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Borgagne: Wehrarchitektur, Hofhäuser und Olivenlandschaft

Unterkünfte in Borgagne

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Borgagne verbindet historische Wehrarchitektur, traditionelle Hofhäuser und eine von alten Olivenbäumen geprägte Landschaft. Wenn Sie ein Hotel in Borgagne suchen, können diese Themen bei der Entscheidung für das Reiseziel eine hilfreiche Orientierung geben. Baugeschichte, sakrale Kunst und Landschaft setzen unterschiedliche Akzente: Sie reichen von befestigten Wohnhäusern und einer Burg bis zu einem alten Olivenbaum am Ortsrand und einer offiziellen Radroute.

Castello Petraroli und die Wehrarchitektur

Der erste, kreisrunde Turm des Castello Petraroli wurde 1497 errichtet, um Borgagne vor den Überfällen türkischer Korsaren zu schützen. Der übrige Teil des Castello Petraroli entstand in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts. Ein Graben umgab die Anlage; im Zentrum lag ein Innenhof mit rechteckigem Grundriss. Die Baugeschichte reicht damit vom Ende des 15. Jahrhunderts bis in die ersten Jahrzehnte des folgenden Jahrhunderts.

An den sichtbaren Resten lassen sich einzelne architektonische Merkmale unterscheiden: An der Nordostecke steht der ursprüngliche Turm, während der Graben nur an der Ostseite sichtbar ist. Dekorative Kragsteine befinden sich an allen Seiten, und über dem Haupttor liegt eine Wurföffnung. Auch Palazzo Sciurti in Borgagne wurde im 16. Jahrhundert als wichtiges Verteidigungselement des Ortes errichtet. Neben der Burg gehört somit ein weiteres Bauwerk mit defensiver Funktion zur Wehrarchitektur Borgagnes.

Hofhäuser, Kapelle und Ölmühle

Im historischen Zentrum gibt es acht Hofhäuser, von denen einige vollständig restauriert wurden. Typische Hofhäuser prägen das mittelalterliche Erbe Borgagnes. Ein kürzlich restaurierter Hof in der Via IV Novembre 32 ist in eine charakteristische Casa-torre integriert. Als Casa-torre werden befestigte Wohnhäuser bezeichnet, die sich ab dem 16. Jahrhundert verbreiteten. Zu ihren Verteidigungselementen zählen Maschikulis, Wurföffnungen und Schießscharten. Die Verbindung von Wohnen und Verteidigung macht diese Häuser zu einer eigenen Bauform neben Burg und Palazzo.

Die Cappella Madonna del Carmine wurde 1619 errichtet. In der Kapelle befindet sich ein teilweise beschädigtes Fresko aus dem 17. Jahrhundert, das die Jungfrau Maria mit dem Kind darstellt. Es befand sich einst am Altar der Madonna von Konstantinopel. Damit treffen in der Kapelle ein konkretes Baudatum und eine Darstellung aus dem 17. Jahrhundert zusammen. Eine andere bauliche Perspektive bietet die Ölmühle Sciurti: Sie wurde in verschiedenen historischen Phasen wiederverwendet und ist halbunterirdisch angelegt, nicht vollständig unterirdisch.

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Olivenlandschaft und Radroute

Die Umgebung von Borgagne ist von jahrhundertealten Olivenbäumen geprägt; dort wird Olio della Terra d’Otranto erzeugt. Borgagne ist außerdem die erste Station des Itinerario Ulivi Monumentali. Am Ortsrand steht ein alter Olivenbaum mit außergewöhnlichen Formen. So stehen die landwirtschaftlich geprägte Landschaft und ein konkreter Baum am Rand des Ortes für unterschiedliche Aspekte des Oliventhemas.

Eine offizielle Radroute umfasst die 25,6 Kilometer lange Strecke Melendugno–Borgagne–Sant’Andrea–Masserie.

Für die Wahl Ihres Aufenthaltsortes können Sie zuerst überlegen, welcher Schwerpunkt zu Ihrer Reise passt: Wehr- und Wohnarchitektur sowie sakrale Kunst oder Olivenlandschaft und Radfahren.

Weitere Reiseziele entdecken: Sannicola, Torre Saracena, Montesano Salentino, Porto Cesareo, Casalabate, Poggiardo, Tuglie, Melpignano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lecce.

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