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Ruan High Lanes entdecken

Unterkünfte in Ruan High Lanes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ruan High Lanes spricht Reisende an, die Naturbeobachtung und Baugeschichte in ihre Reiseplanung einbeziehen möchten. Am Fal-Ruan stehen Ästuar, Mollusken und Vögel im Vordergrund; Holy Well und Church of St Rumon lenken den Blick auf historische Bauformen und unterschiedliche Zeitebenen. Diese Themen setzen verschiedene Akzente: Das Ästuar prägt den Naturblick, während Brunnenanlage und Kirche konkrete architektonische Details bieten. So können Sie für Ihre Reise abwägen, ob Landschaft, Tierwelt oder historische Architektur Ihren Interessen am meisten entspricht.

Fal-Ruan: Ästuar und Tierwelt

Fal-Ruan ist ein breites, flachbodiges Ästuar mit einer Fülle an Mollusken- und Vogelarten. Seine Eigenart ergibt sich damit aus zwei Seiten: der flachen Form des Gewässers und der Vielfalt der Tiergruppen. Naturinteressierte können den Blick auf Mollusken und Vögel richten, statt das Ästuar nur mit einer einzelnen Art zu verbinden. Fal-Ruan lässt sich von den Wegen rund um Ruan Lanihorne aus sehen. Freiliegende Schlickflächen stellen ein Sicherheitsrisiko dar; die Wege rund um Ruan Lanihorne sind der konkrete Bezugspunkt für die Aussicht.

Holy Well: Form und Datierung

Die Holy Well hat einen antiken Ursprung; ihre heutige Struktur könnte mittelalterlich sein. Damit stehen Ursprung und heutige Bauform für unterschiedliche Zeitebenen: Der antike Ursprung ist von der nur möglichen mittelalterlichen Datierung der Struktur zu unterscheiden. Auch die Architektur lässt sich aus mehreren Formen zusammensetzen. Der Grundriss ist halbkreisförmig; ein halbrunder Eingang aus Schieferstein führt zu einem halbkugelförmigen Gewölbe. Halbkreis und Halbkugel sind verwandt, bezeichnen hier aber unterschiedliche Aspekte der Anlage; der Eingang bildet ein weiteres klar unterscheidbares Detail. Für Ihre Einordnung können Sie daher sowohl die Geometrie als auch die mögliche Datierung berücksichtigen.

Church of St Rumon: Baugeschichte und Details

Bei der Church of St Rumon lässt sich zunächst die Baugeschichte des Turms von den Details im Inneren unterscheiden. Der Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert; sein oberer Teil wurde nach dem Sturm von 1658 wiederaufgebaut und trägt die Jahreszahl 1675. Diese drei Zeitangaben beziehen sich nicht auf dasselbe: Das 13. Jahrhundert datiert den Turm, 1658 bezeichnet den Sturm, nach dem der Wiederaufbau erfolgte, und 1675 steht am wiederaufgebauten oberen Teil. Der Turm selbst geht damit auf eine frühere Bauphase zurück als sein wiederaufgebauter oberer Teil.

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Im Inneren befindet sich zwischen Langhaus, Chor und Nordseitenschiff eine sechsfeldrige Arkade mit vierzentrigen Bögen. Die Kapitelle weisen unterschiedliche Schnitzdetails auf. Eine Arkade ist eine Folge von Bögen; die sechs Felder gliedern sie in Abschnitte, während vierzentrig die besondere Form der einzelnen Bögen bezeichnet. Zahl der Felder, Bogenform und Schnitzdetails beschreiben verschiedene Seiten des Kircheninneren. An der Kirche befinden sich außerdem drei Grabtruhen der Familie Dingle, die als Grade II eingestuft sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Altarnun, Boscastle, Saint Merryn, Trewarmett, Bodmin, Launcells, Penzance, Leedstown.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cornwall.

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