Saint-Simon-De-Pellouaille: Kirche, Vorgeschichte und Route
Unterkünfte in Saint-Simon-De-Pellouaille
Église Saint-Laurent: Baugeschichte
Die Église Saint-Laurent ist seit dem 19. September 1923 als historisches Denkmal klassifiziert. Ihre wichtigsten Bauphasen stammen aus dem 12. und 16. Jahrhundert; der obere Teil wurde im 17. Jahrhundert wiederaufgebaut. Für die Einordnung ist damit das Nebeneinander mehrerer Bauphasen prägend, nicht ein einziges Entstehungsdatum. Wer sich für Kirchenarchitektur interessiert, kann die verschiedenen Zeitangaben als eigenständige Stationen der Baugeschichte betrachten.
Am rundbogigen Portal ruhen drei Archivolten auf skulptierten Kapitellen; die zugehörigen Säulen sind verloren gegangen. Über dem ersten Gebälk befindet sich eine Reihe von sieben Spitzbogenöffnungen, deren Säulen ebenfalls verschwunden sind. Der Rundbogen am Portal und die Spitzbogenreihe darüber bilden einen klaren Formkontrast. So lassen sich die Gestaltung des Eingangs und die höher liegenden Öffnungen als zwei unterschiedliche Bereiche des Bauwerks betrachten.
Im Inneren befinden sich eine Kuppel auf Trompen und ein ungewöhnliches steinernes Weihwasserbecken. Diese Merkmale ergänzen den Blick auf Portal und obere Öffnungen um Details des Innenraums.
Praktischer Zugang zur Kirche
Der Schlüssel zur Église Saint-Laurent wird nach den örtlichen Modalitäten ausgegeben. Bestätigen Sie die örtlichen Modalitäten vor Ihrem Besuch.
Monstranz der Pfarrkirche Saint-Simon-de-Pellouaille
In der Sakristei der Pfarrkirche Saint-Simon-de-Pellouaille befindet sich eine Monstranz aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts. Sie besteht aus versilbertem Kupfer; die Gloriole ist vermutlich aus Silber, trägt jedoch kein Punzierzeichen. Am 23. Oktober 1991 wurde die Monstranz als geschütztes Kulturobjekt klassifiziert. Die Silberangabe zur Gloriole bleibt dabei ausdrücklich eine Vermutung.
Prähistorische Sammlung
Die Collection privée de M. Dumas umfasst Fossilien und prähistorische Werkzeuge, darunter Pfeile, geschliffene Äxte und Faustkeile. Die Faustkeile wurden von der Oberfläche archäologischer Fundstellen aufgesammelt. Die Sammlung umfasst Funde aus dem Paläolithikum, Mesolithikum und Neolithikum. Für das Paläolithikum werden etwa 80.000 bis 8.000 v. Chr. angegeben, für das Neolithikum etwa 8.000 bis 3.300 v. Chr. Diese Zeiträume bieten zwei ungefähre chronologische Bezugspunkte innerhalb der drei genannten Perioden.
Wanderroute und regionale Einordnung
Circuit Nr. 12 ist als Wander- und Fahrradroute ausgewiesen. Prüfen Sie die Routendetails vor dem Aufbruch. Die Route des Cardinaux hat einen anderen räumlichen Bezug: Sie ist der Abschnitt der Europäischen Route d’Artagnan in der Charente-Maritime und führt über Gémozac.
Veranstaltungstermine
Ein Tourismusführer von 2024 nennt eine Fête du cheval in Saint-Simon-de-Pellouaille im Juni. Wenn Sie die Fête du cheval bei Ihrer Reiseplanung berücksichtigen, prüfen Sie vorab die aktuellen Veranstaltungstermine. So lassen sich Baugeschichte, prähistorische Sammlung, Routenplanung und ein möglicher Veranstaltungstermin nach den Themen einordnen, die für Ihren Aufenthalt entscheidend sind.
Weitere Reiseziele entdecken: Marans, Saujon, Saint-Cyr-du-Doret, Brives-sur-Charente, Réaux, Lagord, Dompierre-Sur-Charente, Villemorin.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Charente-Maritime.