Saloniki: Museen, Stadtgeschichte und Ano Poli
Unterkünfte in Saloniki
Die Stadt verbindet Sammlungen zu mehreren Epochen mit konkreten Orten für einen Spaziergang und einen Abend im Zentrum.
Museen als unterschiedliche Zugänge zur Geschichte
Im Innenhof des Archäologischen Museums von Thessaloniki zeigt die Freiluftausstellung „Field - House - Garden - Grave“ Altertümer aus der Blütezeit Thessalonikis im 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr. Im selben Museum wird der Derveni-Papyrus gezeigt, der als das älteste erhaltene Buch Europas gilt.
Das Museum für Byzantinische Kultur setzt einen breiten thematischen Rahmen: Seine Dauerausstellung umfasst elf Galerien zu Alltag, Gottesdienst, Bestattungsbräuchen, Architektur, Kunst sowie Handels- und Geschäftsleben. Die authentischen Exponate stammen hauptsächlich aus Thessaloniki und außerdem aus Makedonien. Wer sich für Alltags- und Wirtschaftsleben ebenso interessiert wie für Altertümer, findet hier einen anderen Zugang zur Geschichte als in der Freiluftausstellung des archäologischen Museums.
Stadtgeschichte im Freien
Der White Tower zeigt eine weitere historische Ebene: In seiner heutigen Form wurde er im 15. Jahrhundert als Teil der Modernisierung der Befestigungsanlagen von Thessaloniki errichtet und ersetzte einen älteren byzantinischen Turm. Das historische Zentrum von Thessaloniki spiegelt mehr als 2.000 Jahre als Schnittpunkt verschiedener Kulturen wider und verfügt über zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten.
Ein Spaziergang durch Ano Poli führt an Häusern und Villen im makedonischen Baustil, gepflasterten Gassen, traditionellen Cafés und Tavernen vorbei. Er endet an einem hoch gelegenen Aussichtspunkt mit Blick auf den Sonnenuntergang. Der Spaziergang führt auch am Vlatadon-Kloster vorbei, das als UNESCO-Welterbestätte geführt wird. So verbindet der Weg architektonische Eindrücke mit einem Aussichtspunkt am Ende der Route.
Arkaden und Abendleben am Bit Bazaar
Der Bit Bazaar ist ein zentraler Platz in Thessaloniki mit sieben Arkaden und Antiquitätenhändlern. Am Abend gibt es dort Tavernen, Mezedopoleia und Bars. Die kulinarischen Aromen des historischen Zentrums von Thessaloniki sind von Einflüssen aus dem Osten, Frankreich und dem Balkan geprägt. Damit bietet der Platz neben seinem architektonischen Charakter auch einen eigenen abendlichen Schwerpunkt.
Zentralmakedonien als weiterer Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Zentralmakedonien war Aigai die königliche Metropole der Makedonen und das Zentrum ihres antiken Königreichs. Das Polycentrische Museum von Aigai verbindet das zentrale Museumsgebäude mit der archäologischen Gesamtanlage: Dazu gehören der Palast, das antike Theater, der Friedhof von Aigai mit dem königlichen Grabbezirk der Temeniden, die königlichen Gräber mit Schatzpräsentation und die nachbyzantinische Kirche des heiligen Demetrios in Palatitsia. Der archäologische Park der Nekropole von Aigai und des königlichen Grabbezirks der Tumulusgräber erstreckt sich über 540 Acres und umfasst 530 sichtbare Grabhügel. So lassen sich zwei verschiedene historische Schwerpunkte unterscheiden: Aigai als Königsmetropole des antiken Königreichs und die Altertümer aus dem 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr. im Archäologischen Museum von Thessaloniki.
Für die Anreise im übergeordneten Reiseziel Zentralmakedonien verbindet der internationale Flughafen Thessaloniki-Makedonien die Region mit zahlreichen Ländern und mehreren Inlandszielen. Der Neue Bahnhof von Thessaloniki verbindet Zentralmakedonien mit griechischen Städten, internationalen Zielen sowie den regionalen Einheiten Kilkis, Serres, Pieria, Imathia und Pella. Da sich Verkehrsverbindungen ändern können, prüfen Sie aktuelle Routen vor der Reise.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zentralmakedonien.