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Copertino entdecken

Unterkünfte in Copertino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer in Copertino historische Architektur und religiöse Kunst erkunden möchte, findet unterschiedliche zeitliche und thematische Schwerpunkte. Die Stadt verbindet eine Renaissancefestung mit Kirchen, Klöstern und unterirdischen Ölmühlen. Auch Wein und Olivenöl gehören zum lokalen Charakter. Wenn Sie Ihren Aufenthalt planen und ein Hotel in Copertino suchen, können diese Interessen den Ausgangspunkt für Ihre Reiseentscheidung bilden.

Renaissancefestung und ältere Bauphasen

Das Castello di Copertino ist eine typische Renaissancefestung. Es wurde um 1540 unter Einbeziehung älterer Bauwerke errichtet; dazu gehört ein freistehender Turm aus dem 13. Jahrhundert. Als Architekt gilt wahrscheinlich Evangelista Menga. Der Turm und die Festung verweisen damit auf verschiedene Bauphasen innerhalb derselben Anlage. In der Kapelle San Marco ließ Gianserio Strafella 1568 Fresken ausmalen.

Kirchenbau und Kunstwerke

Die Chiesa Matrice führt weiter zurück: Ihr Bau begann 1088 und wurde 1235 abgeschlossen. Der 35 Meter hohe Turm hat einen quadratischen Grundriss und ist in zwei Abschnitte gegliedert. In der Kirche befindet sich außerdem die aus dem 16. Jahrhundert stammende Deposizione von Strafella. Baugeschichte, Turmform und Gemälde geben unterschiedliche Anhaltspunkte, um die Architektur und Kunst des Ortes einzuordnen.

Auch das Santuario della Grottella verbindet eine klar beschriebene Baugestalt mit Kunstwerken. Die heutige Kirche wurde 1577 als einschiffige Kirche mit drei Altären auf jeder Seite errichtet. Ihre einschiffige Anlage ist durch acht Arkaden gegliedert, in denen sich barocke Altäre und wertvolle Gemälde befinden. Ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt den heiligen Antonius von Padua und wird Antonio Donato D’Orlando zugeschrieben. Der Bau des Klosters am Santuario begann 1618.

Eine weitere religiöse Baugeschichte erzählt das Santuario e della Stalletta di San Giuseppe da Copertino. Mit dem Bau wurde 1754 begonnen, ein Jahr nach der Seligsprechung des Heiligen. Der Entwurf stammt vom aus Copertino stammenden Adriano Preite. So lassen sich bei der Reiseplanung unterschiedliche Schwerpunkte setzen: die Renaissancefestung, ältere Kirchenbaugeschichte oder die mit San Giuseppe verbundenen Orte.

Siedlungsgeschichte und lokale Besonderheiten

Mit der Chiesa di Casole ist eine ländliche Siedlung verbunden, deren Ursprung vor dem Jahr 1000 liegt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde die Siedlung rund um das Kloster Santa Maria di Casole wiederbesiedelt. Byzantinische Mönche trugen zur Entwicklung des mit der Kirche verbundenen Dorfes bei. Das Monastero e Chiesa di S. Chiara hat eine andere historische Datierung: Seine Geschichte reicht bis 1545 zurück; Alfonso Castriota gab das Gebäude in Auftrag.

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Die unterirdischen Ölmühlen von Copertino wurden außerhalb der Stadtmauer in Bereichen mit hartem sandigem Kalkstein angelegt. Damit kommt zu den Kirchen und Festungsbauten ein weiterer Blick auf die Nutzung des örtlichen Untergrunds hinzu. Copertino ist zudem ein Produktionsgebiet für Olivenöl.

Rundgang und Anreise planen

Ein touristischer Rundgang ist dem Ort und seinem Heiligen gewidmet und konzentriert sich auf spirituell geprägte Orte sowie Baudenkmäler. Für die touristischen Rundgänge sind spezialisierte Fremdenführer und/oder touristische Begleiter des CTG vorgesehen; Informationen und Reservierungen erfolgen über CTG Albatur. Prüfen Sie vor Ihrer Planung, ob das Angebot verfügbar ist.

Copertino verfügt über einen Bahnhof an der Linie Novoli–Gagliano del Capo der Ferrovie del Sud Est. Prüfen Sie die Verbindungen und Bahnbetriebsdetails vor der Reise.

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