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Saint-Maime: Kapelle, Burgreste und Bergbaugeschichte

Unterkünfte in Saint-Maime

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Saint-Maime verbindet Baugeschichte, Bergbau und Landschaft. Für Ihre Hotelwahl können die unterschiedlichen Themen den Ausschlag geben: Die Chapelle Sainte-Agathe und das Château des Comtes de Forcalquier stehen für ältere Baugeschichte; der ehemalige Grubenhof und das Musée de la mémoire ouvrière, Mines et Mineurs de Provence verweisen auf die Lignitgeschichte. Hinzu kommen der Panoramablick über die Ebene von Mane, Pflanzenfunde am Standort Lignite Saint-Maime und eine Radroute durch die Gemeinde. So lässt sich das Reiseziel je nach Interesse an Architektur, Industriegeschichte, Natur oder Radfahren einordnen.

Kapelle und Burgreste

Die Chapelle Sainte-Agathe besitzt ein tonnengewölbtes Schiff und wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert errichtet. Ein Tonnengewölbe ist eine bogenförmige Decke, die sich längs über einen Raum zieht. Auch der Turm des Château des Comtes de Forcalquier wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert errichtet. Von der Burg sind nur noch einige Mauerabschnitte erhalten. Die Chapelle Sainte-Agathe und das Château des Comtes de Forcalquier sind durch Erlass vom 4. März 1998 als historische Denkmäler eingetragen. Damit stehen sakrale Architektur und die erhaltenen Spuren einer Burg für zwei unterschiedliche Aspekte der Baugeschichte Saint-Maimes.

Spuren des Lignitbergbaus

Das Bergwerk von Saint-Maime war auf drei Grubenareale verteilt: Le Bois d’Asson, Le Collet Rouge und Le Puits Neuf, auch Puits du Foulon genannt. Der ehemalige Grubenhof von Saint-Maime steht mit der Gewinnung von Lignit in Verbindung. Das Musée de la mémoire ouvrière, Mines et Mineurs de Provence präsentiert die Ausbeutung des Lignitbeckens der Alpes de Haute-Provence zwischen 1874 und 1949. Die Namen der drei Grubenareale geben dem Bergbau eine konkrete örtliche Gliederung; der Museumszeitraum setzt einen zeitlichen Rahmen für die Geschichte des Lignitbeckens. So ergänzen sich die Ortsnamen und die regionale Geschichte als unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema.

Das Museum ist für Besucher mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Wenn diese Information für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie die aktuelle Zugänglichkeit vor dem Besuch.

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Landschaft, Natur und Radfahren

Das Gelände der Chapelle Sainte-Agathe bietet einen hervorragenden Panoramablick über die Ebene von Mane. Außerdem gehört Saint-Maime zu den Gemeinden der Réserve naturelle Géologique du Luberon. Am Standort Lignite Saint-Maime wurden mehrere hundert verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen. Damit umfasst der Naturbezug sowohl eine konkrete Aussicht als auch die Zugehörigkeit der Gemeinde zur Réserve und die Pflanzenfunde am genannten Standort.

Auch Radfahren hat einen eigenen Bezug zum Ort: Die Route Les Collines de Manosque à vélo führt durch Saint-Maime. Sie setzt neben den Bau- und Bergbauthemen einen anderen Schwerpunkt für die Reiseplanung. Wenn Sie Ihre Übernachtung nach Ihren Interessen auswählen, können Sie diese Routenbeziehung ebenso berücksichtigen wie die historischen und naturkundlichen Themen.

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