Gressoney-La-Trinité: Kirchen, Kapellen und Walser-Ecomuseum
Unterkünfte in Gressoney-La-Trinité
Gressoney-La-Trinité lässt sich über Kirchen, Kapellen und das Walser-Ecomuseum erschließen. Die Ziele unterscheiden sich nach Geschichte, Widmung und Weg: Die Pfarrkirche stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert, während mehrere Kapellen eine eigene Bau- und Restaurierungsgeschichte haben. Im Ecomuseum stehen Dauerausstellungen zur Region im Mittelpunkt.
Kirchen und Kapellen mit eigener Geschichte
Die Chiesa parrocchiale della S.S Trinità wurde 1702 gegründet und ist der Santissima Trinità, der Heiligen Dreifaltigkeit, geweiht. Ihr Hauptaltar stammt aus derselben Zeit wie die Kirche. Er ist barock mit Anklängen an die Renaissance gestaltet und aus vergoldetem, bemaltem Holz gefertigt. Bauzeit, Stil und Material geben Ihnen unterschiedliche konkrete Ansatzpunkte, wenn Sie sich für die sakrale Kunst des Ortes interessieren.
Chronologisch reichen die Baujahre der Kapellen von Orsia (1652) bis Oagre (1776). Die Cappella di Orsia wurde unter der Leitung von Peter Knòbal errichtet und 1714 umgebaut und erweitert. Die Cappella di Sant'Anna entstand 1726 auf Veranlassung des Notars J. J. Thedy, des ersten Richters der Baronie der Valleise, und wurde 1995 restauriert. Marc Thédy und weitere Bewohner des Dorfes errichteten die Cappella di Biel 1736; sie ist den Heiligen Rochus und Sebastian geweiht. Die 1776 auf Veranlassung von Rev. J. J. Curtaz errichtete Cappella di Oagre ist der Madonna delle Nevi, der Schneemadonna, geweiht. Sie wird auch „Gnaden Brunnen“ beziehungsweise „wundersame Quelle“ genannt.
Walser-Ecomuseum und Orientierung im Ort
Der Bereich CASA MUSEO – PÒTZSCHHUS gehört zum Walser-Ecomuseum. Er befindet sich in einem „stadel“, der dialektalen Bezeichnung für ein typisches Walserhaus, und zeigt Dauerausstellungen zur Region. Das Ecomuseum setzt damit einen anderen Akzent als die sakralen Bauwerke: Es verbindet regionale Ausstellungsthemen mit dem Rahmen eines typischen Walserhauses.
Das Tourismusbüro von Gressoney-La-Trinité befindet sich in der Ortschaft Tache im charakteristischen Walser-Ecomuseum, zwischen Rathaus und Pfarrkirche. Da sich der Standort ändern kann, empfiehlt sich eine kurze Prüfung vor der Anreise.
Kapellenwege und unterschiedliche Ausgangspunkte
Die Cappella di Orsia erreichen Sie über einen ansteigenden Saumpfad, der fünf Minuten von der Regionalstraße Nr. 43 bei Staffal entfernt liegt. Für die Cappella di Biel sind es fünf Gehminuten vom Parkplatz am Ende der Gemeindestraße nach Biel. Die Cappella di Oagre liegt zehn Gehminuten vom Parkplatz in Staffal entfernt. Die Angaben beziehen sich auf verschiedene Ausgangspunkte: Bei Orsia geht es um die Lage des Pfads zur Regionalstraße, bei Biel und Oagre jeweils um den genannten Parkplatz.
Die Cappella di Sant'Anna liegt auf 2.178 m an den Hängen zum Colle di Bettaforca, an einem Ort von hohem landschaftlichem Interesse. Zu Fuß führt der einstündige Sentiero 8 von Staffal dorthin; alternativ ist die Kapelle mit einer Aufstiegsanlage erreichbar. Deren Betrieb ist saisonal, prüfen Sie die Betriebszeiten daher vor der Reise. Auch die Bedingungen der Wege können sich ändern, sodass eine Prüfung vor dem Besuch sinnvoll ist.
Monterosa Ski als eigener Reise-Schwerpunkt
Monterosa Ski verbindet die drei Alpentäler Val d'Ayas, Valle di Gressoney und Alagna in der Valsesia zu einem einzigen Skigebiet. Es liegt im Angesicht des Monte-Rosa-Massivs zwischen dem Aostatal und dem Piemont. Dieser Skigebietsbezug reicht über das Valle di Gressoney hinaus und bietet einen anderen Schwerpunkt als die Ortsgeschichte und die Kapellen. Der Betrieb ist saisonal. Wenn Monterosa Ski für Ihre Hotelwahl ausschlaggebend ist, prüfen Sie die Saisontermine vor der Reise.
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