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Les Mees: Pénitents, Olivenwege und Olivenkultur

Unterkünfte in Les Mees

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Les Mees bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: die Felslandschaft der Pénitents, Olivenwege, lokale Natur sowie Einblicke in Geschichte und Ölherstellung. Wenn Sie ein Hotel suchen, können diese konkreten Interessen den Schwerpunkt Ihrer Reise bestimmen.

Felslandschaft und Natur

Die Pénitents des Mées wurden durch Erosion aus Poudingue geformt, einem Gestein aus zementierten Geröllen. Seine Ablagerung erstreckte sich ungefähr über 2 bis 12 Millionen Jahre. 1941 wurden die Pénitents durch einen Ministerialerlass klassifiziert und als Espace naturel sensible ausgewiesen.

Das Gebiet beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna. Dazu gehört die geschützte Art Molinia tardiva; in den Klippen des Nordhangs brütet der Uhu. Damit umfasst die Landschaft neben ihren geologischen Besonderheiten auch geschützte Pflanzen und einen Brutplatz dieser Eulenart.

Wege zu Olivenbäumen und Aussichtspunkten

Auf dem markierten, 3,6 Kilometer langen Chemin de l’Olivier können Sie mehrere Jahrhunderte alte Olivenbäume entdecken. Der Sentier de découverte des Pénitents ist ein leichter Rundweg über 4,3 Kilometer. Für ihn sind zwei Stunden Gehzeit sowie jeweils 207 Höhenmeter im Auf- und Abstieg angegeben. Er führt zur Chapelle Saint-Roch und ihrem Aussichtspunkt, verläuft über den Kamm der Pénitents und anschließend am schattigen Hang zurück in Richtung Dorf. So unterscheiden sich die Wege sowohl in ihrer Länge als auch in ihren Zielen und ihrem Verlauf.

Das Carré des pins ist ein Natur- und Erholungsgebiet mit einem informativen Fußweg, der vom Ortszentrum aus zugänglich ist. Der Weg vermittelt Kenntnisse über die örtliche Vegetation und seltene Arten, darunter den Montpellier-Ahorn. Außerdem erläutert er die Hochwasserschutzmaßnahmen am Torrent de la Combe. Dazu gehört « la mine », ein 300 Meter langer Tunnel, der zwischen 1782 und 1788 durch den Fels getrieben wurde.

Auch Radfahren gehört zu den beschriebenen Möglichkeiten: Der VTT-Rundkurs La Colle lädt dazu ein, die größte Olivenplantage der Alpes-de-Haute-Provence zu entdecken.

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Olivenöl und Ortsgeschichte

Das Musée de l’Olivier ist im Moulin des Pénitents untergebracht. Dort werden alte Werkzeuge gezeigt, die Herstellung von Olivenöl erläutert und eine steinerne Mühle aus dem 19. Jahrhundert beherbergt. Es werden kostenlose freie oder geführte Besichtigungen angeboten. Der Besuch von Mühle und Olivenmuseum dauert 45 Minuten; prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsmodalitäten.

Die Empfangsstelle der Mühle von Domaine Salvator stellt vier Olivenöl-Cuvées vor, die sich nach Olivensorten und Herstellungsverfahren unterscheiden. Im « bar à huiles » können Sie die verschiedenen Cuvées verkosten. Da sich die Produktpalette ändern kann, prüfen Sie bei konkretem Interesse die aktuelle Auswahl.

Der « Chemin des insurgés » zeichnet die Geschichte der Bas-Alpins nach, die 1851 den Staatsstreich von Louis Napoléon Bonaparte verhindern wollten. Einen musikalischen Anlass bildet Festivoix: Das 1990 gegründete Musikfestival veranstaltet im September oder Oktober drei Konzerte in der Kirche Notre Dame de l’Olivier. Prüfen Sie vor der Reise die Termine für Ihren Aufenthalt.

Weitere Freizeitmöglichkeiten

Zahlreiche Zugvögel nutzen den Lac Joël Siguret als Nistgebiet. Der Lac bietet außerdem zwei Fußwege, eine Skateboard-Anlage und einen Fitnessparcours. So stehen neben Wander- und Radwegen auch Möglichkeiten für Bewegung und Naturbeobachtung zur Wahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Allos, Lurs, Le Brusquet, Senez, Saint-Jean, La Foux-D'allos, Volx, Digne-Les-Bains

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alpes-De-Haute-Provence.

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