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Triggiano entdecken

Unterkünfte in Triggiano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Triggiano bietet für Ihre Reiseplanung konkrete Anknüpfungspunkte aus Kirchen-, Kunst- und Kulturgeschichte. Santa Maria Veterana steht für mittelalterliche Ursprünge; Santa Maria della Croce verbindet eine ältere religiöse Bildtradition mit barocker Architektur. Dazu kommen das Kapuzinerkloster mit der Kirche Madonna degli Angeli, die Lama San Giorgio und die bäuerliche Kultur Apuliens. Wenn Sie ein Hotel in Triggiano suchen, können diese unterschiedlichen Themen dabei helfen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen.

Kirchen und ihre Geschichte

Die Gemeinde Triggiano bezeichnet Santa Maria Veterana als das wichtigste monumentale Zeugnis der Stadt. Die Kirche hat mittelalterliche Ursprünge; ihre Gründung wird vermutlich um 1080 angesetzt. Die Datierung ist damit eine Näherung und kein genaues Baujahr. Ein weiterer historischer Bezug reicht ins Jahr 1746: Damals wurde Nicolò De Filippis beauftragt, Santa Maria Veterana ikonografisch auszugestalten. De Filippis war Schüler des neapolitanischen Meisters Paolo De Matteis. So gehören zur Geschichte des Gotteshauses sowohl seine frühe zeitliche Einordnung als auch ein konkreter Auftrag zur bildlichen Gestaltung.

Santa Maria della Croce hat einen anderen Bezugspunkt. Die Kirche steht auf einem alten Bildstock an einer Kreuzung außerhalb der alten Mauern von Triggiano. Das im Bildstock bewahrte Bild zeigt Madonna mit Kind; seine Ikonografie verweist auf die byzantinische Tradition. Standort, Bildmotiv und Bildsprache sind dabei eigene Aspekte: Die byzantinische Zuordnung betrifft die Ikonografie des Bildes, während die Lage an der Kreuzung den Ort beschreibt.

Auch die Architektur der Santa Maria della Croce lässt sich an konkreten Merkmalen einordnen. Die barocke Kirche hat einen längsgerichteten Grundriss und ein einziges Kirchenschiff. In ihrem Innenraum befinden sich fünf Altäre; der Hauptaltar besteht vollständig aus Marmor. Grundriss und Kirchenschiff beschreiben die räumliche Anlage, während die Zahl der Altäre und das Material des Hauptaltars Hinweise auf die Ausstattung geben. Zusammen mit der älteren Bildtradition am Bildstock ergibt sich ein differenziertes Bild aus Bauform und religiöser Bildsprache.

Das Kapuzinerkloster und die angeschlossene, der Madonna degli Angeli geweihte Kirche wurden 1616 erbaut. Dieses konkrete Baudatum lässt sich von den vermutlich um 1080 liegenden Ursprüngen der Santa Maria Veterana unterscheiden; bei Santa Maria della Croce wiederum ist der Barockstil die überlieferte Einordnung. Für den zeitlichen Vergleich stehen so drei verschiedene Angaben nebeneinander: eine ungefähre Gründungszeit, ein Baustil und ein bestimmtes Baujahr.

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Landschaft und bäuerliche Kultur

Die Lama San Giorgio ist die ausgedehnteste der Lame in der Provinz Bari. In ihrem Talverlauf gibt es vielfältige Vegetation und mehrere phytoklimatische Lebensräume. Der Begriff beschreibt Lebensräume, die durch Vegetation und klimatische Bedingungen geprägt sind. Damit umfasst die Charakterisierung sowohl einen Vergleich zur Ausdehnung anderer Lame in der Provinz als auch unterschiedliche natürliche Lebensräume entlang des Talverlaufs.

Eine am 23. Februar 2021 aktualisierte Beschreibung des Museo della civiltà contadina Triggiano nennt kleine und große Gegenstände aus der bäuerlichen Kultur Apuliens als Sammlungsschwerpunkt. Das ergänzt die Kirchen- und Baugeschichte um einen anderen kulturellen Blickwinkel: Statt Grundriss, Altar oder Bildmotiv stehen hier Gegenstände aus der bäuerlichen Kultur im Mittelpunkt. Zusammen bieten diese Themen verschiedene Ansatzpunkte für Ihre Reiseplanung, von mittelalterlicher und barocker Architektur bis zur beschriebenen Landschaft und ländlichen Kultur.

Weitere Reiseziele entdecken: Monopoli, Cellamare, Gravina In Puglia, San Giorgio, Cozzana, Noci, Minervino Murge, Polignano A Mare.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bari.

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