Sannicandro di Bari entdecken
Unterkünfte in Sannicandro Di Bari
Sannicandro di Bari verbindet eine lange Bau- und Kirchengeschichte mit einer ausgeprägten Olivenkultur. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt im Ort suchen, können diese Themen Ihre Wahl des Reiseziels konkretisieren. Im Mittelpunkt stehen die wechselnden Bauphasen des Castello Normanno-Svevo, mehrere Kirchen mit unterschiedlichen historischen Bezügen sowie die süße Olive und das Coratina-Olivenöl. So lässt sich vorab abwägen, ob Ihr Interesse vor allem der Ortsgeschichte, religiösen Überlieferungen oder der lokalen Esskultur gilt.
Geschichte in mehreren Zeitschichten
Das Castello Normanno-Svevo wurde in normannischer Zeit auf einer byzantinischen Verteidigungsanlage errichtet und später in staufischer sowie anjouinischer Zeit umgestaltet. Führungen mit autorisierten und fachlich ausgewiesenen Guides erläutern die Geschichte des Castells sowie Heraldik und Symbolik. Wenn Sie sich für diese vertiefende Perspektive interessieren, erkundigen Sie sich vorab nach den Führungsterminen.
Der historische Ortskern geht auf das 8. Jahrhundert zurück, als eine basilianische Mönchsgemeinschaft die Kirche von Sannicandro errichtete. Damit ist die Entstehungsgeschichte des Zentrums an eine kirchliche Gründung geknüpft. Einen deutlich späteren Zeitabschnitt markiert die Chiesa di Santa Maria Assunta, die zwischen 1818 und 1833 errichtet wurde. So stehen die frühe Gründungsgeschichte des Ortskerns und ein Kirchenbau des 19. Jahrhunderts als unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte nebeneinander.
Kirchen und religiöse Überlieferungen
Nach einer Überlieferung stehen die Ursprünge der Chiesa del Crocifisso mit der im 14. Jahrhundert entstandenen Kapelle des Fegefeuers in Verbindung. In der Kirche wird ein silbernes Reliquiar mit heiligen Reliquien aufbewahrt; angefertigt wurde es 1776. Während des zweiten Patronatsfestes der Stadt wird das Reliquiar in einer Prozession getragen. Die Überlieferung zur Kapelle und das genau datierte Reliquiar eröffnen zwei unterschiedliche zeitliche Zugänge zur Geschichte der Kirche.
Auch die Chiesa della Madonna di Torre hat einen eigenen historischen Bezug: Sie liegt im Ortsteil Sizzaro bei Sannicandro di Bari und wurde erstmals 1134 in einer Schenkungsurkunde an das Benediktinerkloster Cava dei Tirreni erwähnt. Die beiden Kirchen veranschaulichen unterschiedliche historische Zugänge: eine überlieferte Verbindung zum 14. Jahrhundert und eine Erwähnung im Jahr 1134.
Olivenkultur und Reisezeit
Sannicandro di Bari ist besonders für die süße Olive bekannt. Darüber hinaus ist die lokale gastronomische Identität mit nativem Olivenöl extra der Sorte Coratina verbunden. Das sind zwei unterschiedliche Bezüge zur Olive: das süße lokale Produkt und die für das Öl genannte Sorte. Die jährliche Sagra delle olive dolci findet am zweiten Sonntag im Oktober statt. Wenn das Fest für Ihre Reisezeit eine Rolle spielt, prüfen Sie vor der Abreise die konkreten Veranstaltungsdaten.
Landschaft des Gemeindegebiets
Das Gemeindegebiet ist überwiegend flach. Eine Ausnahme bildet eine Senke, durch die der Bach Picone von Süden nach Norden fließt. Der Landschaftsblick ergänzt die Bau- und Kirchengeschichte um eine geografische Ebene: Zum überwiegend flachen Gebiet kommen die Senke und der Verlauf des Picone als weitere markante Merkmale hinzu.
Weitere Reiseziele entdecken: Bitritto, Spinazzola, Santo Spirito, Triggiano, Lamie di Olimpia, Santeramo In Colle, Cellamare, Grumo Appula
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bari.