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Thesprotia: Antike Stätten, Klöster und Feuchtgebiete

Unterkünfte in Thesprotia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Kalamas, auch Thyamis genannt, durchquert Thesprotia und mündet in das Ionische Meer. Antike Siedlungen, Klostergeschichte, Museen und Feuchtgebiete eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Region. Für Ihre Planung können Sie zunächst überlegen, welche dieser Seiten Ihre Reise prägen soll.

Antike Siedlungen und politische Geschichte

Elea war die erste Hauptstadt des antiken Thesprotia und Sitz des Stammes der eleatischen Thesproter. Die kontinuierliche Besiedlung reichte von 360 v. Chr. bis in die hellenistische Zeit. Nach langjährigen Aufwertungsarbeiten wurde die archäologische Stätte von Elea für Besucher geöffnet. In Gitana lag vom Zusammenschluss der Thesproter in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. bis zur römischen Eroberung im Jahr 167 v. Chr. das politische Zentrum und der Sitz des Bundes.

Die befestigte Küstensiedlung Dymokastro liegt südlich der Bucht von Karavostasi bei Perdika in Thesprotia. Ihre Ruinen werden vorläufig mit dem antiken Elina identifiziert. Das Areal erstreckt sich über 22 Hektar und gliedert sich in drei Sektoren auf aufeinanderfolgenden Terrassen des Hügels. Mehrere Befestigungsringe umschließen die Anlage. Die Größe und Gliederung geben dem Ort eine andere Dimension als die historischen Rollen von Elea und Gitana.

Klostergeschichte und Museumssammlungen

Das Kloster Giromeri liegt am Südwesthang des Farmakovouni-Gebirges, nördlich von Filiates und nahe der Siedlung Giromeri. Es wurde im frühen 14. Jahrhundert, zwischen 1310 und 1320, gegründet und zählte zu den bedeutendsten monastischen Zentren von Epirus. Im Katholikon stehen byzantinische Fresken aus dem 16. Jahrhundert neben weltlichen Fresken aus dem 17. Jahrhundert; hinzu kommt ein vergoldetes Templon aus dem 19. Jahrhundert. Die verschiedenen Datierungen machen mehrere Epochen der Ausstattung sichtbar.

Die Dauerausstellung des Archäologischen Museums von Igoumenitsa „Thesprotian Land“ umfasst einen Zeitraum vom Mittelpaläolithikum, 100.000 v. Chr., bis zur osmanischen Herrschaft im 19. Jahrhundert n. Chr. Fünf Themenbereiche strukturieren den Stoff: ein archäologisch-historischer Rückblick, Siedlungen der historischen Zeit, öffentliches Leben, Privatleben und Bestattungsbräuche. So reicht der Blick von der langen Zeitspanne der Ausstellung bis zu konkreten Bereichen des Lebens und der Geschichte.

Auch die Folkloremuseen eröffnen einen anderen Zugang zur regionalen Vergangenheit. Das Folkloremuseum von Margariti befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem Jahr 1893 und beherbergt Objekte aus der vorindustriellen Zeit. Das Folkloremuseum von Polydroso gilt als ältestes Museum von Thesprotia und zeigt 1.300 Stücke zur Tradition und Wirtschaft des Dorfes.

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Landschaften und Feuchtgebiete

Thesprotia verbindet Berglandschaften mit Landschaften am Meer. Der Kalodiki-See ist ein Seerosensee und ein Feuchtgebiet von hoher ökologischer Bedeutung. Auch Hotkova bei Krystallopigi ist ein Feuchtgebiet von hoher ökologischer Bedeutung. Im Gemeindegebiet Souli gehört das Ökosystem des Acheron zum Natura-2000-Netz. Damit ergänzen ausgewiesene Feuchtgebiete und das Flussökosystem die landschaftlichen Themen der Region.

Lokale Orientierung und Reiseplanung

An der zentralen Fußgängerzone von Igoumenitsa bieten lokale Geschäfte Oliven, Olivenöl, Tsipouro, Milchprodukte und Würste an. Der Hafen von Igoumenitsa in Thesprotia ist von nationaler Bedeutung und in die transeuropäischen Verkehrsnetze integriert. Das gibt einen überregionalen Kontext für die Stadt.

In Paramythia findet der Lamvovo-Basar jedes Jahr im Oktober statt. Wenn Sie Ihre Reise auf den Basar ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine des jeweiligen Jahres. Bei der Wahl eines Hotels in Thesprotia kann Ihr persönlicher Schwerpunkt den Ausschlag geben: antike Orte, Klostergeschichte und Museen, Landschaften oder lokale Produkte.

Weitere Reiseziele entdecken: Sagiada, Paramythia, Faskomilia, Plataria Thesprotia, Igoumenítsa, Perdika, Syvota, Vasilikos, Parapotamos, Margariti, Dilofo, Glyki, Grekochori, Neráïda, Karavostasi, Kastri.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Epirus.

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