paolo gehört zur Kirchengeschichte des Ortes. Sie wurde am 18. Februar 1607 zur Pfarrei erhoben. Die Karwoche heißt vor Ort Java e Madhe; am Gründonnerstag werden die Messe in Coena Domini und die Fußwaschung gefeiert. Die beiden Themen stehen für unterschiedliche zeitliche Zugänge: ein genau datiertes Ereignis zur Kirche und eine lokal benannte Tradition mit konkreten Feierlichkeiten am Gründonnerstag.

Cammino Basiliano und Terme di Spezzano

Der Cammino Basiliano führt durch Spezzano Albanese; die Passage ist dem Abschnitt Cassano Ionio–Terranova da Sibari zugeordnet. So gehört auch ein benannter Abschnitt des regionalen Weges zu den Reiseinteressen, die sich mit dem Ort verbinden.

Die Terme di Spezzano wurden 1923 als Thermalstation gegründet. Sie liegen in einem mehr als zehn Hektar großen Park mit mediterranen Kiefern und Eukalyptusbäumen. Das Wasser tritt aus fünf Quellen zutage; hauptsächlich genutzt werden die Fonte Thurio und die Fonte Acqua delle Grazie. So umfasst die Thermalgeschichte sowohl einen zeitlichen Anhaltspunkt als auch konkrete Angaben zum Park und zu den Quellen.

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