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Antony: Hausgeschichte und gestaltete Landschaft

Unterkünfte in Antony

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Antony spricht Reisende an, die sich für Architekturgeschichte und gestaltete Landschaft interessieren. Antony House bewahrt einen gut erhaltenen Charakter des frühen 18. Jahrhunderts; die Landschaft von Antony reicht von formalen Gartenräumen bis zu Parkland und Gehölzen. Hinzu kommen Aussichtspunkte über den Fluss und besondere Details wie ein historischer Taubenschlag.

Antony House: Innenräume und Geschichte

Im Inneren sind die Halle und die Haupträume im Erdgeschoss mit Eichenholz getäfelt. Zu den Sammlungen gehören Möbel und Wandteppiche aus dem 18. Jahrhundert, Miniaturen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert sowie Familienbilder und Erinnerungsstücke. Auch Keramiken aus dem 18. und 19. Jahrhundert aus der J.-P.-Morgan-Sammlung sind Teil der Ausstattung. So stehen im Haus unterschiedliche Zeiträume und Sammlungsarten nebeneinander, von Wandteppichen bis zu kleinformatigen Miniaturen.

Auch die Bau- und Landschaftsgeschichte lässt sich an konkreten Stationen ablesen. Der Maurermeister John Moyle erklärte sich 1718 bereit, den Rohbau von Antony House zu errichten. Das Land, auf dem das Haus steht, befindet sich seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Familie Carew. 1792 wurde Humphry Repton beauftragt, für Antony einen Landschaftsentwurf auszuarbeiten. Während Moyles Vereinbarung den Rohbau betrifft, bezog sich Reptons Auftrag auf die Gestaltung der Landschaft.

Gärten, Parkland und Ausblicke

Die eingetragene Landschaft umfasst etwa 30 Hektar Gärten und Lustgärten sowie etwa 100 Hektar Parkland und Gehölzflächen. Damit nimmt Parkland mit Gehölzen flächenmäßig den größeren Anteil ein. Die Gestaltung umfasst formale Terrassen und Rasenflächen am Haus ebenso wie informelle Lustgärten und Waldgärten. Dieser Gegensatz zwischen klar geordneten Gartenräumen und informelleren Bereichen prägt den Charakter der Landschaft.

Zum formalen Garten gehören Formschnittgehölze und moderne Skulpturen; außerdem gibt es dort eine historische Taglilien-Sammlung. Der Antony Woodland Garden verläuft am Rand des Lynher-Ästuars und ist als International Camellia Garden of Excellence anerkannt. Seine Flussblicke entlang des Lynher bieten Gelegenheit, Reiher, Kormorane, Brandgänse und Austernfischer zu beobachten. Gartenkunst und Naturbeobachtung stehen hier als unterschiedliche Aspekte der Landschaft nebeneinander.

Weitere Ausblicke bieten Uferwege und höher gelegenes Gelände wie Jupiter Point. Von dort reicht der Blick über den Fluss auf den Bergfried von Trematon Castle und auf Ince Castle. Das ist eine andere Perspektive als die Flussblicke entlang des Lynher im Antony Woodland Garden: Hier bilden die beiden benannten Burgen die markanten Ziele des Blicks über das Wasser.

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Einzelne Bauwerke und Aktivitäten

Der runde Taubenschlag aus Stein bei Antony stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und ist als Grade II* eingestuft. Früher diente er dazu, die Küche zu versorgen und den Garten zu schmücken. Das Bauwerk verbindet damit eine praktische historische Nutzung mit seiner Rolle als Teil der Gartengestaltung.

Zu den dokumentierten Aktivitäten gehört außerdem ein naturnaher Spielbereich mit Ästen und gesammelten Naturmaterialien zum Hüttenbauen. Daneben gibt es einen Bereich zum Geschichtenerzählen. Beide Elemente setzen andere Akzente als Hausgeschichte und Gartenarchitektur: Im Mittelpunkt stehen hier Materialien aus der Natur und eine erzählerische Aktivität.

Praktische Orientierung

Der Hauptparkplatz von Antony House liegt 250 Yards vom Welcome Point entfernt.

Weitere Reiseziele entdecken: Bodmin, Constantine, Saint Tudy, Carlyon Bay, Stratton, Boswinger, Ruan High Lanes, Cawsand.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cornwall.

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