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Ortona: Küste, Kultur und Via Verde

Unterkünfte in Ortona

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ortona bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reise: Küstenlandschaften, sakrale Geschichte, Kunst und Wege mit ganz eigenem Charakter. Wenn Sie ein Hotel in Ortona suchen, können Sie Ihren Aufenthalt nach dem Schwerpunkt ausrichten, der Sie am meisten interessiert – Natur am Meer, kulturelle Orte oder eine Route, die in der Stadt beginnt oder endet.

Küstenlandschaften nördlich und südlich der Stadt

An der nördlichen Küste von Ortona liegt das 35 Hektar große regionale Naturschutzgebiet Ripari di Giobbe. Zu seiner Landschaft gehören Meeresklippen, darunter Punta Ferruccio, und Strände mit weißen Kieselsteinen. Südlich der Stadt, beim Ortsteil San Donato, erstreckt sich das regionale Naturschutzgebiet Punta dell’Acquabella über 28 Hektar. Beide Gebiete geben der Küste einen klaren Bezug zur Natur; ihre Lage unterscheidet sich jedoch: Ripari di Giobbe liegt im Norden, Punta dell’Acquabella im Süden bei San Donato.

Für Ihre Orientierung lohnt sich deshalb der Blick auf die beiden Küstenabschnitte als unterschiedliche Ziele innerhalb von Ortona. Die Klippen und Kieselstrände von Ripari di Giobbe setzen einen konkreten landschaftlichen Akzent. Punta dell’Acquabella ist durch seine Lage an der südlichen Küste beim Ortsteil San Donato gekennzeichnet. So lässt sich Natur am Meer als eigener Schwerpunkt neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt einplanen.

Kathedrale, Kunst und Geschichte

Die Kathedrale San Tommaso bewahrt seit 1258 die Reliquien des Apostels Thomas. In ihrer Krypta befinden sie sich in einer vergoldeten Kupferkassette innerhalb eines Grabaltars. Besuche in der Basilica Cattedrale di San Tommaso sind nur während der normalen Öffnungszeiten der Basilika möglich und werden während religiöser Gottesdienste ausgesetzt. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die regulären Öffnungszeiten.

Auch das Perdono prägt den jährlichen religiösen Kalender Ortonas: Es wird am ersten Sonntag im Mai gefeiert. Gewöhnlich geht ihm die Schlüsselprozession voraus, die vom Palazzo Farnese zur Kathedrale führt. Der Palazzo ist außerdem mit der Geschichte Margherita d’Austrias verbunden: Er wurde in ihrem Auftrag errichtet; sie war die Tochter Kaiser Karls V.

Die Pinacoteca „Basilio e Michele Cascella“ widmet ihren dritten Stock Werken von drei Generationen der Familie Cascella. Dazu gehören Arbeiten von Basilio, Gioacchino, Tommaso, Michele und Pietro. Ein anderer kultureller Ort ist der historische Palazzo Corvo im Stadtviertel Terravecchia: Er beherbergt das Istituto Nazionale Tostiano und dessen Museum. Das Archiv Francesco Paolo Tosti – Museo Musicale d’Abruzzo wurde am 9. April 1994 eingeweiht, um das mit dem Komponisten verbundene Kulturerbe sichtbar zu machen. Innerhalb der Kathedrale befindet sich außerdem das Diözesanmuseum von Ortona in drei großen ehemaligen Kapellen.

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Zur Stadtgeschichte gehört auch die Schlacht von Ortona, die am 28. Dezember 1943 endete, nachdem kanadische Patrouillen den Bereich zwischen Piazza San Tommaso und Piazza del Castello erreicht hatten. Sie gilt als eine der blutigsten Schlachten des Italienfeldzugs und brachte Ortona den Beinamen „Kleines Stalingrad Italiens“ ein.

Zwei Routen mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Cammino di San Tommaso ist ein etwa 316 Kilometer langer kultureller, naturkundlicher und spiritueller Weg zwischen Rom und Ortona. Er kann zu Fuß, mit dem Straßen- oder Geländerad sowie zu Pferd begangen beziehungsweise befahren werden und endet an der Kathedrale San Tommaso. Das Konzept setzt auf langsamen, erlebnisorientierten Tourismus: Reisende wählen ihre eigenen Zeiten und Zwischenstopps. Damit richtet sich die Route an Menschen, die den Weg nicht nur als Strecke, sondern auch als Teil ihrer Reise erleben möchten.

Die Via Verde della Costa dei Trabocchi folgt einer anderen Orientierung. Sie beginnt am Bahnhof von Ortona und verläuft entlang der ehemaligen Bahntrasse am Meer bis nach Vasto Marina. Der vollständig befahrbare Abschnitt zwischen Ortona und Torino di Sangro führt durch drei gut beleuchtete Tunnel und an einem Wandgemälde von Millo vorbei. Während der Cammino Rom mit Ortona verbindet und an der Kathedrale endet, führt die Via Verde von Ortona am Meer entlang in Richtung Vasto Marina.

Praktische Orientierung für Ihren Aufenthalt

Für die Planung an der Via Verde gibt es mehrere Orientierungspunkte: Am Hafen von Ortona sind Parkmöglichkeiten vorhanden, und in Ortona gibt es einen Bahnhof. Entlang der Strecke besteht die Möglichkeit, Fahrräder zu mieten. Diese Angaben helfen Ihnen, die Route in Ihre Reiseplanung einzubeziehen, ohne sie mit dem Cammino di San Tommaso gleichzusetzen. Wählen Sie den Schwerpunkt nach Ihren Interessen: Küstenreservate, Kunst und Geschichte oder eine der beiden unterschiedlich verlaufenden Routen.

Weitere Reiseziele entdecken: Guilmi, Perano, Fallo, Bomba, San Vito Chietino, Borrello, Marina Di Vasto, Bucchianico.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Chieti.

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