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Vindefontaine: Töpfergeschichte, Kirchenkunst und Landschaft

Unterkünfte in Vindefontaine

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Vindefontaine verbindet eine lange Töpfergeschichte mit Sakralbauten und einer Landschaft, deren Nutzung sich verändert hat. Keramikproduktion, Architektur, Literatur und der ausgewiesene Rundweg geben dem Aufenthalt unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte. Die örtlichen Themen reichen dabei von der Geschichte des Handwerks bis zu konkreten Besuchsfragen rund um Ausstellung und Wanderung.

Töpfergeschichte im Cotentin

Vindefontaine war eines der bedeutendsten Töpferzentren des Cotentin. Die Töpfertätigkeit scheint am Ende des Mittelalters begonnen zu haben und endete 1894. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts war in Vindefontaine die Herstellung von Buttertöpfen für Händler aus Isigny die größte Produktionssparte. So begegnen zwei verschiedene Zeitmaße: ein Handwerk, dessen Beginn nur ungefähr einzuordnen ist, und eine klar datierte Spezialisierung auf ein bestimmtes Gefäß.

Für 1815 sind zehn Töpferwerkstätten in Vindefontaine verzeichnet; das Jahr liefert einen konkreten Zwischenpunkt innerhalb dieser Geschichte. Die Collection de Poteries Anciennes im Rathaus ist eine Dauerausstellung mit Gebrauchskeramik und dekorativer Keramik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Öffnungsregelungen, da diese sich ändern können.

Église Saint-Martin und Chapelle de la Salette

An der Église Saint-Martin lassen sich Baugeschichte und Ausstattung unterscheiden. Querhaus und Chor stammen aus dem späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich außerdem ein hölzernes Kruzifix, das im 17. Jahrhundert geschnitzt und bemalt wurde. Seit dem 27. April 1973 steht es als bewegliches Kulturobjekt unter Schutz.

Der imposante quadratische Turm der Église Saint-Martin überragt die Sumpfgebiete von Sèves und Douve. Die Chapelle de la Salette führt in die Gemeinde- und Baugeschichte des 19. Jahrhunderts. Abbé Godefroy, von 1858 bis 1880 Pfarrer der Gemeinde, gründete die Chapelle de la Salette in Vindefontaine. Gemeindemitglieder und freiwillige Arbeiter errichteten sie innerhalb von 14 Monaten.

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Landschaft und Rundweg

In den Landes de Vindefontaine haben Teiche die früheren Lehmgruben ersetzt. La lande de Mortefemme umfasst 58 Hektar und steht mit Barbey d’Aurevillys Roman „L’Ensorcelée“ von 1844 in Verbindung. Die beiden benannten Landschaften eröffnen unterschiedliche Perspektiven: Bei den Landes geht es um den Wandel von Lehmgruben zu Teichen, bei Mortefemme um Flächenausmaß und Literaturbezug.

Der Rundweg von Vindefontaine ist als sehr leichte Wanderung ausgewiesen; die angegebene Dauer beträgt 1 Stunde und 45 Minuten. Mit dieser Zeitangabe lässt sich die Tour als zeitlich klar umrissener Programmpunkt einplanen. Prüfen Sie vor dem Start die Wegbedingungen, da sie sich ändern können. Als Startpunkt ist 7 Rue de la Salette, 50250 Picauville, angegeben. Orientieren Sie sich dort an der Wegweisung.

Weitere Reiseziele entdecken: Mobecq, Poilley, Saint-Symphorien-Des-Monts, Quettreville-Sur-Sienne, Réville, Hebecrevon, Saussemesnil, Omonville-La-Rogue

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Manche.

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