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Dolus-d'Oléron: Strände, Austernkultur und Natur

Unterkünfte in Dolus-D'oléron

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Dolus-d'Oléron liegt am Übergang zwischen Stränden, Marais-Gebieten und traditionellen Austernwirtschaftsflächen. Damit treffen hier Küstenlandschaft, Feuchtgebiete und Austernwirtschaft aufeinander.

Mit dem Rad und entlang der Austernküste

Zahlreiche Radwege durchziehen die Île d'Oléron. Sie erleichtern den Zugang zu den Weilern und Ortsteilen von Dolus-d'Oléron, zu bemerkenswerten Stätten und zu den Stränden.

Die Route des Huîtres verläuft auf fünf Kilometern zwischen Le Château-d'Oléron und dem Hafen von Boyardville an der Küste. Sie erschließt mehrere Austernkanäle, darunter die Chenaux de la Brande, de la Baudissière und d'Arceau. Entlang der Route laden zahlreiche Hütten dazu ein, die traditionelle Austernwirtschaft kennenzulernen und Austern zu verkosten.

Am Site ostréicole de la Baudissière beherbergen rehabilitierte Austernhütten heute Werkstätten lokaler Künstler, die der Öffentlichkeit offenstehen. Hier steht also nicht allein die Austernwirtschaft im Mittelpunkt, sondern auch die Arbeit lokaler Kunstschaffender.

Kirche und Inselerbe

Die Église Saint-André im Ortskern von Dolus-d'Oléron ist aus grauem Kalksteinbruchstein und Haustein errichtet und verbindet klassische mit romanischen Stilelementen. Der Saintongeais-Glockenturm stammt aus dem Jahr 1713. In der Kirche befindet sich außerdem ein Werk des lokalen Künstlers Omer Charlet aus dem 19. Jahrhundert.

Auch das bauliche Erbe der Île d'Oléron reicht weit zurück: Auf der Insel gibt es seit dem Mittelalter Fischwehre, auch Pêcheries genannt. Sie zählen zu den ältesten heute noch entdeckbaren Zeugnissen des Inselerbes.

Historische Orte und ihre Zugänglichkeit

Das Domaine de la Cailletière ist ein ehemaliger Herrensitz mit einem achteckigen Taubenschlag. Das Domaine de la Cailletière und sein Taubenschlag können nicht besichtigt werden.

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Das Prieuré de la Perroche umfasst Gebäude des ehemaligen Klosterbereichs, einen Kreuzgang und eine romanische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. Auch das Prieuré kann nicht besichtigt werden; sein Außenportal lässt sich jedoch von außen betrachten.

Strand, Wald und Feuchtgebiete

Die Plage de La Perroche liegt neben dem Dorf La Rémigeasse und eignet sich als Familienstrand zum Baden, Spazierengehen und für weitere Erholungsaktivitäten. An der Plage gibt es außerdem eine Ankerzone und eine Segelschule.

Der angelegte Sportparcours Vertbois–L'Écuissière ist 2,2 Kilometer lang und liegt im Staatswald nahe dem Meer. Damit unterscheiden sich die beiden Strecken auch in ihrer Umgebung: Der Sportparcours liegt im Wald nahe der Küste, während die Route des Huîtres an der Küste verläuft. Mit fünf Kilometern ist die Austernroute länger.

Das Marais aux Oiseaux liegt im Herzen der Île d'Oléron in einem etwa 130 Hektar großen Gebiet aus Laubwald und ehemaligen Salzwiesen. Die Flächen sind als Espaces Naturels Sensibles geschützt. Zum Marais gehören Teiche, Eichenhaine und weitere Marais-Gebiete, die sich zum Fotografieren, Zeichnen und zur stillen Betrachtung eignen. Außerdem ermöglicht das Gebiet die ruhige Beobachtung wild lebender Tiere und einiger Zierarten, ohne sie zu stören.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Jean-De-Liversay, Champdolent, Archiac, Loix, Boisredon, Rivedoux-Plage, Tonnay-Boutonne, Burie

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Charente-Maritime.

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