Veyssilieu: Kirche, Kapelle und Kulturerbe
Unterkünfte in Veyssilieu
Veyssilieu liegt in einer hügeligen, grünen Landschaft. Für die Orientierung bieten sich zwei Themen an: die Rundwanderung „Autour de Veyssilieu“ und die Geschichte des örtlichen Kulturerbes. Die Tour führt zu Aussichtspunkten und zur Kapelle Notre-Dame-de-la-Salette auf dem Gipfel des Mont Chatelan. Auch die Kirche Saint-Hilaire und das Château de Veyssilieu stehen für unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte. Zu den historischen Anknüpfungspunkten gehören sowohl die Kirche, die bereits im 14. Jahrhundert urkundlich belegt ist, als auch das private Schloss aus dem 13. Jahrhundert. So bietet sich eine Auswahl zwischen einer Rundwanderung mit Landschafts- und Gipfelbezug und einer Beschäftigung mit sakraler Baugeschichte und Schlossarchitektur.
Rundwanderung in der Hügellandschaft
Die Rundwanderung „Autour de Veyssilieu“ beginnt in Veyssilieu und führt zu Aussichtspunkten sowie zur Kapelle Notre-Dame-de-la-Salette auf dem Gipfel des Mont Chatelan. Damit stehen zwei konkrete Bezugspunkte im Zentrum der Tour: die Aussichtspunkte und die Kapelle als Ziel am Gipfel. Die hügelige, grüne Landschaft bildet den Rahmen für die Runde. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen. Bei Ihrer Planung können Sie abwägen, ob Sie den Landschaftseindrücken oder dem religiös-historischen Ziel besonderes Gewicht geben möchten.
Kirche Saint-Hilaire
Die Kirche Saint-Hilaire ist bereits im 14. Jahrhundert urkundlich belegt. Das heutige Gebäude wurde 1891 errichtet und ersetzte eine frühere, zerstörte Kirche. Die Kirche beherbergt eine Gruppe von Glasfenstern, die um 1890 entstand und dem aus Grenoble stammenden Künstler Etienne Buche zugeschrieben wird. Die ungefähre Datierung der Fenster liegt nahe am Baujahr des heutigen Gebäudes, während der urkundliche Nachweis die Geschichte der Kirche weiter zurückführt. So stehen ein früher Beleg der Kirche und die Baugeschichte des heutigen Gebäudes in einem zeitlichen Zusammenhang, ohne dass beide Daten dasselbe Ereignis bezeichnen.
Kapelle Notre-Dame-de-la-Salette
Die Kapelle Notre-Dame-de-la-Salette ließ der Priester Jacques Philippe Douare als Dank dafür errichten, dass die Jungfrau Maria die Gemeindemitglieder vor der Cholera bewahrt hatte. 1867 wurde sie für den Gottesdienst geöffnet; 1978 folgte eine Restaurierung. Die Jahreszahlen markieren damit unterschiedliche Stationen ihrer Geschichte. Am erhöhten Giebel steht eine Statue der Notre-Dame de la Salette. Als bewegliches Kulturerbe geschützt ist die skulpturale Gruppe Notre-Dame-de-la-Salette. Auf dem zur Kapelle führenden Weg befindet sich außerdem ein Kalvarienberg, der 1893 gesegnet wurde.
Château de Veyssilieu
Das Château de Veyssilieu ist ein privates Schloss aus dem 13. Jahrhundert und liegt auf den Anhöhen der Gemeinde. Von der ursprünglichen Anlage ist nur der runde Turm erhalten. Die ab 1828 begonnene Restaurierung gab dem Schloss einen neuen Hauptbau und zwei quadratische Türme. Damit lässt sich seine Baugeschichte an unterschiedlichen Merkmalen einordnen: dem einzigen ursprünglich erhaltenen Turm und den Veränderungen, die mit der Restaurierung einsetzten. Der Blick auf das Schloss ergänzt so die sakralen Bauwerke um ein weiteres Kapitel der örtlichen Architekturgeschichte.
Besichtigungen
Die Kulturerbestätte in Veyssilieu bietet ganzjährig täglich kostenlose, individuelle Besichtigungen ohne Führung. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Besuchsbedingungen.
Weitere Reiseziele entdecken: L'isle-D'abeau, Sarcenas, Lalley, Claix, Valjouffrey, La Tour-Du-Pin, Morêtel-de-Mailles, Vaulx-Milieu
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Isere.