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Aubry-En-Exmes: Kalkflora, Geschichte und Touren

Unterkünfte in Aubry-En-Exmes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Aubry-en-Exmes treffen Natur- und Kulturerbestätten auf benannte Wander- und Radangebote. Für die Planung Ihres Aufenthalts können Sie sich an drei Themen orientieren: der besonderen Kalkflora, der Baugeschichte und den Touren durch die Landschaft. So lässt sich ein Hotelaufenthalt danach ausrichten, ob Sie vor allem Natur, Geschichte oder Bewegung in den Mittelpunkt stellen möchten.

Natur und Landschaft

Die Carrière de la Tourelle ist als „Espace naturel sensible“ des Départements Orne ausgewiesen. Ihr flacher, nährstoffarmer Kalkboden begünstigt seltene Pflanzen, die in der Normandie geschützt sind. Zu den Orchideen, für die der Lebensraum geeignet ist, zählen Orchis pyramidal, Orchis moucheron, Ophrys araignée und Orchis bouc. Damit ist die Kalkflora ein besonderer Schwerpunkt dieses Naturgebiets.

Die Carrière de la Tourelle ist kein frei zugängliches Gelände: Sie lässt sich bei geführten Besichtigungen oder durch die Teilnahme an einem Pflegeeinsatz entdecken. Da die Termine variieren können, empfiehlt es sich, das jeweilige Angebot vor der Reise zu prüfen.

Auch die Motte castrale de Sainte-Eugénie verbindet Natur und Landschaft: Von dort reicht der Panoramablick über das Tal der Dives und die Hügel des Pays d’Auge. Ihre seltene Flora können Sie selbstständig oder bei Ausflügen mit einem Naturführer entdecken; das geführte Programm kann variieren. Im Vergleich zur Carrière de la Tourelle unterscheiden sich die genannten Orte damit auch darin, wie die Natur erkundet werden kann.

Aubry-en-Exmes grenzt an den Forêt de Gouffern. Die Quelle der Fontaine d’Aubry befindet sich am Ortsteil Bas Aubry. Diese Landschaftsbezüge ergänzen die geschützte Pflanzenwelt um weitere konkrete Orientierungspunkte der Gegend.

Baugeschichte und historische Bezüge

Das Vieux château und die Reste seines alten Donjons sind seit dem 17. April 1968 als Monument historique klassifiziert. Das Vieux château ist ein Wohngebäude aus der Regierungszeit Heinrichs IV., das auf einem vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammenden Donjon errichtet wurde. Die Zeitangaben beziehen sich auf unterschiedliche Teile der Anlage: Die Datierung des Donjons bleibt ausdrücklich eine Vermutung, während das Wohngebäude der Regierungszeit Heinrichs IV. zugeordnet wird.

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Der Donjon war Teil des mittelalterlichen Verteidigungssystems von Exmes und sollte das obere Tal der Dives schützen. Le Château d’Aubry wird als befestigte Burg bezeichnet. Auch die Kirche gehört zur örtlichen Orientierung: Sie ist als „Eglise des Trois Paroisses“ oder „Notre Dame de la Nativité“ bekannt und ist zugleich der Startpunkt des Le Tour d’Aubry.

Zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs

Le Tour d’Aubry ist ein 8 km langer Wanderweg mit einer angegebenen Dauer von zwei Stunden. Die Tour beginnt an der Kirche von Aubry-en-Exmes. Damit stehen für diesen Weg sowohl eine Strecke als auch ein Zeitrahmen zur Planung bereit. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routenhinweise, denn Wegbedingungen und Startmodalitäten können sich ändern.

Für eine Fahrt mit dem Rad liegt Aubry-en-Exmes an der 26 km langen Schleife „A vélo – Août 44“. Die Route führt durch strategisch wichtige Schauplätze der Schlacht um die Normandie in der Falaise-Chambois-Tasche. Die beiden Angebote setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Beim Le Tour d’Aubry sind Wanderdistanz und angegebene Dauer genannt, bei der Radroute die Länge der Schleife und ihr historischer Bezug. So können Sie zwischen einer Wanderung und einer thematisch geprägten Radtour wählen. Auch bei der Radroute lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Hinweise vor der Fahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: La Chapelle-D'andaine, Macé, Champeaux-Sur-Sarthe, Le Grais, Fel, Rémalard, Mantilly, Lalacelle.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Orne.

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