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Turriers: Natur und Kulturerbe entdecken

Unterkünfte in Turriers

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Turriers lässt sich über mehrere konkrete Themen kennenlernen: eine von Gletschern geformte Landschaft, den Entdeckungspfad Bois Noir und örtliche Bau- und Ortsgeschichte. Wenn Sie ein Hotel in Turriers suchen, kann dieser Überblick helfen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen.

Landschaft und Straßenverlauf

Turriers liegt in einem von Gletschern geformten Becken, das von Gipfeln mit unterschiedlichen Gesteinen umgeben ist. Das Becken beschreibt die großräumige Landschaftsform, während die Gipfel die Gesteinsvielfalt in den Blick rücken. Auf dem Gemeindegebiet befindet sich außerdem ein als Natura-2000-Gebiet klassifizierter Bereich, in dem seltene Arten vorkommen. So stehen Geologie und der Bereich mit seltenen Arten als unterschiedliche Naturthemen nebeneinander.

Die Tourniquets d’Astoin sind eine Reihe von Haarnadelkurven der Départementstraße D1. Die Straße überwindet dort eine aus Jurakalkstein gebildete Felsbarriere nördlich des Sasse-Beckens. Die Tourniquets folgen einem älteren Maultierpfad, der bereits auf der Cassini-Karte des 18. Jahrhunderts verzeichnet war. Hier lassen sich die geologische Form und die historische Weglinie zusammen betrachten.

Der Entdeckungspfad Bois Noir

Der Entdeckungspfad Bois Noir erkundet das Gebiet des Col des Sagnes an der Grenze zwischen Bayons und Turriers. Als markierter Rundweg ist er 4 km lang und weist 150 m Höhenunterschied auf; die angegebene Dauer beträgt 2 Stunden 30 Minuten. Für Ihre Planung sind die Angaben unterschiedlich zu lesen: Länge, Höhenunterschied und Zeitrahmen beschreiben jeweils einen eigenen Aspekt der Tour. Der Pfad ist auf eine spielerische, selbstständige und partizipative Erkundung angelegt.

Sechs Stationen greifen Gips, schwarze Mergel und Robinien auf, stellen drei Nadelbaumarten und zehn Waldtiere vor und beziehen ein Buchenwaldumfeld sowie Viehzucht, Almen und Herdenschutzhunde ein. Die Stationen verbinden damit geologische und waldbezogene Inhalte mit Themen der Weidewirtschaft.

Kirche, Ortsgeschichte und regionale Kostproben

Die Pfarrkirche im oberen Teil von Turriers wurde 1870 an der Stelle einer früheren Kapelle wiederaufgebaut und ist dem heiligen Antonius dem Eremiten geweiht. Damit sind zwei Bauphasen am selben Standort verbunden: die frühere Kapelle und der Wiederaufbau der Kirche im 19. Jahrhundert.

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Pierre Franco wurde zwischen 1500 und 1505 in Turriers geboren. Der französische Chirurg des 16. Jahrhunderts war ein Pionier bei der Behandlung von Hernien und Katarakten. Auch die Fontaine d’Enchastrayes gehört zu den konkreten Ortszeugnissen: Sie wurde 2016 restauriert. Ein Parkplatz bei der Fontaine ermöglicht Wanderern, nahe an den Wanderwegen zu parken.

Der Wochenmarkt Marché de Turriers findet wöchentlich mit einigen Ausstellern statt. Angeboten werden Käse, Gemüse, Tourtons, Fleisch, Honig und Konfitüren; die Produktzusammenstellung kann variieren. Zum Probieren werden in Turriers außerdem regionales Honiggebäck sowie Wildschweinpasteten und weitere Wacholderpasteten eines örtlichen Handwerksmetzgers empfohlen. Auch das örtliche Angebot kann variieren.

Für die Ausrichtung Ihres Aufenthalts können Sie zwischen diesen Schwerpunkten unterscheiden: Bois Noir bündelt Natur- und Waldthemen, während Pfarrkirche, Fontaine und Pierre Franco verschiedene Bezüge zur Ortsgeschichte liefern.

Weitere Reiseziele entdecken: Beauvezer, Aubignosc, La Motte-Du-Caire, Oppedette, Dauphin, Manosque, Mallefougasse-Augès, Saint-Jeannet

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alpes-De-Haute-Provence.

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