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La Forêt-Sur-Sèvre: Schloss, Kapellen und Wege

Unterkünfte in La Forêt-Sur-Sèvre

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Château de La Forêt-sur-Sèvre, die Chapelle de l’Ouvroir und die Wanderroute „Saint Marsault – La virée des pommiers fleuris“ zeigen unterschiedliche Seiten der Destination: eine Inselanlage an der Sèvre, sakrale Bau- und Kunstgeschichte sowie eine Route durch Hohlwege und Chiron-Landschaften. Hinzu kommen ein Angelbereich, eine Pumptrack-Strecke und eine alte Korkeiche im Ortskern.

Schlossensemble an der Sèvre

Das Château de La Forêt-sur-Sèvre steht auf zwei Inseln, die von der Sèvre umgeben sind. Auf einer befindet sich das Schloss; auf der anderen liegen die Überreste der ehemaligen Wirtschaftsgebäude. Während der Vendée-Kriege wurde das Château geplündert und niedergebrannt. Der Wiederaufbau begann 1810, die Restaurierung wurde 1837 abgeschlossen.

Das Château ist teilweise als historisches Denkmal geschützt. Die Eintragung umfasst die Fassaden und Dächer, den Boden beider Inseln mit dem Schloss und den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden sowie die umgebenden Wasserflächen. Sie erfolgte per Erlass vom 19. Juli 1963. Der Schutz bezieht sich damit sowohl auf Bauteile als auch auf die Inseln und Wasserflächen der Anlage.

Kapelle, sakrale Kunst und Logis

Die Chapelle de l’Ouvroir wurde am 14. September 1845 geweiht und 1851 erweitert, also sechs Jahre später. Durch den Ausbau verdreifachte sich ihre Fläche. Ihr Retabel zeigt die Passion Christi und eine Pietà und ist seit 2014 im Verzeichnis der historischen Denkmäler eingetragen. Ein Retabel ist ein Altaraufsatz; eine Pietà zeigt Maria mit dem toten Christus.

Auch in der Kirche von La Forêt-sur-Sèvre gibt es geschützte sakrale Gegenstände: Kelch und Patene sind seit dem 8. November 2001 als historische bewegliche Objekte geschützt. Diese Objekte und das Retabel der Chapelle sind unterschiedliche Beispiele sakraler Kunst und beweglichen beziehungsweise mit einem Bauwerk verbundenen Kulturerbes.

Das Logis de la Jobtière liegt in La Ronde, in der Gemeinde La Forêt-sur-Sèvre. Es soll um 1480 wiederaufgebaut worden sein. Wohnhaus und lange Wirtschaftsgebäude bilden einen von Gräben umgebenen Hof; dieser liegt seinerseits in einem Komplex mit wassergefüllten Gräben. Die ungefähre Datierung und die Anordnung der Gebäude geben dem Logis ein anderes historisches Profil als dem Château mit seinen zwei Inseln.

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Landschaft und Freizeit

Die als „Chêne liège du facteur“ bezeichnete Korkeiche wächst seit mehr als 80 Jahren im Ortskern. Gepflanzt wurde sie vom ehemaligen Briefträger Jojo Marsault. Ihr Name erinnert an diese persönliche Verbindung zur Ortsgeschichte, während ihr Standort sie zu einem Motiv im Ortsbild macht.

Die Wanderroute „Saint Marsault – La virée des pommiers fleuris“ verläuft in La Forêt-sur-Sèvre. Sie führt durch Hohlwege und Chiron-Landschaften. Unterwegs sind die Pierre des Plochères an charakteristischen Häusern und möglicherweise blühende Apfelbäume zu sehen. Der Routenname greift die Apfelblüte auf; ob sie unterwegs zu sehen ist, bleibt eine Möglichkeit und keine Gewissheit.

In Le Pont de Bois wird Karpfenangeln nach dem No-Kill-Prinzip betrieben. Für Angler und ihre Familien gibt es dort einen Aufenthaltsbereich mit Picknicktischen. Die Pumptrack-Anlage in La Forêt-sur-Sèvre besteht aus einer Strecke mit Wellen und Kurven für Mountainbikes und BMX.

Die Freizeitpunkte unterscheiden sich nach ihrem Schwerpunkt: Die Wanderroute führt durch Landschaft, Le Pont de Bois steht für Karpfenangeln und der Pumptrack für Mountainbikes und BMX. So können Sie die beschriebenen Möglichkeiten nach Ihren Interessen einordnen, statt sie als gleichartige Aktivitäten zu betrachten.

Weitere Reiseziele entdecken: Maisonnay, Usseau, Saint-Coutant, Chizé, La Crèche, Saint-Martin-de-Sanzay, Fontenille-Saint-Martin-d'Entraigues, Secondigny.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Deux-Sèvres.

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