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Clussais-La-Pommeraie entdecken

Unterkünfte in Clussais-La-Pommeraie

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Clussais-La-Pommeraie verbindet zwei unterschiedliche Reiseinteressen: die Geschichte und Architektur der Église Notre-Dame de Clussais sowie das Marais de Clussais-La Pommeraie. Hinzu kommen die Wanderung „Les Sources de la Bouleure“ mit einem benannten Ausgangspunkt und der Hügel Le Montail. So können Sie den Ort nach Kultur, Landschaft oder einem konkreten Wanderziel einordnen.

Église Notre-Dame de Clussais

Die Église Notre-Dame de Clussais war eine Dependenz der Abtei Saint-Junien de Nouaillé und bestand bereits um die Mitte des 10. Jahrhunderts. Das heutige Gebäude wird vorsichtig in das 12. und 13. Jahrhundert eingeordnet. Die frühe Existenz der Kirche reicht somit weiter zurück als die vorsichtige Datierung des heutigen Baus.

Am Außenbau überragt der massive Portal-Glockenturm das lange Langhaus, das von kräftigen Strebepfeilern eingefasst wird. Diese Gegenüberstellung prägt die Bauform: Der Turm sitzt am Portal, während das Langhaus die längs gerichtete Hauptform bildet. Strebepfeiler sind äußere Stützelemente; hier fassen sie das Langhaus ein und unterstreichen seine Länge.

Auch die Details im Inneren erzählen unterschiedliche Teile der Kirchengeschichte. In der Église Notre-Dame de Clussais befindet sich ein mittelalterliches Enfeu; der zugehörige Grabstein wurde ersetzt. Ein Enfeu ist eine in die Kirchenwand eingelassene Grabnische, die Begriffe Nische und Grabstein bezeichnen hier also nicht dasselbe Bauteil. Spuren von Wandmalereien sind sowohl im Langhaus als auch im Chor erhalten. Das Langhaus bezeichnet den längs gerichteten Hauptteil der Kirche, der Chor den Bereich des Altars.

Marais de Clussais-La Pommeraie

Das Marais de Clussais-La Pommeraie ist ein etwa 30 Hektar großes Feuchtgebiet in einer von Bocage geprägten Landschaft. Es spielt eine wichtige Rolle für den Erhalt der Biodiversität. Bocage bezeichnet eine kleinräumig gegliederte Landschaftsform. Für naturinteressierte Reisende steht hier ein konkretes Landschaftsthema neben der Architekturgeschichte: ein Feuchtgebiet und seine ökologische Funktion.

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Das Marais liegt zwischen Lezay und Sauzé-Vaussais in einem Feuchtgebietsensemble von mehr als 1.000 Hektar. Im Ensemble sind die Böden lehmig und örtlich torfig. Die beiden Maßstäbe sind verschieden: etwa 30 Hektar für das Marais selbst, mehr als 1.000 Hektar für das Ensemble.

Wanderung und örtliche Orientierungspunkte

Die Wanderung „Les Sources de la Bouleure“ beginnt an der romanischen Kirche Notre-Dame des Champs. Damit ist der Ausgangspunkt nicht die Église Notre-Dame de Clussais: Beide Kirchen sind getrennte Orientierungspunkte, und der vollständige Name der Notre-Dame des Champs gehört zur Tourenplanung.

Der 142 Meter hohe Hügel Le Montail, auch „dornée de la Mère Mélusine“ genannt, liegt am nordöstlichen Ortsausgang von Clussais rechts der D110. Beiname, Höhe und Straßenbezug ergeben einen eigenständigen Orientierungspunkt für die Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Exoudun, Châtillon-Sur-Thouet, Bessines, Secondigny, Le Retail, Mazières-en-Gâtine, Neuvy-Bouin, Coulonges-Sur-L'autize.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Deux-Sèvres.

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