Saint-Aubin-Des-Grois entdecken
Unterkünfte in Saint-Aubin-Des-Grois
Saint-Aubin-Des-Grois bietet Anknüpfungspunkte für eine Reise, bei der Baugeschichte und örtliche Wege gleichermaßen interessieren. Die Kirche Saint-Aubin vereint Ausstattungsstücke aus verschiedenen Jahrhunderten; hinzu kommen ein gotisches Fenster, Formen im Kirchenschiff und Kreuze zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg. Zwei Routen weisen unterschiedliche Merkmale auf, und das Tourismusbüro Cœur du Perche führt den Ort bei seinen selbstständig nutzbaren Dorfführungen zur lokalen Geschichte.
Kirche Saint-Aubin: Ausstattung und Architektur
Die Kirche ist dem heiligen Aubin, dem Bischof von Angers, geweiht. Altar und Retabel stammen aus dem 18. Jahrhundert, das Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert. Die unterschiedlichen Datierungen helfen, die Ausstattungsstücke zeitlich auseinanderzuhalten. Ein Retabel ist der Aufsatz am Altar. Das Retabel in Saint-Aubin besitzt Seitenflügel, einen geschweiften Giebel und Feuertöpfe; auch der Altar selbst ist geschweift.
An der Südseite der Kirche befindet sich ein gotisches Fenster; an der Nordseite sind vier kleine Fenster, von denen zwei an Schießscharten erinnern. Die Apsis besitzt eine Kalotte, also eine kuppelartige Wölbung. Im Kirchenschiff sind geschlossene Eichenbänke sowie ein Schindelgewölbe mit erhaltenen Zugankern und Pfosten vorhanden. So stehen Fensterformen, Apsis und erhaltene Innenausstattung als unterschiedliche architektonische Merkmale nebeneinander.
Das Taufbecken liegt südwestlich im Kirchenschiff. Es ist achteckig und aus behauenem Stein. Seine Form und sein Standort unterscheiden es von Altar und Retabel; zugleich gehört es mit seiner Datierung ins 16. Jahrhundert zu den älteren der genannten Ausstattungsstücke.
Ortsgeschichte und Erinnerungszeichen
Eine weitere Zeitschicht der Ortsgeschichte ist mit Abbé Frédéric Gobelet verbunden. Er betreute Saint-Aubin-Des-Grois von 1898 bis 1929. Auf ihn gehen der Kalvarienberg im Ortskern, das Kirchenkreuz und fünf Kreuze zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg zurück. Damit stehen die datierten Ausstattungsstücke der Kirche neben Erinnerungszeichen, die mit einer konkreten Pfarrzeit verbunden sind.
Zwei Routen mit unterschiedlichen Merkmalen
Die Route Les Rotrières ist gelb markiert und mit einer eigenen Pfeilbeschilderung versehen. Folgen Sie den Pfeilen unter der Bezeichnung „Les Rotrières“. Zu ihren Besonderheiten zählen schöne Hohlwege und gut erhaltene traditionelle Bebauung. Markierung und Pfeile geben dabei Orientierung; Hohlwege und Bebauung prägen die beschriebenen Merkmale der Route.
Die Verbindung Saint-Aubin-Des-Grois–Saint-Cyr-la-Rosière beginnt auf einer kleinen Straße in Richtung Préaux-du-Perche und führt anschließend über Wege und eine kleine Furt zum Ort Saint-Cyr-la-Rosière. Die beiden Routen unterscheiden sich in ihren konkret beschriebenen Merkmalen: Bei Les Rotrières sind es Markierung, Hohlwege und traditionelle Bebauung, bei der Verbindung nach Saint-Cyr-la-Rosière ihre Richtung, der Verlauf über Wege und die Furt. So können Sie die Routen anhand ihrer genannten Merkmale vergleichen.
Dorfführungen zur lokalen Geschichte
Das Tourismusbüro Cœur du Perche führt Saint-Aubin-Des-Grois in seinem Angebot herunterladbarer, selbstständig nutzbarer Hefte für Dorfführungen zur lokalen Geschichte. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Verfügbarkeit der Hefte. Sie bieten eine weitere Möglichkeit, sich eigenständig mit der Ortsgeschichte zu beschäftigen.
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