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Saint-Georges-De-Bohon: Natur und Baukultur

Unterkünfte in Saint-Georges-De-Bohon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Saint-Georges-De-Bohon verbindet Natur, Wandern und Baukultur als unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung. Das Wildreservat Les Bohons, die offizielle Route „The Bohons“ und die historischen Kirchen- und Herrenhäuser sprechen verschiedene Interessen an. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie Ihre Planung daran ausrichten, welche dieser Themen Sie vertiefen möchten.

Naturraum Les Bohons

Das Wildschutzgebiet und Wildtierreservat Les Bohons umfasst 265 Hektar geschützter Torfwiesen, die zur Aufnahme wildlebender Tiere gestaltet wurden. Der Zugang ist ausschließlich im Rahmen geführter Besichtigungen möglich. Richten Sie Ihren Besuch daher auf eine Führung aus und prüfen Sie vorab die aktuellen Besucherinformationen der Parkverwaltung.

Wandern nach verfügbarer Zeit

Die offizielle Wanderroute „The Bohons“ bietet zwei Varianten. Die 10-Kilometer-Strecke ist mit etwa drei Stunden angegeben, die 8-Kilometer-Variante mit etwa zwei Stunden. Die kürzere Option umfasst 2 Kilometer weniger und ist mit ungefähr einer Stunde weniger veranschlagt. Damit können Sie Strecke und Zeitrahmen gemeinsam abwägen, bevor Sie entscheiden, welche Variante zu Ihrem Tagesplan passt. Der Weg führt durch Weiler mit traditionellen Lehmhäusern und eröffnet so auch einen Blick auf die örtliche Bauweise. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen.

Kirche Saint-Georges: Baugeschichte in Etappen

An der Fassade der Kirche Saint-Georges befindet sich ein wiederverwendetes gotisches Steinrelief aus dem 15. Jahrhundert. Es zeigt einen Engel mit einer Inschriftentafel. Das Engelrelief mit Grabinschrift ist seit dem 11. Dezember 1980 als schützenswertes Kulturobjekt eingetragen. Das Priorat wurde um 1060 an die Abtei Marmoutier bei Tours übertragen. Die frühere Prioratskirche entstand um das 13. Jahrhundert auf den Fundamenten eines älteren Gebäudes und diente bis zu ihrer Zerstörung im Jahr 1944 als Pfarrkirche. Der Wiederaufbau der Kirche Saint-Georges nach den Plänen des Architekten Clermont wurde 1962 beschlossen.

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Von der früheren Kirche sind die Basen der Langhauspfeiler, einige Schichten des Portals, die schlichte neuromanische Altarmensa und der mit Caen-Fliesen ausgelegte Chorboden erhalten. Im Inneren der wiederaufgebauten Kirche Saint-Georges befinden sich ein polychromes Holzkruzifix aus dem 16. Jahrhundert und zwei Schlusssteine aus der früheren Kirche. Die Altarmensa bezeichnet die Tischplatte des Altars; polychrom heißt mehrfarbig gestaltet. So lassen sich Altarmensa, Holzkruzifix und Schlusssteine als unterschiedliche erhaltene Elemente des Kirchenraums einordnen.

Herrenhäuser und traditionelle Lehmbauten

Auch die übrige Baukultur bietet unterschiedliche Beispiele. Das Manoir de Bohon ist ein Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert in traditioneller Lehmbauweise aus „Masse“. La Grairie ist ein traditioneller Lehmbauernhof in der für die Sumpflandschaft typischen Bauweise. La Meslerie ist ein stark bewaldeter Weiler mit zwei Herrenhäusern aus dem 19. Jahrhundert. L’Émonderie ist als bemerkenswertes Baukulturerbe des 16. Jahrhunderts ausgewiesen.

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